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AOK Nordost setzt auf spezialisiertes Wundmanagement

Über vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde, oft auch verbunden mit starken Schmerzen. Alleine bei der AOK Nordost betrifft dies auf alle Wundarten bezogen jährlich rund 75.000 bis 90.000 Versicherte, bei ca. 30.000 davon handelt es sich um Neuerkrankungen.

Hohe Heilungschancen für chronische Beinwunden

Berlin, 5.4.2016. Ein spezialisiertes Wundmanagement kann die Heilungschancen für chronische Beinwunden (Ulcus cruris) maßgeblich erhöhen. Das zeigen die Behandlungserfolge des Wundzentrums der AOK Nordost.

Um die Versorgung ihrer Versicherten mit chronischen Beinwunden (Ulcus cruris) zu verbessern, hatte die Gesundheitskasse im Juli vergangenen Jahres im Rahmen eines Pilotprojektes ein Wundzentrum in ihrem kasseneigenen Centrum für Gesundheit (CfG) in Berlin-Wedding eingerichtet. Mittlerweile wurden dort über 100 Patienten behandelt. In 80 Prozent der Fälle konnte eine erhebliche Verbesserung der Wundheilung herbeigeführt beziehungsweise die Wunde sogar ganz geheilt werden. Geleitet wird das Zentrum von dem Wund¬experten Ullrich Katz, Facharzt für Allgemeinmedizin und Phlebologie sowie Chefarzt der Klinik am Ruhrpark Bochum.

Über vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde, oft auch verbunden mit starken Schmerzen. Alleine bei der AOK Nordost betrifft dies auf alle Wundarten bezogen jährlich rund 75.000 bis 90.000 Versicherte, bei ca. 30.000 davon handelt es sich um Neuerkrankungen. „Durch eine dauerhafte professionelle Wundversorgung können die Wundheilungsdauer verkürzt, Rückfälle vermieden und insbesondere auch unnötigen Krankenhausaufenthalten vorgebeugt werden. Genau das beinhaltet unser spezialisiertes Wundversorgungsprogramm, mit dem wir die Versorgungsqualität für unsere betroffenen Versicherten steigern und ihnen damit auch ein Stück Lebensqualität zurückgeben wollen“, erläutert CfG-Leiter Rainer Schmidt den Projektansatz.

Bei einem Großteil der Wundpatienten ist eine chronische Grunderkrankung wie beispielsweise ein Diabetes mellitus Ursache der Wunde. „Diese Erkrankung gilt es, zu erkennen und mit zu behandeln. Um eine optimale Wundversorgung zu erzielen, sollten die ärztlichen und nichtärztlichen Mitarbeiter deshalb für die Koordination aller nötigen Behandlungsprozesse spezialisiert und qualifiziert sein“, betont Katz. Wichtig sei dabei auch, dass alle, die direkt die Wunde versorgen, über ein spezielles Know-How bei Kompressionsverbänden verfügen. „Im Rahmen des Pilotprojektes sind perspektivisch deshalb auch Schulungen im Wundmanagement nicht nur für CfG-Mitarbeiter, sondern auch für externes ärztliches und nicht-ärztliches Fachpersonal angedacht“, so Schmidt.

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