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Gute Versorgung von der Lausitz bis zur Uckermark

Die AOK Nordost stellt ihre gesundheitspolitischen Positionen zur Landtagswahl am 1. September in Brandenburg vor.

Unter dem Titel "Gesund in Brandenburg" hat die AOK Nordost jetzt ein Positionspapier zur Landtagswahl am 1. September veröffentlicht. Das 15-seitige Papier fokussiert sich dabei auf vier Hauptforderungen:

Prävention fördern

Die AOK Nordost bietet Präventionsprogramme für Kitas und Schulen, Betriebe und Kommunen, um die Menschen bei einem gesunden Lebensstil zu unterstützen. Hier muss schon früh angesetzt werden. Die Landesregierung sollte deshalb das Thema "Gesundheit" zu einem Schwerpunkt ihrer Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes des Bundesfamilienministeriums machen. Zu den Kernaktivitäten könnte die Initiierung eines Landesprogramms für Gesundheit und Gesundheitsbildung in Brandenburger Kindertagesstätten gehören.

Versorgung vernetzen

An der Überwindung der Sektorengrenze im Gesundheitswesen arbeitet mit "StimMT" in Templin bereits ein ambitioniertes Innovationsfonds-Projekt. Um Klinik-Standorte für die Versorgung in der Fläche zu erhalten, kann dieser Ansatz nach AOK-Ansicht eine Blaupause für ambulant-stationäre Zentren sein. Darüber hinaus muss das Land seinen Verpflichtungen zur Investitionsförderung des Klinik-Sektors bedarfsgerecht nachkommen.

Pflege gestalten

Abgesehen von einer strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung, für die sich auch die Landesregierung stark machen sollte, ist es wichtig, die Angebote für Entlastungen pflegender Angehöriger weiter zu stärken. Sogenannte Nachbarschaftshelfer sollten wie etwa in Sachsen auch in der Mark finanziert werden können. Eine wichtige Basis für Beratung und Unterstützung sind auch die von der AOK maßgeblich getragenen Pflegestützpunkte. Die Landesregierung sollte sich dafür einsetzen, dass das Berufsbild des Pflegeberaters staatlich anerkannt wird.

Digitalisierung ausbauen

Der Bundesgesundheitsminister treibt die digitale Transformation im Gesundheitswesen deutlich voran, ein Impuls, den die AOK sehr begrüßt. Für eine bedarfsgerechte Versorgung in der Fläche stehen für die AOK als Ergänzung zu bestehenden Strukturen perspektivisch telemedizinische Ansätze wie etwa Videosprechstunden. Um diese Ansätze in der Versorgung zu bringen, muss die Landesärztekammer Brandenburg ihre Haltung überdenken und die Berufsordnung jetzt anpassen - eine Forderung, die die Landesregierung im Sinne zukunftsfester Strukturen mit Nachdruck unterstützen sollte.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier als Volltext und hier als Download.

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de