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Preisträger des Gesundheitspreises Mecklenburg-Vorpommern 2020

Der Gesundheitspreis der AOK Nordost fand in Mecklenburg-Vorpommern bereits zum vierten Mal statt. Gesucht wurden im aktuellen Wettbewerb Digitale Vordenker, die Innovationen für Ärzte, Pflegende und Patienten entwickelnt haben.

Gesundheitspreis – Digitale Innovationen

Der „Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern“ ist ein Innovationswettbewerb der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse in Kooperation mit der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, der seit 2014 alle zwei Jahre verliehen wird. Der Wettbewerb widmet sich jeweils einem ausgewählten Thema, das eine besondere Bedeutung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung hat.

Gesucht werden innovative und praxiserprobte Projekte, Modelle oder zukunftsweisende Versorgungskonzepte, die zur Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen beitragen. Dafür stellen die Initiatoren Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung.

Thema des Wettbewerbs

„Digitale Vordenker gesucht“: So lautete das kurze, aber auf den Punkt gebrachte Motto, mit dem die AOK Nordost und die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern praxiserprobte und zukunftsweisende Projekte beim Gesundheitspreis 2020 gesucht haben.

Die Digitalisierung bietet den Akteuren im Gesundheitswesen die Chance, die medizinische Versorgung und die damit verbundenen Strukturen im Interesse der Ärzte, Pflegenden und Angehörigen neu zu denken, zu entwickeln und zu vernetzen. Aktuelle digitale Innovationen und Technologien wie telemedizinische Versorgungsangebote, sektorenübergreifende und digitale Arztnetze oder auch der regionale Einsatz einer digitalen Patientenakte zeigen bereits heute einen echten Mehrwert für alle Beteiligten im Land.

Für den Gesundheitspreis 2020 konnten sich ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Arztpraxen und Arztnetze oder auch Universitäten, ehrenamtlich Tätige oder Start-up-Unternehmen im Bereich e-Health bewerben. Viele von ihnen bauen mit ihren Ideen, Projekten und Modellen digitale Brücken für die Versorgung der Zukunft, entlasten Fachkräfte oder sorgen für mehr Augenhöhe in Behandlung und Pflege.

Die Entscheidung über die Preisträger unter den 28 eingegangenen Bewerbungen und die Verteilung der Preisgelder von jeweils 10.000 Euro auf drei Preisträger hat eine unabhängige Jury getroffen.

Preisträger:

Tagespflege und Pflegedienst Henning in Grabow

Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Greifswald

Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin mbH in Berlin

Tagespflege und Pflegedienst Henning in Grabow

Mit der Digitalisierung des Pflegebetriebes haben die Tagespflege und der Pflegedienst Henning in Grabow die Aufnahme und Verarbeitung der Pflegedaten sowie die Arbeitsorganisation zu Gunsten der Patienten deutlich verbessert. Arztbriefe und Vollmachten können digital hinterlegt werden. Die Pflegeplanung und die Darstellung des Pflegeverlaufs erfolgen ausschließlich digital.

Mit der Digitalisierung ist es möglich, Tourenplanung, Fahrtenbuch, Einsatzplanung und Arbeitszeiterfassung zeitsparend und effektiv zu gestalten. Auch Arztbesuche der Pflegebedürftigen werden aktiv in die Planung einbezogen und Ärzte mit Wunddokumentationen, Vitalwerten und Besonderheiten zu den Patienten digital versorgt.

Weitere Informationen zum Projekt sehen Sie im Video

Pflegedienst Henning in Grabow

Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Greifswald

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsklinik Greifswald hat mit dem Projekt „MS-intakt MV“ ein digitales physiotherapeutisches Betreuungskonzept für MS-Patienten vorgelegt. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels auch bei Physiotherapeuten wurde ein interaktives digitales Trainingskonzept erarbeitet, dass Heimtraining kombiniert zur Regelversorgung anbietet.

Das online-gesteuerte Heimtraining der MS-Patienten kann mit Hilfe einer mobilen App dokumentiert werden. Es sichert die physiotherapeutische Betreuung von MS-Erkrankten und trägt dazu bei, potentielle Behinderungen zu verhindern, die zur Einschränkung der Lebensqualität der Patienten und zu hohen Zusatzkosten in der Versorgung führen können.

Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Greifswald

Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin in Berlin

Das Projekt „ImpfPassGR“ der Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin mbh kommt zur Corona-Pandemie gerade zur richtigen Zeit. Es bietet einen digitalen Impfpass an, der für Menschen mit Alters- und kognitiven Einschränkungen geeignet ist, einer besonders gefährdeten Patientengruppe. Dabei werden die Impfinformationen mit den betreuenden Arztpraxen geteilt und können mit den individuellen Impferinnerungssystemen der Ärzte synchronisiert werden.

Das ImfPass-Angebot ist als Medizinprodukt registriert und kann in die bestehenden Impfmanagementsysteme integriert werden. Die technische Idee kann zudem erfolgreich auch auf Kinder und Jugendliche übertragen werden.

Weitere Informationen zum Projekt sehen Sie im Video

Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin

Jurymitglieder

  • Knut Lambertin, Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK Nordost
  • Alexander Schirp, Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK Nordost
  • Dr. Andreas Gibb, Vize-Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
  • Dr. Holger Streckenbach, Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
  • Dietmar Eifler, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit im Landtag Mecklenburg-Vorpommern
  • Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine der Universität Greifswald
  • Prof. Dr. Michael Ewers, Direktor des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Charité-Universitätsmedizin Berlin
  • Henrike Regenstein, Vorstand im Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V.
  • Gabriele Wegner, Abteilungssekretärin Sozialpolitik des DGB Nord
  • André Huysmann, Netzwerkmanager, Netzwerkmanager der Initiative Leben und Wohnen im Alter e.V.
  • Dr. Katharina Graffmann-Weschke, Leiterin der AOK Pflegeakademie