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Digitale Gesundheitskompetenz: Machen Sie sich richtig schlau

Gute Entscheidungen für die eigene Gesundheit trifft nur, wer sich richtig informiert, Zusammenhänge versteht und Wissen anwenden kann. Die AOK Nordost stärkt die digitale Gesundheitskompetenz ihrer Versicherten und unterstützt sie mit zahlreichen Angeboten und Informationen im Internet, damit sie das Wissen für Ihre Gesundheit nutzen können.

Wissen über Medizin aus dem Internet richtig nutzen

Ein Paar am Laptop informiert sich über Gesundheitsfragen. (c) shutterstock/gpointstudio

Noch nie war der Zugang zu Gesundheitsinformationen so einfach wie heute. Die Praxis „Dr. Google“ hat rund um die Uhr geöffnet und Wissen über Gesundheit liegt oft nur wenige Klicks entfernt. Wichtig ist jedoch, vertrauenswürdige Quellen von fragwürdigen zu unterscheiden und die medizinischen Zusammenhänge zu verstehen. Das nennt man auch digitale Gesundheitskompetenz.

So informieren sich Patienten in Deutschland

Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung informieren sich 58 Prozent der Patienten vor einem Arztbesuch zunächst online. Im Anschluss klären sogar 62 Prozent der Arztbesucher weitere Fragen im Internet. Allerdings finden es 53 Prozent der Deutschen laut einer Studie der Universität Bielefeld schwierig, Gesundheitsinformationen im Netz zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und anzuwenden. Das bedeutet, dass etwa jeder zweite Bundesbürger Probleme mit dem Gesundheitswissen hat, das er im Internet findet. Viele Internetnutzer können nicht einschätzen, welche Informationen tatsächlich seriös sind und welche Relevanz sie haben. Gesundheitsexperten schätzen, dass nur sieben Prozent aller Patienten über eine sehr gute Gesundheitskompetenz verfügen.

Was man unter Gesundheitskompetenz versteht

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO bedeutet „Gesundheitskompetenz“ die Fähigkeit eines Menschen, die eigene Lebensweise gesundheitsförderlich zu gestalten. Zu einem gesundheitskompetenten Leben zählt:

  • Zu wissen, wohin man sich bei gesundheitlichen Problemen wendet.
  • Beim Arzt solange nachzufragen, bis man wirklich verstanden hat, was er meint.
  • Einen Arztbrief richtig lesen zu können.
  • Ein Medikament korrekt einzunehmen.
  • Die Informationen aus Beipackzetteln einordnen zu können.
  • Zu wissen, was gut für den Körper ist und was ihm schadet.
  • Als chronisch Kranker einen passenden Lebensstil entwickeln zu können.
  • Sich im Klaren darüber zu sein, dass im Internet nicht automatisch der erste Suchmaschinentreffer der beste ist.
  • Seriöse Seiten von unseriösen unterscheiden zu können.
  • Sich analog und digital in Gesundheitsfragen schlau zu machen, Gesundheitsinformationen zu verstehen und auch umzusetzen.
  • Zu wissen, welche Rechte man im Gesundheitssystem hat.

Warum Gesundheitskompetenz wichtig ist

Sie können und sollen stärker mitentscheiden, wenn es um Ihre Gesundheit geht! Wer sich Wissen darüber aneignet, kann Gesundheitsvorsorge betreiben und mitbestimmen. Sie können kundiger in ein Arztgespräch gehen, besser Fragen stellen und die Behandlung verstehen und mitgestalten. Das ist gut für die Genesung und verbessert die Lebensqualität. Besonders chronisch Kranken gelingt das Leben mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen so besser.

Stärken Sie Ihre digitale Gesundheitskompetenz mit der AOK Nordost

Machen Sie sich schlau, damit sie gesunde Entscheidungen treffen können! Die AOK Nordost arbeitet täglich daran, Ihnen immer mehr wissenschaftlich begründetes und leicht verständliches Gesundheitswissen online zur Verfügung zu stellen. Unsere zahlreichen digitalen Angebote sind jederzeit abrufbare, unverzichtbare Entscheidungshilfen. Sie unterstützen Sie dabei, gesund zu bleiben und Krankheiten besser zu bewältigen.

  • Die AOK-Faktenboxen informieren unter anderem über die Themen Impfungen, Nahrungsergänzungsmittel, Pflegeberatung oder Organspende.
  • Seit diesem Jahr gehört auch die elektronische Patientenakte zu unserem Service, auf der Versicherte schon bald ihre persönlichen, gesundheitsbezogenen Informationen hochladen, ansehen und verwalten können. Befunde, Laborergebnisse, Röntgen- und Ultraschallbilder oder Medikationspläne sind auf einen Blick nachvollziehbar und jederzeit von verschiedenen Orten abrufbar. Sie als Versicherter entscheiden selbst, welcher Arzt welche Informationen und Dokumente einsehen darf.

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