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Centrum für Gesundheit – ein historischer Rückblick

Das Centrum für Gesundheit ist eine moderne medizinische Einrichtung, die mit ganzheitlichen Behandlungsansätzen auf den Lebensalltag einer Metropole reagiert. Der Blick in die Vergangenheit dient als Inspiration für neue Entwicklungen.

Vom Gesetzgeber gewollt

Das Ambulatorium im Berliner Wedding (Berlin-Mitte) in der Müllerstraße 143 im Jahr 1961.
Das Ambulatorium in der Müllerstraße im Jahr 1961

Das Centrum für Gesundheit (CfG) ist eine AOK-eigene Einrichtung. Sein Bestehen ist durch das 5. Sozialgesetzbuch geregelt. Darin heißt es über die Eigeneinrichtungen:

(1) Krankenkassen dürfen der Versorgung der Versicherten dienende Eigeneinrichtungen, die am 1. Januar 1989 bestehen, weiter betreiben (SGB V - § 140).

Das heutige CfG kann als Urtyp der heutigen modernen medizinischen Versorgungszentren (MVZ) gelten. Unter dem Namen „Ambulatorium“ hat es seit 1961 seinen Sitz im Berliner Wedding (Berlin-Mitte) in der Müllerstraße 143. Erst nach dem Mauerfall 1990 wurde es in „Centrum für Gesundheit“ (CfG) umbenannt. Seine historischen Wurzeln reichen jedoch rund 100 Jahre zurück.

Historische Wurzeln

Die AOK Berlin (und als ihre Nachfolgerin die AOK Nordost) ist seit ihrer Entstehung im Jahr 1884 darum bemüht, eine effektive Versorgungslandschaft und eine sozial ausgeglichene Betreuung aller Versicherten und ihrer Familienangehörigen zu gewährleisten. Auf dem medizinischen Fortschritt basierend suchte sie unablässig Wege zur Prävention und Heilung der großen Volkskrankheiten. Getragen von einem Netzwerk engagierter Sozialpolitiker und Mediziner initiierte sie gesellschaftliche Debatten im medizinischen und sozialen Bereich. Dabei ging sie oft neue Wege in der Lösung von nachgewiesenen Defiziten in der Versorgung.

Lungenheilstätte Müllrose der AOK Berlin, 1913
Lungenheilstätte Müllrose der AOK Berlin, 1913

Bereits seit der Wende zum 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Eigeneinrichtungen wie Kurheime, das Deutsche Institut für Frauenkunde, Diagnostische Institute und Ambulatorien gegründet. Dabei gelang es renommierte Fachleute an die AOK Berlin zu binden.

Anzeige „Kassenärzte gesucht“ im Berliner „Vorwärts“ im Jahr 1923
Anzeige im Berliner „Vorwärts“, 1923

In Verbindung mit der Prävention entwickelte die AOK Berlin die Familienversicherung zum zentralen Thema ihres Engagements. Dieses Ziel wurde 1924 mit der Einführung der Familienversicherung durch den Verband der Krankenkassen erreicht.

Die Behandlung sollte in kasseneigenen Ambulatorien erfolgen. Im Oktober 1924 fand im Berliner Roten Rathaus die feierliche Eröffnung der Ambulatorien als moderne gesundheitliche Versorgungszentren statt. Kurz darauf dehnte die AOK Berlin die Familienversicherung sogar auf nicht versicherte Eltern, Geschwister, Großeltern und Schwiegereltern der Versicherten aus. Damit gelang es, diese bisher ausgeschlossenen Menschen, vor allem auch Frauen und Kinder, in die Vor- und Fürsorge einzubeziehen.

Ambulatorium Köpenick, 1929
Ambulatorium Köpenick, 1929

Für die Berliner Krankenkassen waren die Ambulatorien ein Weg, Einfluss auf die Qualität und Ausgabenstruktur der Versorgung zu nehmen. Den Patienten boten sie eine vernetzte Versorgung mit kurzen Wegen. In den Ambulatorien arbeiteten verschiedene, in der AOK angestellte Fachärzte kostengünstig zusammen, da sie sich teure medizinische Technik und Räume teilen konnten.

Wie in den heutigen medizinischen Versorgungszentren ermöglichte dies den Austausch mit Fachkollegen, eine integrierte Behandlung und die Gewinnung von Qualitätsmaßstäben. Dadurch konnte man sich an der Bedarfslage der Versicherten orientieren und doppelte Untersuchungen vermeiden.

Plakat zum Thema Krebsvorsorge (Gebärmutterhalskrebs) im Volksmuseum für Frauenkunde
Farbiges Plakat im Volksmuseum für Frauenkunde

Nach einer Zeit der Auseinandersetzung mit den Versorgungspartnern wurde in Berlin Einvernehmen darüber erzielt, dass die AOK Berlin 38 Ambulatorien mit eigenen Kassenärzten im Gebiet von Groß-Berlin betreiben darf. Das erste und größte war das heute noch bestehende „Haus der Gesundheit“ in der Nähe des Alexanderplatz, ein weiteres in der Oranienstraße In der Großen Frankfurter Straße. 106 entstand eine neue Station ausschließlich für Kinderkrankheiten und in Niederschöneweide ein Röntgeninstitut.

Mit dem Fokus auf Behandlung und Diagnostik arbeitete auch das als Haus der Krankenkassen bezeichnete „Cecilienhaus“ in Charlottenburg. Den Familienversicherten wurden damals neue physikalische Behandlungsmethoden wie Röntgen- und Lichtbehandlung zur Verfügung gestellt. Bis Mitte 1926 nahm der Kassenverband 13 Röntgenstationen für Diagnostik, eine Tiefentherapiestation, 25 Höhensonnenabteilungen mit über 100 Jesionek-, Bach- und Solluxlampen sowie 26 Teillicht- und Heißluftabteilungen mit über 230 Apparaten in Betrieb.

Die Hauptverwaltung der AOK Berlin 1945 in der Rungestraße
Die Hauptverwaltung der AOK Berlin 1945 in der Rungestraße

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde mit der Tradition der Weimarer Republik radikal gebrochen. Alle 38 Ambulatorien des Berliner Kassenverbandes wurden zum 1. Januar 1934 geschlossen. Die Ärzte und das Personal wurden auf der Grundlage der Rassengesetze oder wegen ihrer politischen Orientierung entlassen, verhaftet, mit Berufsverbot belegt oder in die Emigration getrieben. Dies bedeutete tragische persönliche Schicksale und die Zerstörung eines sozial engagierten Netzwerkes in der Stadt Berlin. Die Patientenakten, die erstmals eine moderne Dokumentation und Statistik für eine auf wissenschaftlicher Diagnostik beruhende Behandlung boten, wurden für Zwecke der Rassenpolitik missbraucht.

Logo der Versicherungsanstalt Berlin (VAB)

Im Sommer 1945 wurde durch die Alliierten ein neuer einheitlicher Versicherungsträger – die Versicherungsanstalt Berlin (VAB) – gegründet. Aus ihr ging 1958 die AOK Berlin hervor, einer der Vorgänger der heutigen AOK Nordost. Die VAB knüpfte ganz bewusst an die Tradition der medizinisch-technischen Einrichtungen der 1920er Jahre an. Es entstanden drei große ärztliche Eigeneinrichtungen:

  • das Ambulatorium (heute CfG)
  • das Institut für psychogene Erkrankungen
  • das Institut für Atmungstherapie

Diese drei Einrichtungen hatten jeweils Pilotfunktion für Diagnostik und Therapie und eine richtungsweisende Aufgabe in der medizinischen Versorgungslandschaft. In einer ideologisch aufgeheizten Zeit gelang es, den Fortbestand dieser Eigeneinrichtungen im Jahre 1955 im Gesetz über das Kassenarztrecht und die jeweilige Sozialgesetzgebung dauerhaft zu sichern. Viele Jahrzehnte gehörten dazu auch die heute von anderen Versorgungsformen abgelösten Einrichtungen der Diabeteszentrale und das damals bundesweit einmalige Institut für Geschwulstbehandlung mit seinen Vorsorgeuntersuchungen.

Vom Ambulatorium zum Centrum für Gesundheit

Medizinische Institute der VAB (Versicherungsanstalt Berlin)

Um die gigantischen Probleme der Nachkriegszeit und der geteilten Stadt Berlin bewältigen zu können, waren effektive und einfache Lösungen gefragt. Das erste voll arbeitsfähige Ambulatorium war das alte „Haus der Gesundheit“ nördlich des Alexanderplatzes. Es enthielt mehrere interne Praxen, eine chirurgische, Hals-, Nasen-, Ohren- und Hautpraxis und ein gemeinsames Röntgeninstitut und Laboratorium.

Nach der faktischen Teilung der Stadt musste das Ambulatorium in Wedding laut Kassenarztgesetz von 1955 das einzige in Berlin bleiben. Im Jahr 1960 wurde ein neues Ambulatorium in einem Neubau in der Müllerstraße 143 bezogen. Gesetzlich festgelegt wurden hier zeitweise bis zu 19 Arztpraxen untergebracht: vier internistische, eine allgemeinärztliche Praxis, zwei gynäkologische, zwei urologische und zwei orthopädische Abteilungen, eine chirurgische, eine Augen-, HNO-, eine Hautabteilung, eine neurologische und eine Kinderabteilung. Angeschlossen war ein Röntgeninstitut mit zwei Röntgenologen, sieben Röntgenassistentinnen – Röntgendiagnostik ohne Röntgentherapie. Zusätzlich gab es eine Abteilung für physikalische und Elektrotherapie, für Heilmassagen und Krankengymnastik.

Institut für psychogene Erkrankungen

Prof. Dr. Annemarie Dührssen, langjährige Institutsleiterin (1965-1984) des Instituts für psychogene Erkrankungen der AOK Berlin
Prof. Dr. Annemarie Dührssen. Institutsleiterin 1965-1984
Mit der Gründung des „Instituts für psychogene Erkrankungen“ griff die AOK Berlin 1945 ihre Tradition der innovativen Versorgungsformen psychoneurotischer Erkrankungen aus der Weimarer Republik wieder auf. Nach 1945 war das eine vorausschauende und mutige Entscheidung. Noch stand psychotherapeutische Behandlung nur einem kleinen Kreis der Bevölkerung zu. Nur in Berlin wurde so die „große Psychotherapie“ erstmals eine allen Versicherten zugängliche Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine von der langjährigen Institutsdirektorin Annemarie Dührssen im Jahr 1965 durchgeführte Studie wies nach, dass diese langwierige und kostenintensive Behandlung durchaus erfolgreich war. Mit diesem bundesweiten Durchbruch wurde die tiefenpsychologisch orientierte Therapie auf Bundesebene als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung geregelt.

Diese Tradition einer bedarfsgerechten Psychotherapie wird auch heute fortgesetzt. Unter anderem bietet das Institut dynamische Psychotherapie und Psychosomatik an. Mit einer türkischen Therapeutin können zudem sprachliche Barrieren bei der Behandlung überwunden werden.

Institut für Atmungstherapie

Das Institut für funktionelle Atmungstherapie der AOK Berlin (Beilage zum Geschäftsbericht der Allgemeinen Ortskrankenkasse Berlin 1971)
Beilage zum Geschäftsbericht der Allgemeinen Ortskrankenkasse Berlin 1971

In einer Zeit, als eine Asthmabehandlung langwierig und wenig Erfolg versprechend war, richtete die AOK Berlin das Institut für Atmungstherapie ein. Da es noch keine wirksamen Medikamente gab, hatte der nach 1945 in der AOK Berlin arbeitende Arzt Julius Parow (1901-1986) die funktionelle Atmungstherapie entwickelt. Asthma-Patienten wurden durch gezielte Übungen erleichternde Techniken zur Selbsthilfe vermittelt. Das Institut befand sich später im Ambulatorium in der Pallasstraße und verfügte über einen Inhalationsraum, Allergiediagnostik und –therapie. Erst Anfang der 1990er Jahre wurde das Institut geschlossen, da ein eigenständiger Versorgungsansatz nicht mehr notwendig war. Die Atemtherapie ist jedoch auch heute noch Teil der physikalischen Therapie im Centrum für Gesundheit.

Vorreiter bei Fürsorge und Frühdiagnostik

Krebs- und Geschwulstberatung, AOK-Gesundheitsblatt 1970
Krebs- und Geschwulstberatung, AOK-Gesundheitsblatt 1970

Die Vorläufer der AOK Nordost waren immer Vorreiter bei der Fürsorge und Frühdiagnostik. Bereits seit 1950 wurden diagnostisch beratende Krebs- und Geschwulstberatungsstellen, zum Beispiel im „Cecilienhaus“ in der Zillestraße angeboten. Erst Jahrzehnte später wurde dieses Angebot zur Behandlung dieser zunehmenden Volkskrankheit Allgemeinstandard. Krebs-Früherkennungsuntersuchungen wurden erst 1971 in den Katalog der GKV-Kassenleistungen gesetzlich aufgenommen. Allerdings waren diese Leistungen nur auf einen bestimmten Personenkreis begrenzt. Lediglich die ehemalige AOK Berlin gewährte sie ohne Beschränkung. Erst als 1987 in Berlin allgemein ein ausreichendes Behandlungsangebot vorlag, konnte die AOK Berlin ihre Kapazität reduzieren. Weitere Einrichtungen der AOK Berlin waren die Diabeteszentrale (1927-1987), die Lupusfürsorge (Hauttuberkulose, bis 1979) sowie Frauenberatungsstellen.

Centrum für Gesundheit

Diabetesberatung im Jahr 1967
Diabetesberatung im Jahr 1967

Das Ambulatorium, das nach dem Mauerfall 1989 in vielfältigen Fach- und Arztpraxen circa 20.000 Patienten aus Ost und West behandelte, wurde in Centrum für Gesundheit umbenannt. Die bisher unter eigenem Namen geführten Eigeneinrichtungen, zum Beispiel Institut für Atmungstherapie und Geschwulstberatung, wurden unter dem Dach des CfG zusammengefasst. Es beschränkte sich fortan nicht nur auf Krankheitsbehandlung „aus einer Hand“. Zunehmend wurde die Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt gestellt. Dazu zählten medizinische Vorsorgemaßnahmen, Früherkennungsuntersuchungen und Gesundheits-Check-ups. Die Präventionskonzepte zur Umstellung von Lebens- und Verhaltensweisen zielten auf drei große Bereiche – Ernährung, Stress, Bewegungsmangel.

Patientenhandbuch Hilfe! Diabetes
Diabetesberatung heute

Da sich die Versorgungssituation insgesamt verbessert hat, nutzt die AOK Nordost (Zusammenschluss der AOKn Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 2010 und 2011) im Centrum für Gesundheit ihre Gestaltungsaufgaben heute auf anderem Wege, beispielsweise um chronisch Kranken die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) zu ermöglichen. Bundesweit und flächendeckend bietet die AOK-Gemeinschaft strukturierte Behandlungsprogramme für Typ-2-Diabetiker, Brustkrebs-Patientinnen und Patienten mit Koronarer Herzkrankheiten (KHK) an. In den meisten AOKn können sich außerdem Patienten mit Diabetes Typ 1, Asthma oder chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) in ein entsprechendes DMP einschreiben.

Aus Tradition: Auch heute ist Gesundheit unsere Leidenschaft

Die Geschichte des Centrum für Gesundheit ist Inspiration für neue Entwicklungen. Aktuelle Beispiele zeigen, wie die AOK Nordost mit modernen ganzheitlichen Ansätzen medizinischer Behandlung auf den Lebensalltag einer Metropole reagiert:

Kinderarztpraxis im Centrum für Gesundheit der AOK Nordost in Berlin

Ein ganz neues Praxisgefühl vermittelt das raumpsychologische Konzept der Kinderarztpraxis der AOK Nordost. Das Lichtpferd Pegasus ist Symbol der weltweit ersten Kinderarztpraxis, die komplett mit LED ausgeleuchtet ist. Sie vereint Funktionalität, avantgardistisches Design und Edutainment. Als Ort synästhetischer Erfahrung nimmt sie jungen Patienten die Angst und bietet ein kindgerechtes, stressfreies Umfeld.

Mit dieser Praxis steht ein innovatives Angebot für die immer häufiger auftretenden Grenzfälle der schulmedizinischen Behandlung zur Verfügung. Beschwerden wie Allergien oder Verhaltensstörungen bei Kindern können durch die Homöopathie wirksam behandelt werden. So wird die Anwendung von chemisch hergestellten Medikamenten bei jungen unbelasteten Organismen der Kinder vermieden.

Seit 2012 bietet das Team der Physikalischen Therapie im Centrum für Gesundheit die moderne Triggerpunkt-Therapie an. Triggerpunkte können die Primärursache für die meisten Schmerzen sein, unter denen sehr viele Menschen unnötig leiden, weil die Mediziner einfach nicht darüber informiert sind. Sie sind oft mitbeteiligt bei zahlreichen körperlichen Schmerzen, chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Depressionen.

Wir bieten unseren Patienten umfassende zeitgemäße Behandlungsmethoden an. Hierzu arbeiten wir mit verschiedenen Kooperationspartnern und Experten zusammen.

Unsere ärztlichen Expertenberatungen/Zweitmeinungssprechstunden zu verschiedenen Spezialthemen finden im CfG durch renommierte Chef- und Oberärzte aus Berliner Krankenhäusern statt.

Für kurzfristige MRT-Termine haben wir für unsere Patienten einen Exklusiv-Vertrag mit der Firma medneo GmbH geschlossen. Hierdurch garantieren wir unseren Patienten Termine innerhalb einer Woche. Für Kinder steht darüber hinaus ein bundesweites Expertennetzwerk von hoch-spezialisierten Kinderradiologen zur Verfügung.

Neugierig auf AOK-Geschichte?

Buch: AOK Berlin. Von der Ortskrankenkasse zur Gesundheitskasse - Ein Stück gelebte Sozialgeschichte. von Jörg Becken, Bebra-Verlag

Jörg Becken
AOK Berlin
Von der Ortskrankenkasse zur Gesundheitskasse - Ein Stück gelebte Sozialgeschichte

be.bra wissenschaft Verlag, 2008
Preis 27,90 Euro
ISBN 978-3-937233-49-9
448 Seiten, gebunden, 140 Abbildungen

Die Unternehmensgeschichte der AOK Berlin wird hier erstmals in ihrem gesellschaftspolitischen Kontext erzählt. Seit der Einführung der Krankenversicherung in der Folge der Bismarck’schen Sozialgesetzgebung war die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) Berlin entscheidender Akteur bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme. Hier fokussierten sich die zeittypischen sozialen und gesundheitspolitischen Handlungsfelder der Großstadt Berlin. Anhand von spannungsreichen Prozessen wird aufgezeigt, wie sich die AOK und mit ihr das Berliner Gesundheitswesen entwickelt hat. Der Bogen spannt sich dabei von der Gründung im späten 19. Jahrhundert über die Umbrüche in Weimarer Republik und Drittem Reich bis hin zu den Herausforderungen in der geteilten und später in der wiedervereinigten Stadt.

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