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Fit für die neuen Pflegegrade

Mit den Schulungen wird gewährleistet, dass die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen umfassend und kompetent zu allen Fragen und Neuerungen rund um die Pflegereform beraten werden.

Berlin 25. November 2016. Mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflegebranche hat die AOK Nordost durch Pflegeexperten und die AOK Pflege Akademie zusammen mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) in den vergangenen Wochen schon geschult.

Insgesamt sollen es bis Anfang Februar 2.000 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden. Damit schafft die AOK Nordost die Grundlagen für die praktische Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs laut Pflegestärkungsgesetz II.

Ab 2017 fünf Pflegegrade

„Mit der Einführung der Pflegegrade tritt die wichtigste Reform in der Pflegeversicherung seit ihrer Einführung im Jahr 1995 in Kraft“, sagt Hans-Joachim Fritzen, Leiter der Unternehmenseinheit Pflege in der AOK Nordost.

„Mit den Schulungen gewährleisten AOK Nordost und MDK, dass die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen kompetent zu allen Fragen und Neuerungen rund um die Pflegereform beraten werden.“ An den Schulungen zu den fünf Pflegegraden und dem neuen Begutachtungsverfahren nehmen neben AOK Nordost-Mitarbeitern auch Mitarbeiter der Pflegestützpunkte, von der DRV Berlin-Brandenburg, aus Krankenhäusern, Rehakliniken von Netzwerkpartnern sowie Pflegekräfte teil.

Jetzt auch psychische Erkrankungen berücksichtigt

Die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit orientiert sich derzeit noch vor allem an den körperlichen Einschränkungen des Betroffenen sowie am Zeitaufwand, den eine Laienpflegekraft für die Hilfe bei Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftlicher Versorgung aufbringen muss.

Die Hilfen für Menschen mit Demenz oder psychischen Erkrankungen werden dabei nicht ausreichend berücksichtigt. Dies ändert sich mit der Pflegereform. So orientiert sich die Pflegebedürftigkeit ab Januar 2017 nicht mehr an einem in Minuten gemessenen Hilfebedarf, sondern ausschließlich daran, wie stark die Selbstständigkeit beziehungsweise die Fähigkeiten des Menschen bei der Bewältigung seines Alltags beeinträchtigt ist.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Selbstständigkeit durch körperliche, geistige oder psychische Einschränkungen beeinträchtigt ist.

Hilfreiche Links

Umfassende Informationen finden Sie im Pflegeportal der AOK Nordost oder in den regionalen Pflegestützpunkten:

Anhang

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Pressesprecher Matthias Gabriel
Telefon: 0800 265 080 - 22202
presse@nordost.aok.de