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Europas größtes begehbares DARMMODELL zu Gast in Prenzlau

„Darmkrebsvorsorge kann Leben retten“

Prenzlau, 20. Februar 2019. Darmkrebs ist in Deutschland die dritthäufigste Krebstodesursache und jährlich erkranken 63.000 Menschen neu daran. Doch immer noch sind Darmkrebs und die Vorsorgemöglichkeiten ein großes Tabuthema. Der Aktionstag „Darmkrebsvorsorge“, der gemeinsam von der AOK Nordost mit der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG), der Stadt Prenzlau und dem Landkreis Uckermark heute in [Ort] ausgerichtet wird, soll mit diesem Image aufräumen.

Als prominenter AOK-Gesundheitsbotschafter der Ex-Fußballprofi Jimmy Hartwig, der selbst mehrfach an Krebs erkrankte, vor mehreren hundert Mitarbeitern/-innen auf und informiert auf eindrückliche Art und Weise zum Thema Männergesundheit „Ich will dabei helfen, dass insbesondere die männlichen Gesundheitsmuffel die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen besser wahrnehmen. Das tun zurzeit noch viel zu wenige. Man(n) fühlt sich stark und unverwundbar oder hat vielleicht auch Angst vor der Untersuchung. Das ist natürlich Quatsch, ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Daher meine Botschaft: Tut was, Jungs! Geht zur Vorsorge.“

Janine Walla-Rohr, Niederlassungsleiterin der AOK Nordost in der Uckermark, ergänzt: „Jedes Jahr sterben 26.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs, dabei sind die Behandlungschancen sehr gut, wenn er früh erkannt wird. Darum ist es wichtig, das Frauen und Männer zur der kostenlose Darmspiegelung gehen. Die Vorsorge kann Leben retten“, Darmkrebs kann durch konsequente Vorsorge weit besser verhütet werden als andere Krebsarten. Wird er in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten hoch. Bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Insgesamt lassen sich etwa 90 Prozent der Darmerkrankungen durch eine einmalige Darmspiegelung so früh erkennen, dass man sie heilen kann.

Ein DARMMODELL auf Tour

Um das Thema Darmkrebsvorsorge aus der Tabu-Ecke zu holen, tourt die AOK Nordost seit 2017 gemeinsam mit Partnern, wie der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Vorsorge Brandenburg e.V. oder der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern mit dem größten begehbaren DARMMODELL Europas durch den Nordosten. Auch in Prenzlau konnten sich die Gäste des Aktionstages das DARMMODELL einmal von innen ansehen. „So können Hemmungen abgebaut werden und das Gespräch über die Darmkrebsvorsorge ganz offen gesucht werden“, erklärt Janine Walla-Rohr.

Ein prominenter Gast unterstützt die Gesundheitskasse bei ihrem Engagement: Ex-Fußballprofi Jimmy Hartwig, der selbst mehrere Krebserkrankungen überstanden hat, unterstützt die crossmediale Kampagne #hosenrunter, für die die AOK Nordost unter anderem mit dem Felix Burda Award und dem dfg Award des Dienstes für Gesellschaftspolitik ausgezeichnet wurde.

Vorsorge schon ab 40 Jahren

Um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich frühzeitig für eine Vorsorgeuntersuchung zu entscheiden, hat die AOK Nordost das Alter für die Inanspruchnahme einer präventiven Darmspiegelung (Koloskopie) für Männer auf 40 Jahren und Frauen auf 45 Jahren gesenkt. Bisher liegt das gesetzliche Vorsorgealter bei 55 Jahren. Studien belegen allerdings, dass Darmkrebs bereits ab einem deutlich jüngeren Alter auftritt.

Der heutige Aktionstag ist Auftakt der diesjährigen Männergesundheitskampagne der AOK Nordost, die zu weiteren Terminen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern einlädt. Weitere Infos unter www.jetzt-hosenrunter.de

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de