Kein Ort gewählt
Keine AOK gewählt

Europas größtes begehbares DARMMODELL macht Station in Dallgow

Die Gesundheitskasse hat dabei ihr Angebot für Versicherte seit vergangenem Jahr über die gesetzlichen Vorgaben hinaus erweitert und das Alter für die Inanspruchnahme einer präventiven Darmspiegelung (Koloskopie) für Männer auf 40 Jahre und für Frauen auf 45 Jahre gesenkt. Bisher liegt das gesetzliche Vorsorgealter bei 55 Jahren.

Gemeinsame Presseinformation

Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V.

Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse

Früher zur Früherkennung – Darmkrebsvorsorge rettet Leben

Dallgow, 23. August 2018. Darmkrebsfrüherkennung – viele Menschen wissen nichts von den Möglichkeiten der Vorsorge, für andere ist es noch immer ein Tabuthema. Unter dem Motto „Laufend vorsorgen“ laden die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. (LAGO) mit ihrer Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ und die AOK Nordost für den morgigen Freitag, 24. August 2018, zu einem Gang durch das begehbare DARMMODELL der Felix Burda Stiftung ein.

Dazu macht das größte DARMMODELL Europas Station am HavelPark Dallgow (Döberitzer Weg 3; 14624 Dallgow-Döberitz). Von 10 bis 17 Uhr kann man sich über den Aufbau des Hochleistungsorgans, Ursachen für die Entstehung von Darmkrebs und über den Ablauf einer Darmspiegelung informieren.

Als Kooperationspartner unterstützen die Aktion: Gesundheitsamt Landkreis Havelland; Darmzentrum der Havelland Kliniken; Humanwissenschaftliche Fakultät Potsdam - Check40 plus - Gesundheitscheck für 40- bis 70-jährige BrandenburgerInnen.

Der HavelPark ist die dritte Aufklärungsaktion einer gemeinsamen Informationstour der LAGO und der AOK Nordost durch mehrere Städte des Landes.

Auch Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze unterstützt als Schirmfrau die Aufklärungstour: „Die Kampagne hat sich vor allem zum Ziel gesetzt, möglichst viele Brandenburgerinnen und Brandenburger zu motivieren, zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, denn Krebs kann heute immer häufiger früh erkannt und gut behandelt werden. Das trifft auch auf den Darmkrebs zu. Über 90 Prozent aller Darmkrebsfälle können verhindert oder geheilt werden. Das setzt allerdings voraus, dass die Krankheit in einem frühen Stadium festgestellt wird, und das gelingt nur, wenn Frauen und Männer zur kostenlosen Darmspiegelung gehen.“

AOK Nordost senkt Vorsorgealter auf 40 Jahre

Die Gesundheitskasse hat dabei ihr Angebot für Versicherte seit vergangenem Jahr über die gesetzlichen Vorgaben hinaus erweitert und das Alter für die Inanspruchnahme einer präventiven Darmspiegelung (Koloskopie) für Männer auf 40 Jahre und für Frauen auf 45 Jahre gesenkt. Bisher liegt das gesetzliche Vorsorgealter bei 55 Jahren. Studien belegen allerdings, dass Darmkrebs bereits ab einem deutlich jüngeren Alter auch in Bevölkerungsgruppen immer häufiger auftritt, die nicht familiär belastet sind.

„Wir wollen noch mehr für die Darmkrebsvorsorge sensibilisieren und für die guten Vorsorgemöglichkeiten bei diesem Krankheitsbild werben. Das erweiterte Beratungs- und Versorgungsangebot ist deshalb nicht nur für Menschen mit familiärer Vorbelastung sinnvoll. Es sollte von jedem Einzelnen möglichst früh in Anspruch genommen werden, denn Darmkrebsvorsorge kann Leben retten“, sagt Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost.

„Dank der Darmkrebsvorsorge konnte die Zahl der Neuerkrankungen seit 2002 deutlich gesenkt werden. Aber immer noch nutzen zu wenig Bürger diese Chance. Deshalb sind öffentlichkeitswirksame Aktionen so wichtig“, so MUDr./ČS Peter Noack, Sprecher der Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ und Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.

Darmkrebs kann durch konsequente Vorsorge weit besser verhütet werden als andere Krebsarten. Wird er in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten hoch. Bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Insgesamt lassen sich etwa 90 Prozent der Darmerkrankungen durch eine einmalige Darmspiegelung so früh erkennen, dass man sie heilen kann.

Um für die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen etwa zum Darmkrebs zu informieren, hat die AOK Nordost im vergangenen Jahr bereits ihre Aufklärungskampagne für Männergesundheit unter dem Motto „#hosenrunter“ gestartet. Für diesen Aufklärungsansatz und das verbesserte Darmkrebsvorsorge-Angebot hat die Krankenkasse am 13. Mai 2018 den Felix-Burda-Award in der Kategorie „Engagement des Jahres“ und am 07. Juni 2018 den „dfg Award®“ verliehen bekommen.

Ex-Fußballprofi Jimmy Hartwig wirbt: „Tut was, Jungs! Geht zur Vorsorge.“

Prominenter AOK-Gesundheitsbotschafter für das Thema und auch Gesprächspartner am 19. Mai in Strausberg ist Ex-Fußballprofi Jimmy Hartwig: „Ich will dabei helfen, dass insbesondere die männlichen Gesundheitsmuffel die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen besser wahrnehmen. Das tun zurzeit noch viel zu wenige. Man fühlt sich stark und unverwundbar oder hat vielleicht auch Angst vor der Untersuchung. Das ist natürlich Quatsch, ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Daher meine Botschaft: Tut was, Jungs! Geht zur Vorsorge.“

Weitere Informationen unter www.jetzt-hosenrunter.de

Darmkrebs-Aufklärungstour in Brandenburg

- 24. August: Dallgow-Döberitz - HavelPark Dallgow 

- 18. September: Brandenburg an der Havel – Gesundheitszentrum am Bahnhof 

- 11. Oktober: Potsdam – Stern-Center

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Pressesprecher
Matthias Gabriel
Telefon: 0800 265 080 - 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de

Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V.
Dr. Anja Bargfrede
Telefon: 0331 2707172
E-Mail: post@lago-brandenburg.e.V.

Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“
Kampagnensprecher: MUDr./ČS Peter Noack, Dr. med. Andreas Becker
Telefon.: 0331-2707172
E-Mail: info@brandenburg-gegen-darmkrebs.de
www.brandenburg-gegen-darmkrebs.de