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RückenSPEZIAL: Eine multiprofessionelle Zweitmeinung kann oft einen chirurgischen Eingriff verhindern

Betroffene Versicherte der AOK Nordost, die sich vor einer geplanten OP eine zweite Meinung einholen wollen, werden von ihrer Gesundheitskasse an ein Expertenteam vermittelt und bekommen innerhalb von wenigen Tagen einen Facharzttermin in einem der kooperierenden Rückenzentren in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Es muss nicht immer gleich eine Operation sein

Berlin, 14.03.16. Nach nicht einmal einem Jahr Laufzeit kann die AOK Nordost bereits auf beachtliche Erfolge ihres qualitativ hochwertigen, interdisziplinären Zweitmeinungsverfahrens für Rückenschmerzpatienten, „RückenSPEZIAL“ verweisen. „In vier von fünf Fällen konnten die Fachexperten Versicherten der AOK Nordost, die sich im Rahmen unseres strukturierten Versorgungsprogramms „RückenSPEZIAL“ eine zweite Meinung eingeholt haben, erst einmal von einer OP abraten. Stattdessen konnten sie mit einer gezielten Therapie schonender behandelt werden.“ Diese positive Bilanz zieht Harald Möhlmann, Geschäftsführer Versorgungsmanagement der AOK Nordost, anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März.

Wer an chronischen Rückenschmerzen leidet oder einen Bandscheibenvorfall hatte, muss nicht unbedingt operiert werden. Tatsächlich sollte eine Operation das letzte Mittel gegen Schmerzen im Rücken sein. Dennoch begeben sich jährlich über 5.000 Versicherte der AOK Nordost unter das Messer, um sich an der Wirbelsäule oder der Bandscheibe operieren zu lassen.

„In Deutschland hat die Zahl der Wirbelsäuleneingriffe in den letzten zehn Jahren rasant zugenommen. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen, dass in vielen Fällen eine OP nicht nötig gewesen wäre. Den meisten Rückenschmerz-Patienten kann viel besser durch eine durchdachte und seit vielen Jahren bewährte nicht-operative Therapie geholfen werden“, betont Dr. med. Ulf Marnitz, leitender Arzt der Berliner Rückenzentren „Am Markgrafenpark“ und „Köpenick“.

Betroffene Versicherte der AOK Nordost, die sich vor einer geplanten OP eine zweite Meinung einholen wollen, werden von ihrer Gesundheitskasse an ein Expertenteam vermittelt und bekommen innerhalb von wenigen Tagen einen Facharzttermin in einem der kooperierenden Rückenzentren in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Hier werden sie von einem Facharzt, einem Physiotherapeuten und einem Schmerzpsychotherapeuten in einem mehrstündigen Konsil eingehend untersucht.

Danach werden die Ergebnisse der Begutachtung mit den Patienten selbst – und wenn gewünscht mit dem erstbehandelnden Arzt – besprochen. Im Anschluss erhalten die AOK-Versicherten eine Therapieempfehlung. Sollten sie sich gegen eine Operation entscheiden, können sie anschließend eine Therapie in der Regelversorgung machen. Bei besonderem Behandlungsbedarf haben sie aber auch die Möglichkeit, direkt in dem Rückenzentrum eine ambulante intensive fachübergreifende Therapie zu beginnen. Rund 200 AOK Nordost-Versicherte nehmen bereits an dem Vertrag teil.