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Elektronische Patientenakte (ePA)

Die AOK stellt ihren Versicherten seit 1. Januar 2021 eine persönliche elektronische Patientenakte (ePA) bereit. Welchen Service die ePA bietet, wie sicher die Daten darin gespeichert sind und was Nutzer bei der Anwendung beachten sollten.

Inhalte im Überblick

Das kann die elektronische Patientenakte

Die elektronische Patientenakte stellt in Ihrer Gesundheitsversorgung das zentrale digitale Bindeglied zwischen Ihnen und den Akteuren im Gesundheitswesen dar. Zu diesen Akteuren gehören zum Beispiel Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken. Über Ihre „AOK Mein Leben“-App haben Sie zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort Zugriff auf Ihre persönlichen Gesundheitsdaten und können diese eigenständig verwalten. So ist es möglich, dass Sie Ihre gesamten medizinischen Dokumente, wie zum Beispiel Arzt- und Krankenhausberichte oder Ihren Medikationsplan zentral an einem Ort speichern.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Dokumente, die Sie in der Vergangenheit in Papierform erhalten haben, digital in die elektronische Patientenakte einzupflegen. Sie können verschiedenen medizinischen Einrichtungen eine Freigabe für Ihre gespeicherten Daten erteilen, sodass die Daten eingesehen, eingespielt oder entfernt werden können.

  • Sie haben zu jeder Zeit und an jedem Ort über Ihr Smartphone Zugriff auf Ihre medizinischen Daten
  • Sie können von Ihnen ausgewählte medizinische Einrichtungen (Ärzte, Krankenhäuser, etc.) Ihre Gesundheitsinformationen zur Verfügung stellen
  • Sie entscheiden, wer Zugriff auf Ihre Daten hat
  • Sie vermeiden überflüssige Doppeluntersuchungen durch eine höhere Datentransparenz
  • Sie stärken damit Ihr Arzt-Patientenverhältnis, da Ihr Arzt die benötigten Informationen schnell zur Hand hat
  • Sie fördern Ihre eigene Selbstbestimmung und Gesundheitskompetenz

Ärzte, die eine entsprechende Berechtigung von Ihnen erhalten haben, können folgende Daten in Ihrer elektronischen Patientenakte ablegen:

  • Medizinische Daten zur Behandlung, zum Beispiel Befunde, Diagnosen und Therapiemaßnahmen
  • Arztbriefe, die im Zuge einer (zahn-)ärztlichen Behandlung erstellt wurden
  • Elektronischer Medikationsplan und Notfalldatensatz, falls Sie diese bereits auf Ihrer elektronischen Gesundheitskarte nutzen.

Ab 2022 wird es dann für Sie möglich sein, unter anderem folgende Daten in Ihrer elektronischen Patientenakte einzusehen:

  • das Zahn-Bonusheft
  • das Untersuchungsheft für Kinder
  • den Mutterpass
  • die Impfdokumentation
  • Verordnungen
  • Krankenkassendaten über in Anspruch genommene Leistungen

So erhalten Sie Ihre elektronische Patientenakte

Sie finden die „AOK Mein Leben“-App im Google Play Store und im App Store von Apple.

QR Code für die AOK Mein Leben App.
Zur Anmeldung sind mehrere Schritte erforderlich, die Sie unter dem Punkt „Ihre Registrierung einfach erklärt“ nachlesen können. Falls Sie kein geeignetes Smartphone besitzen oder aus anderen Gründen die App nicht benutzen wollen, können Sie in einer AOK Geschäftsstelle Ihre elektronische Patientenakte beantragen.

Ihre Registrierung einfach erklärt

Mit der „AOK Mein Leben“-App gelangen Sie in acht Schritten zur eigenen elektronischen Patientenakte (ePA).

QR Code für die AOK Mein Leben App.
Die „AOK Mein Leben“-App können Sie im Google Play Store für Android und im Apple Store für iOS herunterladen.

  • Öffnen Sie die „AOK Mein Leben“-App.
  • Durch Klick auf „Registrieren“ starten Sie den Registrierungsprozess und werden auf den nächsten Screen zur Einwilligungserklärung weitergeleitet.
  • Lesen Sie die Datenschutzhinweise und Einwilligungen zum Benutzerkonto und stimmen Sie zu. Wichtig: Ohne Zustimmung können Sie den Registrierungsprozess nicht fortsetzen.

  • Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein (diese wird für Ihre Anmeldung verwendet).
  • Sie erhalten einen Bestätigungslink an die angegebene E-Mail-Adresse.
  • Öffnen Sie den Bestätigungslink, um Ihr Passwort festzulegen.
  • Sie werden auf die Registrierungsseite weitergeleitet.
  • Vergeben Sie anschließend ein persönliches Passwort (dieses wird für Ihre Anmeldung verwendet).
  • Klicken Sie nach erfolgreicher Passwortvergabe in der App auf „E-Mail bestätigt? Weiter zu Anmeldung“.
  • Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich anmelden.

  • Vergeben Sie einen Gerätenamen.
  • Mit „Weiter“ gelangen Sie zur App-Schutz Einrichtung.
  • Bitte wählen Sie einen Schutz aus. Wenn eine Option ausgegraut oder nicht anklickbar ist, dann bedeutet dies, dass Ihr Gerät diese Option nicht unterstützt und daher nicht ausgewählt werden kann.

  • Die „AOK Mein Leben“-App kann ausschließlich von AOK-Versicherten genutzt werden.
  • Bestätigen Sie Ihre Mitgliedschaft in der „AOK Mein Leben“-App über die Angaben auf Ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK).
  • Wählen Sie hierzu Ihre AOK aus und geben Sie Ihre Versichertennummer an (vorne bitte einen Großbuchstaben nutzen).
  • Ihre Mitgliedschaft wird innerhalb weniger Minuten durch uns geprüft.
  • Folgen Sie den weiteren Anweisungen in der „AOK Mein Leben“-App zur Identifizierung.
  • Hierzu verwenden wir das sichere Verfahren über WebID, um Sie vor Datenmissbrauch zu schützen. Dabei handelt es sich um ein Video-Chat-Verfahren.
  • Nachdem Sie ein Formular mit Ihren Daten ausgefüllt haben, erhalten Sie einen Link an Ihre E-Mail-Adresse sowie eine Vorgangsnummer, um Ihre Identifikation durchzuführen. Dabei gehen Sie wie folgt vor:
  • Halten Sie Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass bereit.
  • Starten Sie ihr Videotelefonat. Der Mitarbeiter fragt Sie unter anderem nach Ihrer Vorgangsnummer, die Sie per E-Mail erhalten haben.
  • Sie erhalten beim Videotelefonat eine TAN. Diese schicken wir Ihnen auf Wunsch auch noch einmal per SMS.
  • Nach diesem Schritt haben Sie sich erfolgreich registriert und können nun auf die Anwendungen über Ihr Benutzerkonto zugreifen.

  • Ihnen stehen zwei Services zur Verfügung: die elektronische Patientenakte (ePA) und das AOK Netzwerk.
  • Wählen Sie beide Services, um die vollumfänglichen Funktionen  der „AOK Mein Leben“-App nutzen zu können.
  • Die jeweiligen Nutzungsbedingungen und weitere Erklärungen zu den beiden Services sind über die App einsehbar.
  • Die „AOK Mein Leben“-App können Sie nutzen, sobald Sie den Datenschutzbestimmungen und den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben.

  • Haben Sie in Schritt 7 die elektronische Patientenakte (ePA) ausgewählt, stehen Ihnen nun zwei Möglichkeiten für die erstmalige ePA- Anmeldung zur Auswahl:
    • 1. Möglichkeit: Anmeldung über die alternative Versichertenidentität (al.vi), wenn Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) und dazugehörige PIN nicht zur Hand haben oder keine PIN zu Ihrer eGK besitzen. Diese virtuelle Zugangskarte (al.vi) wird mit Ihrem Benutzernamen und Passwort (1. Faktor) und Ihrem unter Schritt 4 hinterlegten Gerät (2. Faktor) verknüpft.
    • 2. Möglichkeit: Anmeldung über die neue eGK mit der dazugehörigen PIN. Beides wurde Ihnen von Ihrer AOK zugestellt. Falls Sie noch keine PIN von Ihrer AOK erhalten haben, können Sie diese gerne dort beantragen. Außerdem benötigen Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort, welche Sie unter Punkt 3 genutzt haben sowie ein NFC-fähiges Smartphone.
  • Folgen Sie – nach der Wahl für eine der beiden Möglichkeiten – den Anweisungen in der App, um Ihre elektronische Patientenakte anzulegen.

So sicher sind Ihre Daten

Nur Sie allein haben Zugriff auf Ihre persönlichen Gesundheitsdaten und ausschließlich Sie können verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen eine Freigabe für Ihre Dokumente erteilen und Zugriff gewähren. Diese Faktoren machen Ihre Daten dabei sicher:

Die App „AOK Mein Leben“ kann ausschließlich von Ihnen bedient werden. Eine sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt dafür, dass ein sicherer Zugang garantiert ist.

  • Der erste Faktor ist hierbei die Anmeldung in der „AOK Mein Leben“-App mit Ihren persönlichen Daten. Dazu geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an und vergeben ein sicheres Passwort.
  • Den zweiten Faktor stellt Ihr aktuell genutztes Smartphone dar. Ausschließlich auf diesem Endgerät ist durch ein Verifizierungsverfahren eine Anmeldung in der App möglich.

Zusätzlich müssen Sie die „AOK Mein Leben“-App abhängig von den Funktionen Ihres Endgeräts mit folgenden Optionen schützen:

  • Fingerabdruck
  • PIN-Verfahren
  • Gesichtserkennung

Alle Dokumente werden in Ihrer elektronischen Patientenakte verschlüsselt abgelegt. Die AOK hat als Anbieter der ePA keinen Zugriff auf Ihre gespeicherten Gesundheits- und Krankheitsdaten. Ihre Daten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt und werden in Deutschland gespeichert. Das heißt, dass die Datenschutzanforderungen unter das deutsche und europäische Datenschutzrecht (EU-DSGVO) fallen.

Ermöglicht wird die elektronische Patientenakte durch die sogenannte Telematikinfrastruktur. Dieses hochsichere digitale Netwzwerk verbindet die IT-Systeme aller Akteure im Gesundheitswesen.

Während Sie über die App mittels Smartphone oder mit Ihrer elektronischen Gesundheitskarte plus PIN-Verfahren an der Telematikinfrastruktur teilnehmen und Ihre Dokumente freigeben, können sämtliche Akteure dies nur mit einem elektronischen Heilberufs- oder Praxisausweis.

Ihre persönlichen Dokumente in der ePA

Sie selbst können Dokumente in der „AOK Mein Leben“-App einsehen und ablegen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, eine medizinische Einrichtung (zum Beispiel Ihre Arztpraxis) zu berechtigen, Dokumente in Ihrer elektronischen Patientenakte einzusehen, einzustellen oder zu löschen.

In der „AOK Mein Leben“-App gibt es drei Arten von Dokumentenordnern:
  • „Von mir“ – von Ihnen hochgeladene Dokumente
  • „Von Ärzten“ – Arztdokumente, die von Ärzten eingestellt werden, die Sie berechtigt haben
  • „Von der AOK“ – Dokumente Ihrer AOK

Sie entscheiden, welche Dokumente eine medizinische Einrichtung einsehen darf.

Die App steht seit 01. Januar 2021 für Smartphones mit Android-Betriebssystem bei Google Play und für Apple Geräte mit iOS-Betriebssystem im App Store zum Download zur Verfügung.

Apple Store

Google Play Store

Seit dem Start der ePA am 1. Januar 2021 können Ärzte, die eine entsprechende Berechtigung von ihrem Patienten erhalten haben, folgende Daten in der ePA ablegen:

  • Medizinische Daten zur Behandlung, z. B. Befunde, Diagnosen und Therapiemaßnahmen
  • Arztbriefe, die im Zuge einer (zahn-)ärztlichen Behandlung erstellt wurden
  • Elektronischer Medikationsplan und Notfalldatensatz, falls die Versicherten diese bereits auf ihrer elektronischen Gesundheitskarte(eGK) nutzen

Versicherte haben einen Anspruch darauf, dass ein Arzt, Krankenhaus oder Apotheker persönliche Behandlungsdaten in der ePA ablegt. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Leistungserbringer bereits die technischen Voraussetzungen erfüllt, um das tun zu können. Auch medizinisches Personal kann die ePA befüllen.

Vorgesehen ist, dass Versicherte die Daten mit Ärzten in Praxen und Kliniken, Apothekern und medizinischem Personal teilen können. Die technische Umsetzung erfolgt über die sogenannte Telematikinfrastruktur, eine hochsichere digitale Vernetzung der IT-Systeme aller Akteure im Gesundheitswesen. Die Nutzer dieser Infrastruktur sind für den Schutz der gespeicherten und abgerufenen Patientendaten verantwortlich. Die Voraussetzungen für den Austausch der Daten werden in den Arztpraxen, Kliniken und Apotheken im Laufe des Jahres 2021 geschaffen.

Grundsätzlich sollen Versicherte den Zugriff auch nur für einzelne Dokumente und Datensätze freigeben können. Wenn ein Arzt zum Beispiel nur den Medikationsplan lesen soll, dann kann der Patient künftig alle anderen Daten vor ihm verbergen. Da die vollständige Einrichtung der ePA jedoch an bestimmte technische Voraussetzungen geknüpft ist, steht diese Funktion erst ab 2022 zur Verfügung. Bis dahin kann ein Zugriff nur für sämtliche gespeicherten Daten erlaubt oder gesperrt werden.

In der nächsten Ausbaustufe der ePA sind ab dem 1. Januar 2022 folgende Inhalte geplant:

  • elektronisches Zahn-Bonusheft, elektronisches Untersuchungsheft für Kinder, elektronischer Mutterpass, elektronische Impfdokumentation und elektronische Verordnungen
  • Übernahme von Daten aus einer elektronischen Gesundheitsakte (eGA)
  • Krankenkassendaten über in Anspruch genommene Leistungen
  • Verfeinerte Berechtigungssteuerung
  • Festlegung von Vertretern
  • Datenmitnahme bei Wechsel der Krankenkasse

Ab 1. Januar 2023 sind in der dritten Stufe der ePA folgende Inhalte geplant:

  • Daten zur pflegerischen Versorgung
  • Elektronische Bescheinigungen über eine Arbeitsunfähigkeit
  • Speicherung sonstiger von behandelnden Ärztinnen und Ärzten oder anderen Leistungserbringern bereitgestellter Daten, zum Beispiel Ernährungsinformationen und Ernährungspläne
  • Zusätzliche Anwendungen der Krankenkassen
  • Möglichkeit zur Freigabe der Daten für die Forschung

Mit der elektronischen Patientenakte bekommen Versicherte einen schnellen und einfachen Überblick über ihre Gesundheitsdaten. Schon heute haben sie Auskunftsrechte gegenüber ihren Ärzten. Sie können zum Beispiel Einsicht in ihre gedruckte Patientenakte verlangen. 

Bitte beachten Sie, dass die Nutzung der ePA den folgenden Nutzungsbedingungen unterliegt. Lesen Sie diese bitte vor der ersten Nutzung der ePA aufmerksam durch.

Was ist die ePA?

Die ePA ist gem. § 341 SGB V eine versichertengeführte elektronische Akte, die den Versicherten von den Krankenkassen auf Antrag zur Verfügung gestellt wird. Es handelt sich um eine Anwendung, mit der Ihnen gesundheitsbezogene Informationen, insbesondere zu Befunden, Diagnosen, durchgeführten und geplanten Therapiemaßnahmen sowie zu Behandlungsberichten, für eine einrichtungs-, fach- und sektorenübergreifende Nutzung für Zwecke der Gesundheitsversorgung, insbesondere zur gezielten Unterstützung von Anamnese und Befunderhebung, barrierefrei elektronisch bereitgestellt werden. Sie können zudem teilnehmenden Leistungserbringern Zugriff auf ihre Daten gewähren und den Datenaustausch ermöglichen. Die Nutzung der ePA ist freiwillig und für Sie unentgeltlich.

Darüber hinaus hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen detaillierte Informationen zur elektronischen Patientenakte zusammengestellt und mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit abgestimmt. Diese finden Sie unter anderem auf www.aok.de/epa-info.

Nutzung der ePA eigenständig oder zusammen mit dem AOK Netzwerk im Zusammenhang mit der „AOK Mein Leben“-App

Die ePA ist eine von mehreren Anwendungen der „AOK Mein Leben“-App. Eine weitere Anwendung dieser App ist das AOK Netzwerk, das Ihnen von der ITSG GmbH – Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung bereitgestellt wird (nachfolgend „AOK Netzwerk“). Die hier vorliegenden Nutzungsbedingungen regeln ausschließlich die Bereitstellung und Nutzung der ePA. Für die anderen Anwendungen der „AOK Mein Leben“-App, wie z.B. das AOK Netzwerks, gelten gesonderte Nutzungsbedingungen. Die Nutzung der ePA ist auch ohne die Nutzung des AOK Netzwerks oder der „AOK Mein Leben“-App möglich.

Zurverfügungstellung der ePA durch Ihre AOK und Support

Die ePA wird Ihnen von der AOK zur Verfügung gestellt, bei der Sie versichert sind. Für alle technischen Fragen zur ePA wenden Sie sich bitte an Ihre AOK unter der folgenden Rufnummer:

Tel: 0800 505 4760 für

AOK Baden-Württemberg

Tel: 0800 276 7676 für

AOK Bayern - Die Gesundheitskasse

Tel: 0421 1761 77333 für

AOK Bremen/Bremerhaven

Tel: 0800 50 54 710 für

AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen

Tel: 0800 265 6647 für

AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen

Tel: 0800 265 1166 für

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

Tel: 0800 265 5110 für

AOK NORDWEST - Die Gesundheitskasse

Tel: 0800 032 6320 für

AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse

Tel: 06351 1488 452 für

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland - Die Gesundheitskasse

Tel: 0800 1059 000 für

AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

Tel: 0800 2265 727 für

AOK Sachsen-Anhalt - Die Gesundheitskasse

Ombudsstelle

Sie können sich zudem bei allen Fragen und Problemen bei der Nutzung der ePA an die Ombudsstelle Ihrer AOK wenden.

Die Ombudsstelle Ihrer AOK informiert Sie insbesondere über das Verfahren bei der Beantragung der ePA, Ansprüche der Versicherten nach den §§ 341 bis 355 SGB V sowie die Funktionsweise und die möglichen Inhalte der ePA.

Datenschutzbeauftragter

Bei datenschutzrechtlichen Anfragen können Sie sich zudem an den Datenschutzbeauftragten Ihrer AOK wenden:

Verantwortlicher

E-Mail

AOK Baden-Württemberg

datenschutz@bw.aok.de

AOK Bayern - Die Gesundheitskasse

datenschutz@by.aok.de

AOK Bremen/Bremerhaven

datenschutz@hb.aok.de

AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen

datenschutz@he.aok.de

AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen

Kontakt zum Datenschutzbeauftragten der AOK Niedersachsen

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

datenschutz-service@nordost.aok.de

AOK NORDWEST - Die Gesundheitskasse

datenschutz@nw.aok.de

AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse

datenschutz@rh.aok.de

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland - Die Gesundheitskasse

datenschutz@rps.aok.de

AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

datenschutz@plus.aok.de

AOK Sachsen-Anhalt - Die Gesundheitskasse

datenschutz@san.aok.de

Wer darf die ePA nutzen??

Sie dürfen die ePA nutzen, solange Sie bei Ihrer AOK krankenversichert sind. Bei einem Wechsel der Krankenkasse (auch bei einem Wechsel zu einer anderen AOK) gelten die Regelungen in Ziff. 9(3) dieser Nutzungsbedingungen (Offboarding).

1 Gegenstand und Anwendungsbereich

  1. Die Nutzung der ePA durch den Nutzer erfolgt allein auf Basis dieser Nutzungsbedingungen und der gesetzlichen Regelungen.
  2. Die jeweils aktuelle Fassung der Nutzungsbedingungen kann unter www.aok.de/meinleben abgerufen und ausgedruckt werden. Ferner sind die jeweils aktuellen Nutzungsbedingungen auch in der „AOK Mein Leben“-App selbst hinterlegt.

2 Begriffsbestimmungen

AOK

Die Allgemeine Ortskrankenkasse, bei der der Nutzer versichert ist.

AOK Netzwerk

AOK Netzwerk ist die in der Einleitung beschriebene, weitere Anwendung der „AOK Mein Leben“-App, die zusammen mit der ePA genutzt werden kann (aber nicht muss).

Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Die elektronische Gesundheitskarte gilt als Berechtigungsnachweis, um Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen zu können. Zusammen mit der PIN dient die eGK als Authentifizierungsmittel für die ePA.

Elektronische Patientenakte (ePA)

Auf Antrag wird für den Nutzer eine elektronische Patientenakte im ePA Aktensystem des Betreibers, der ITSG GmbH, angelegt. Für die Nutzung der ePA über die mobile App ist ein „AOK Mein Leben“ Benutzerkonto erforderlich.

Inhalte

Texte, Bilder (inkl. Ultraschall- und Röntgenaufnahmen und Bilder anderer medizinischer Untersuchungen), Fotos, Videos, Audio-Dateien, Daten und sonstige Informationen.

Leistungserbringer

Leistungserbringer sind Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser sowie sonstige Dienstleister im Gesundheitswesen.

Nutzer

Nutzer ist jeder Versicherte einer AOK, der ein Benutzerkonto für „AOK Mein Leben“ angelegt, über eine eGK verfügt und den Service ePA ausgewählt hat. Weiterhin ist Nutzer, wer die Einrichtung der ePA auf einer AOK-Geschäftsstelle beantragt hat und diese mittels eGK und der dazugehörigen PIN beim Leistungserbringer nutzt.

3 Registrierung, Authentifizierung über die „AOK Mein Leben“-App

  1. Die Nutzung der ePA erfordert die vorherige Registrierung und Authentifizierung durch den Nutzer sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen und die Einwilligung in die Datenverarbeitung für die ePA.
  2. Die AOK sendet dem Nutzer sodann eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse, mit welcher der Eingang der Registrierungsanfrage bestätigt wird. Mit der Bestätigungsmail wird der Nutzer aufgefordert, die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zu bestätigen. Die AOK wird die bestätigte E-Mail-Adresse zur Kommunikation im Zusammenhang mit der ePA nutzen, wenn nicht gesetzlich eine andere Form zur Kommunikation mit dem Nutzer vorgeschrieben ist (z.B. Schriftform).
  3. Zum Zeitpunkt der Registrierung muss der Nutzer bei der AOK krankenversichert sein und Anspruch auf eine eGK haben.
  4. Jeder Nutzer kann mit seiner Krankenversichertennummer nur für eine ePA registriert und authentifiziert werden. Die Nutzung von unterschiedlichen Krankenversichertennummern durch dieselbe Person ist verboten.
  5. Der Nutzer wird durch ein Videoident-Verfahren eindeutig identifiziert. Die erfolgreiche Identifizierung wird per E-Mail bestätigt.
  6. Im ersten Schritt der erstmaligen Anmeldung in der „AOK Mein Leben“-App muss der Nutzer auswählen, ob er die ePA, das AOK Netzwerk oder beides nutzen will. Wenn der Nutzer die ePA allein oder gemeinsam mit dem AOK-Netzwerk nutzen will, muss er im nächsten Schritt die vorliegenden Nutzungsbedingungen akzeptieren und seine Einwilligung in die Verarbeitung seiner relevanten persönlichen Daten im Sinne der Datenschutzerklärung erteilen.
  7. Der Nutzer wählt zwischen zwei Möglichkeiten der Anmeldung an der ePA. Er trifft die Entscheidung zwischen der Authentisierung mit der eGK oder der alternativen Authentisierung (al.vi) mit Benutzername und Passwort.
  8. Die AOK sendet dem Nutzer eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse für die Geräteregistrierung und für die Anlage des zweiten Authentisierungsfaktors. Mit der Bestätigungsmail wird der Nutzer aufgefordert, die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zu bestätigen. Ferner werden unterschiedliche Parameter des Endgerätes, von welchem der Nutzer die Registrierung durchführt, analysiert und verarbeitet (sog. Zwei-Faktor-Authentifizierung). Die AOK weist darauf hin, dass der spätere Zugriff auf die ePA durch den Nutzer nur über das im Rahmen der Zwei-Faktor-Authentifizierung verknüpfte Endgerät (z.B. Smartphone) erfolgen kann. Bei Austausch oder Verlust des Endgerätes kann ein neues Endgerät für die Zwei-Faktoren-Authentifizierung verknüpft werden.
  9. Die AOK schaltet nach der erfolgreichen Registrierung, Identifizierung und Authentifizierung mit der erstmaligen Anmeldung in der „AOK Mein Leben“-App die ePA für den Nutzer frei.

4 Registrierung, Authentifizierung ohne mobile App

  1. Die Nutzung der ePA ist auch möglich, nachdem sich der Nutzer bei der AOK registriert, authentifiziert sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen und die Einwilligung in die Datenverarbeitung für die ePA schriftlich erteilt hat.
  2. Zum Zeitpunkt der Registrierung muss der Nutzer bei der AOK krankenversichert und im Besitz einer gültigen eGK sein.
  3. Jeder Nutzer kann mit seiner Krankenversichertennummer nur für eine ePA registriert und authentifiziert werden. Die Nutzung von unterschiedlichen Krankenversichertennummern durch dieselbe Person ist verboten.
  4. Nach der erfolgreichen Registrierung und Authentifizierung ist die Aktivierung der ePA durch den Nutzer mittels eGK und Eingabe der PIN vor Ort beim Leistungserbringer erforderlich. Alternativ ist eine Aktivierung der ePA über die „AOK Mein Leben“-App möglich.

5 Nutzung der ePA

  1. Der Nutzer kann folgende Gesundheitsdaten in seiner ePA speichern, barrierefrei Zugriff auf diese Daten nehmen und diese selbstständig (auch teilweise) löschen:
    - medizinische Informationen über den Nutzer, insbesondere
    - Daten zu Befunden, Diagnosen, durchgeführten und geplanten Therapiemaßnahmen, Früherkennungsuntersuchungen, zu Behandlungsberichten und sonstigen untersuchungs- und behandlungsbezogenen medizinischen Informationen,
    - Daten des elektronischen Medikationsplans nach § 334 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 SGB V,
    - elektronische Notfalldaten nach § 334 Absatz 1 Satz 2 Nummer 5 SGB V,
    - Daten in elektronischen Briefen zwischen den an der Versorgung des Nutzers teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen (elektronische Arztbriefe),
    - Gesundheitsdaten, die durch den Nutzer zur Verfügung gestellt werden.
  2. Der Nutzer kann die in Ziff. 5(1) genannten Daten freiwillig freigeben, damit bestimmte an die ePA angeschlossene Leistungserbringer und sonstige Angehörige von Heilberufen Zugriff auf diese Daten nehmen können. Die Zugriffsberechtigung kann für Nutzer der „AOK Mein Leben“-App auf einzelne Ordner beschränkt werden. Die jeweiligen Zugriffsberechtigten und die Dauer der Zugriffsberechtigung werden in der „AOK Mein Leben“-App angezeigt. Die Dauer der Zugriffsberechtigung kann vom Nutzer individuell für einen Zeitraum zwischen einem (1) Tag und achtzehn (18) Monaten festgelegt werden. Die Standardsteinstellung sieht eine Zugriffsberechtigung von sieben (7) Tagen ab Erteilung der Berechtigung durch den Nutzer vor. Alternativ können Nutzer Leistungserbringer vor Ort mittels eGK und Eingabe der zugehörigen PIN für den Zugriff berechtigen.
  3. Der Nutzer darf die ePA nur sachgerecht und rechtmäßig nutzen. Insbesondere ist es verboten, folgende Inhalte in die ePA hochzuladen, zugänglich zu machen, zu verbreiten oder zu speichern:
    - verbotene, verunglimpfende, beleidigende, verleumderische, gewaltverherrlichende und / oder pornographische Inhalte;
    - irreführende, diskriminierende, rassistische und / oder betrügerische Inhalte;
    - Inhalte, die gegen das Urheberrecht oder sonstige Rechte Dritter, insbesondere Persönlichkeitsrechte oder Rechte geistigen und gewerblichen Eigentums, verstoßen;
    - sonstige rechtswidrige oder gar strafbare Inhalte;
    - Spam, Viren, Trojaner oder andere die ePA oder deren Nutzer (Nutzer und Leistungserbringer) schädigende oder sicherheitsgefährdende Inhalte;
    - Inhalte, die für die medizinische Versorgung oder für die Eigenorganisation medizinischer Belange des Nutzers irrelevant sind.
  4. Der Nutzer hat bei der Nutzung der ePA zudem die in den FAQ vorgegebenen Beschränkungen (z.B. zur Größe von Dateien zum Download) zu beachten.  
  5. Der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, dass er über die notwendigen technischen Voraussetzungen zur Nutzung der ePA verfügt, insbesondere über die notwendige Hardware und Betriebssysteme, die eine Nutzung der ePA ermöglichen. Die AOK übernimmt keine Verantwortung für die Kompatibilität der ePA mit der individuellen Hard- und Software-Ausstattung des Nutzers.
  6. Dem Nutzer wird empfohlen die ePA nur mit einem durch die gematik zugelassenen „Frontend des Versicherten“, beispielsweise der „AOK Mein Leben“-App zu nutzen, welche über den Google Play Store oder den Apple App Store heruntergeladen werden kann.
  7. Der Nutzer ist verpflichtet, die Zugangsdaten zu seiner „AOK Mein Leben“-App geheim zu halten und jeglichen unbefugten Zugang durch Dritte durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Dazu gehört insbesondere die Verwendung eines sicheren Passwortes, das nicht an unbefugte Dritte weitergegeben werden darf. Entsprechendes gilt bei der Nutzung der ePA mittels eGK und der zugehörigen PIN, insbesondere bei Nutzung der ePA ohne die „AOK Mein Leben“-App.
  8. Der Nutzer ist verpflichtet, die AOK unverzüglich (d.h. ohne schuldhaftes Verzögern) zu informieren, sobald er Kenntnis erlangt oder anhand konkreter Anhaltspunkte vermutet, dass der Zugang zu seiner „AOK Mein Leben“-App und/oder ePA unberechtigt verwendet wird.
  9. In der ePA werden keine eigenen medizinischen Leistungen, Diagnosen und / oder Therapien durch die AOK angeboten; es handelt sich nicht um ein Medizinprodukt i.S.d. Medizin-Produkte-Gesetz (MPG).
  10. Die AOK wird sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der ePA bemühen, kann dies aber nicht verbindlich versprechen. Insbesondere können die ePA oder einzelne Funktionen der ePA aufgrund technischer Störungen oder aufgrund von Wartungsarbeiten vorübergehend nicht erreichbar sein.

6 Nutzungsrechte des Nutzers

  1. Der Nutzer darf die ePA für seine eigenen privaten, nicht kommerziellen, von diesen Nutzungsbedingungen umfassten Zwecke nutzen. Eine Vervielfältigung der der ePA zugrundeliegenden Software ist nur gestattet, soweit diese notwendig ist, um die der ePA zugrundeliegenden Software auf dem Endgerät des Nutzers zu installieren.
  2. Der Nutzer darf die ePA und die „AOK Mein Leben“-App nicht Dritten zur Nutzung überlassen.

7 Kosten

  1. Die ePA wird dem Nutzer unentgeltlich von der AOK zur Nutzung bereitgestellt.
  2. Es können für den Nutzer Kosten zur Herstellung einer Internetverbindung entstehen (z.B. Gebühren für die Nutzung mobiler Daten und die Bereitstellung des Internetanschlusses). Diese Kosten sind durch den Nutzer zu tragen.

8 Sperrung der ePA

  1. Begründen konkrete Anhaltspunkte den Verdacht, dass ein Nutzer die ePA entgegen den Regelungen in Ziff. 5 dieser Nutzungsbedingungen nutzt, so ist die AOK berechtigt, diesen Vorgängen nachzugehen und die ePA des Nutzers vorübergehend zu sperren. Wird der Verdacht ausgeräumt, wird die Sperrung aufgehoben. Bei strafbarem Verhalten behält sich die AOK vor, zusätzlich Strafanzeige gegen den betreffenden Nutzer zu erstatten und ggf. Strafantrag zu stellen.
  2. Die AOK behält sich das Recht vor, im Falle von tatsächlichen oder aufgrund konkreter Umstände vermuteten Sicherheitslücken, die aufgrund ihrer Art oder Schwere ein potentielles Risiko für die ePA, die AOK oder die Nutzer der ePA darstellen, die ePA des Nutzers vorübergehend zu sperren, bis die Sicherheitslücke geschlossen und das potentielle Risiko nicht mehr gegeben ist.

9 Kündigung, Offboarding

  1. Eine Beendigung der Nutzung der ePA ist für den Nutzer jederzeit und ohne Beachtung einer Frist möglich, indem er gegenüber der AOK die Kündigung der ePA-Nutzung erklärt.
  2. Mit Wirksamwerden der Kündigung ist dem Nutzer eine aktive Nutzung der ePA nicht mehr möglich. Bei der Nutzung der ePA über die „AOK Mein Leben“-App ist im Rahmen eines sog. Offboarding-Prozesses die Möglichkeit gegeben, seine in der ePA hinterlegten Daten und Inhalte innerhalb von 14 (vierzehn) Tagen aus der ePA heraus zu sichern. Danach werden alle mit dem Nutzer verbundenen Daten und Inhalte vollständig gelöscht.
  3. Endet das Versicherungsverhältnis des Nutzers mit seiner AOK (dies gilt auch bei einem Wechsel zu einer anderen AOK), so kann der Nutzer die ePA für eine Übergangsphase von bis zu 90 (neunzig) Tagen weiter nutzen. Bei der Nutzung der ePA über die „AOK Mein Leben“-App hat der Nutzer anschließend weitere 90 (neunzig) Tage Zeit, um seine in der ePA hinterlegten Daten und Inhalte über die „AOK Mein Leben“-App aus der ePA heraus zu sichern. Nach Ablauf dieses Zeitraumes werden die ePA des Nutzers sowie alle verbundenen Daten und Inhalte vollständig und unwiderruflich gelöscht. Endet das Versicherungsverhältnis des Nutzers mit der AOK aufgrund seines Todes, so steht das vorstehend geregelte Recht zur Sicherung der in der ePA hinterlegten Daten und Inhalte des Nutzers seinen Erben zu, es sei denn der Verstorbene hat rechtswirksam Gegenteiliges verfügt.
  4. Die AOK kann das Recht des Nutzers zur Nutzung der ePA nur aus wichtigem Grund beenden. Ein solcher wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn (i) der Nutzer die vollständige Löschung seiner Daten und Inhalte verlangt, (ii) der Nutzer mehr als eine ePA anlegt, (iii) der Nutzer die ePA missbräuchlich nutzt oder manipuliert, (iv) der Nutzer seine Zustimmung zu der Einwilligung in die Datenverarbeitung widerruft oder (v) der Nutzer schuldhaft und schwerwiegend gegen eine Regelung der vorliegenden Nutzungsbedingungen verstößt. Mit Wirksamwerden der Kündigung ist dem Nutzer eine aktive Nutzung der ePA nicht mehr möglich. Bei der Nutzung der ePA über die „AOK Mein Leben“-App ist der Nutzer berechtigt, seine in der ePA hinterlegten Daten und Inhalte innerhalb von 14 (vierzehn) Tagen über die „AOK Mein Leben“-App aus der ePA heraus zu sichern. Nach Ablauf dieses Zeitraumes werden die ePA des Nutzers sowie alle verbundenen Daten und Inhalte vollständig und unwiderruflich gelöscht.
  5. Eine Möglichkeit zur Datensicherung ohne Nutzung der „AOK Mein Leben“-App besteht derzeit nicht.
  6. Wünscht der Nutzer die sofortige Löschung seiner ePA und der darin gespeicherten Daten und Inhalte, so erfolgt dies abweichend von den vorstehend genannten Fristen unverzüglich nach Widerruf der Einwilligung zur Nutzung seiner personenbezogenen Daten zur Nutzung der ePA durch den Nutzer.
  7. Jede Löschung von Daten und Inhalten durch die AOK steht unter dem Vorbehalt, dass dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht oder die AOK die Daten zur Wahrnehmung ihrer gesetzlich zugewiesenen Aufgaben benötigt.
  8. Eine Beendigung der Nutzung der ePA, egal aus welchem Grund, lässt das Recht des Nutzers zur Nutzung des AOK Netzwerks oder anderer Anwendungen der „AOK Mein Leben“-App unberührt, es sei denn, derselbe Grund führt nach den jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen auch zu einem Ende dieser Nutzungsrechte.

10 Allgemeine Informationspflichten

  1. Der Text dieser Nutzungsbedingungen wird von der AOK nicht für den jeweiligen Nutzer gespeichert. Dem Nutzer ist es jedoch möglich, die für ihn geltenden Nutzungsbedingungen zu dem Zeitpunkt, zu dem er sie jeweils akzeptiert, herunterzuladen und zu speichern. Weiterhin ist eine Einsichtnahme und Bereitstellung in der AOK-Geschäftsstelle möglich.
  2. Die Europäische Kommission stellt unter ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Die AOK ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nimmt auch nicht teil.

11 Datenschutz

  1. Die AOK erhebt und nutzt für die Abwicklung des zwischen dem Nutzer und der AOK geschlossenen Nutzungsvertrags persönliche Daten des Nutzers. Die Daten des Nutzers sind umfassend verschlüsselt und nach dem jeweils allgemein anerkannten Stand der Technik gegen ungeschützten Zugriff gesichert.
  2. Zu den Einzelheiten über den Umfang und die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch die AOK wird auf die Datenschutzerklärung verwiesen. Die jeweils aktuelle Fassung der Datenschutzerklärung ist Bestandteil dieser Nutzungsbedingungen und kann jederzeit unter www.aok.de/meinleben abgerufen und ausgedruckt werden. Ferner ist die Datenschutzerklärung auch im Rahmen der Anwendung in der „AOK Mein Leben“-App hinterlegt.

12 Schlussbestimmungen

  1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen unwirksam oder nicht durchsetzbar sein oder werden oder eine Regelungslücke enthalten, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen hiervon unberührt. Die Parteien verpflichten sich stattdessen, anstelle der unwirksamen oder nicht durchsetzbaren Regelung eine wirksame und durchsetzbare Regelung zu treffen, die dem Zweck der unwirksamen oder nicht durchsetzbaren Regelung am nächsten kommt bzw. die Regelungslücke schließt.
  2. Die Nutzung der ePA durch den Nutzer unterliegt ausschließlich dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Wie Sie die ePA ohne Smartphone nutzen

Sie besitzen kein geeignetes Smartphone oder möchten die App aus anderen Gründen nicht verwenden? Kein Problem! Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Ihrer AOK vor Ort. Gemeinsam richten wir den Zugang für Ihre elektronische Patientenakte ein. Bitte bringen Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte und einen amtlichen Lichtbildausweis oder Reisepass zur Identifikation mit. Ebenfalls können Sie bei Ihrem Arzt eine Berechtigung vor Ort vergeben – auch dafür benötigen Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte und die dazugehörige PIN.

Häufig gestellte Fragen zur elektronischen Patientenakte

Versicherte haben einen Anspruch darauf, dass ein Arzt, Krankenhaus oder Apotheker persönliche Behandlungsdaten in der ePA ablegt. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Leistungserbringer bereits die technischen Voraussetzungen erfüllt, um das tun zu können. Auch medizinisches Personal kann die ePA befüllen.

Vorgesehen ist, dass Versicherte die Daten mit Ärzten in Praxen und Kliniken, Apothekern und medizinischem Personal teilen können.

Grundsätzlich sollen Versicherte den Zugriff auch nur für einzelne Dokumente und Datensätze freigeben können. Wenn ein Arzt zum Beispiel nur den Medikationsplan lesen soll, dann kann der Patient künftig alle anderen Daten vor ihm verbergen. Da die vollständige Einrichtung der ePA jedoch an bestimmte technische Voraussetzungen geknüpft ist, steht diese Funktion erst ab 2022 zur Verfügung. Bis dahin kann ein Zugriff nur für sämtliche gespeicherten Daten erlaubt oder gesperrt werden.

Mit der elektronischen Patientenakte bekommen Versicherte einen schnellen und einfachen Überblick über ihre Gesundheitsdaten. Schon heute haben sie Auskunftsrechte gegenüber ihren Ärzten. Sie können zum Beispiel Einsicht in ihre gedruckte Patientenakte verlangen.

Weitere Leistungen der AOK

Vorsorgeuntersuchungen für Babys und Kinder

Damit Ihr Kind gesund aufwächst: Nutzen Sie regelmäßig die U-Untersuchung beim Kinder- und Jugendarzt.

Ernährungsberatung

Die AOK unterstützt ihre Versicherten mit Kursen und Beratungen zu gesunder Ernährung.

Impfen – alle Leistungen

Impfen kann vor schweren Infektionen schützen. Lesen Sie, welche Impfungen die AOK übernimmt.

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