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Vernetzte Versorgung wird digital unterstützt

Gemeinsame Presseinformation

AMEOS Krankenhausgesellschaft Vorpommern
AOK Nordost – Die Gesundheitskasse 
Ärztenetz HaffNet 
Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern

Digital.Vernetzt.Vorbildlich.

Ueckermünde, 19. März 2018 – Die Vernetzte Versorgung im Uecker-Randow-Kreis läuft jetzt auch digital. Heute haben Harry Glawe, Gesundheitsminister in Mecklenburg-Vorpommern, und die Partner symbolisch das erste Level des digitalen Gesundheitsnetzwerkes in der Region gestartet. Die Praxis von HaffNet-Arzt Dr. med. Christian Bauer in Torgelow ist als erste am Netz. Damit baut das Ärztenetzwerk seine Vorbildfunktion in der Gesundheitsversorgung in M-V weiter aus.

Das Ärztenetzwerk HaffNet ist Teil eines bereits etablierten Modells für die vernetzte Patientenversorgung auf dem Land. Von einer integrierten Zusammenarbeit zwischen ambulanten Haus- und Fachärzten und dem AMEOS Klinikum Ueckermünde profitieren inzwischen 6.000 AOK-Versicherte in der Uecker-Randow-Region. Jetzt wird das bestehende Netzwerk durch eine digitale Infrastruktur erweitert.

HaffNet-Arzt Dr. med. Christian Bauer erläutert: „Alle sprechen über Digitalisierung. Wir tun es. Mit Unterstützung unserer Partner der AOK Nordost, der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern und den AMEOS Klinika in Ueckermünde und Anklam ist es uns endlich gelungen, für unsere Patienten zur medizinischen Versorgung Gesundheitsdaten digitalisiert, von ambulant tätigen Haus- und Fachärzten in ein Krankenhaus zu übermitteln.“

„Das Modellprojekt leistet Pionierarbeit auf dem hochinnovativen Feld der Digitalisierung. Durch den digitalisierten Informationsaustausch zwischen ambulanten und stationären Ärzten können Informationen des Patienten bruchfrei ausgetauscht werden. Fehler können vermieden und die Behandlung deutlich verbessert werden. Gerade im ländlichen Raum ist die digitale Vernetzung nötig. Das ist ein elementarer Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in unserem Flächenland“, sagte Minister Glawe beim Drücken des symbolischen Startknopfes.

Vernetzte Versorgung aus einer Hand: Die AOK-Versicherten im Nordosten des Landes profitieren bereits seit 2017 von dem Versorgungsprogramm „Vernetzte Versorgung aus einer Hand“. Im Rahmen des gemeinsam vom HaffNet, den AMEOS Klinika Anklam und Ueckermünde, der AOK Nordost und der Kassenärztlichen Vereinigung M-V (KVMV) entwickelten Programms, haben sich die Partner auf Eckpunkte verständigt, die die medizinische Versorgung im Sinne des Patienten bestmöglich gestalten. Dazu gehören gemeinsame medizinische Behandlungspfade und Therapieempfehlungen, aber auch Koordinatoren, die die Versorgung am Übergang von ambulanter und stationärer Behandlung begleiten und so beispielweise einen reibungslosen Informationsfluss gewährleisten. „Eine gute, qualifizierte und wohnortnahe medizinische Versorgung ist für die AOK eine klare Zielstellung. Wir sind gern der Innovationsmotor und gehen voran, wenn es darum geht, die Chancen der Digitalisierung für unsere Versicherten nutzbar zu machen und die Patientensicherheit zu erhöhen. Hier in Mecklenburg-Vorpommern gehen wir mit der digitalen Patientenakte einen weiteren wichtigen Schritt für die digitale Weiterentwicklung des Gesundheitswesens“, erläutert Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung bei der AOK Nordost.

Digitales Aufnahme- und Entlassmanagement: Zunächst erfolgt jetzt das Aufnahme- und Entlassmanagement ausschließlich digital. Dazu haben die Vertragspartner einheitliche Aufnahme- und Entlassungsbögen entwickelt, die alle relevanten Daten eines Patienten – wie etwa Vorerkrankungen und die aktuelle Medikation – enthalten. Ziel ist es, den Klinikaufenthalt eines Patienten vorzubereiten und seine Anschlussversorgung zu organisieren. Bisher erfolgte die Übermittlung der Daten via Fax oder auf dem persönlichen Weg über den Patienten.

Mit dem neuen Gesundheitsnetzwerk läuft die Vernetzte Versorgung nun per Mausklick. Mit der Zustimmung des Patienten, können die Ärzte bei einer geplanten stationären Behandlung relevante medizinische Patienteninformationen direkt und digital miteinander austauschen.

In der digitalen Patientenakte sind darüber hinaus weitere Informationen enthalten:
- Notfalldatensatz
- Medikationsplan
- Impfpass
In einer nächsten Ausbaustufe sollen weitere Informationen angeboten werden.

Datensicherheit: „Ein besonderes Merkmal des digitalen Gesundheitsnetzwerkes ist die dezentrale Datenhaltung, die vor Datendiebstahl schützt“, erklärt Christian Klose, Chief Digital Officer (CDO) der AOK Nordost und Leiter des Bundesprojektes. „Die Daten bleiben beim Arzt oder bei der Klinik, dort, wo sie erhoben wurden.“ Die AOK hat keinen Zugriff auf die Gesundheitsdaten. Der Patient bleibt Herr seiner Daten und kann selbst entscheiden, wer welche Informationen einsehen darf.

Übertragen werden die Daten über KV-SafeNet, dem Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen. Über KV-SafeNet wird ein geschützter, vom Internet getrennter „Tunnel" aufgebaut, der eine datenschutzgerechte Nutzeranbindung ermöglicht. KV-SafeNet wird von den Landesdatenschützern zur Kommunikation von Sozialdaten empfohlen.

Das digitale Gesundheitsnetzwerk ist als offene Plattform konzipiert und soll schrittweise allen Akteuren im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen – auch anderen Krankenkassen.

Statements

Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V
Harry Glawe
 „Das Modellprojekt leistet Pionierarbeit auf dem hochinnovativen Feld der Digitalisierung. Durch den digitalisierten Informationsaustausch zwischen ambu-lanten und stationären Ärzten können Informationen des Patienten bruchfrei ausgetauscht werden. Fehler können vermieden und die Behandlung deutlich verbessert werden. Gerade im ländlichen Raum ist die digitale Vernetzung nötig. Das ist ein elementarer Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in unserem Flächenland. Eine schnelle Informationsvermittlung über Sektoren- und Institutionsgrenzen stärkt die interdisziplinäre und professionenübergreifende Zusammenarbeit aller Beteiligten in einer Region. Damit verbunden sind Verbesserungen der Versorgungsqualität. Auch der Aspekt der Patientenorientierung wird gestärkt. Über die Bereitstellung der Daten für Patienten können sich diese noch aktiver einbringen.“

Angelika Gerhardt
„Seit der Gründung des HaffNet 2001 versuchen wir mit den unterschiedlichsten Mitteln eine Vernetzung der ambulanten und stationären Strukturen zu ermöglichen - erst heute ist dieser lange Weg von Erfolg gekrönt. Ich bin stolz darauf, eine der ersten Praxen zu sein, die hierbei im Gesundheitswesen Neuland betreten um die Patientenversorgung zu verbessern.“

Michael Dieckmann
„Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Sektoren ist zuallererst das gegenseitige Vertrauen. Durch gemeinsame Projekte zur Patientenversorgung oder dem Bemühen um die Verbesserung der Übergänge zwischen dem ambulanten und stationären Sektor rückt man näher aneinander. Letztendlich zählt dazu auch die Suche nach einem schnelleren Informationsaustausch auf elektronischem Wege. Die digitale Akte bietet den Vorzug, dass Ärzte und Pflegekräfte alle relevanten Informationen am Tag vor der Aufnahme des Patienten erhalten. Das vereinfacht die Betten- und OP-Planung in unseren Klinika entscheidend und hilft, dem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Das Projekt geht weiter als das für Krankenhäuser vom Gesetzgeber eingeführte Entlassmanagement. Für unsere Klinika beginnt seit diesem Projekt mit der Aufnahme des Patienten schon die Planung seiner Entlassung. Das digitale Gesundheitsnetz ist somit ein hilfreiches Werkzeug mit dem wichtigen Nebeneffekt, dass Doppeluntersuchungen vermieden werden können. Das spart auch im Interesse des Patienten viel Zeit im Behandlungsablauf.“

Axel Rambow
„Wir begrüßen dieses Projekt, weil es die Kommunikation zwischen den ambulant tätigen und stationär tätigen Ärzten erstmals erheblich verbessern kann. Wir erhoffen uns dadurch einen deutlichen Rückgang der Bürokratie in den teilnehmenden Praxen und einen schnellen und sicheren Austausch der Informationen mit dem Krankenhaus. Die gewonnene Zeit und Qualität kommt letztlich den Patienten und Ärzten zugute.“

Stefanie Stoff-Ahnis
„Die AOK Nordost und das HaffNet engagieren sich gemeinsam mit den AMEOS-Klinika und der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern für eine gute medizinische Versorgung im Uecker-Randow-Kreis. Zum Wohle ihrer Patienten stimmen sich die Behandler ab und stellen sich wichtige Informationen zur Verfügung, wie beispielsweise Medikations-pläne, Allergien, Pflegegrade und vorhandene Hilfsmittel. Mit vollständigen Informationen kann die Behandlung ohne Brüche an den Sektorengrenzen – das heißt also, am Übergang zwischen der ambulanten und stationären Versorgung – sinnvoll weitergeführt werden. Durch das Digitale Gesundheitsnetzwerk erfolgt das jetzt noch unkomplizierter, sicherer und transparenter. “

Christian Klose
„Die Besonderheit des Netzwerkes ist die dezentrale Datenhaltung. Wir verzichten auf einen zentralen Server. Die Informationen der Patienten verbleiben bei demjenigen, der sie erhoben hat. Zentral vorhanden ist nur die Information, bei welcher Klinik oder welchem Arzt Daten vorhanden sind und wer darauf zugreifen darf. Zudem ist die Infrastruktur so konzipiert, dass es „anschlussfähig“ ist. Ziel ist es, Teil der gesamten digitalen Vernetzung des Gesundheitswesens und der Telematik-Infrastruktur zu sein. Bei der Entwicklung werden daher technische Standards berücksichtigt, die Interoperabilität ermöglichen. Die Nutzung des Netzwerkes und einfach in der Handhabung für Patient und Arzt. Daten können direkt aus dem Praxis- oder Krankenhausverwaltungssystem zur Verfü-gung gestellt werden.“

Bildergalerie

  • Heute haben Harry Glawe, Gesundheitsminister in Mecklenburg-Vorpommern, und die Partner symbolisch das erste Level des digitalen Gesundheitsnetzwerkes in der Region gestartet. v. links: Christian Klose (AOK Nordost), Axel Rambow (KVMV), Stefanie Stoff-Ahnis (AOK Nordost), Andreas Meinhold (HaffNet), Horst-Erich Rapraeger (HaffNet), Gesundheitsminister Harry Glawe, Patient Anthony Jyß, Dr. Christian Bauer (Arzt im HaffNet) © Margit Wild

  • Arztgespräch in der Klinik. Anthony Jyß und Christian Hönnscheidt (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin) © Margit Wild

  • Die Nutzung des Netzwerkes ist einfach in der Handhabung für Patient und Arzt. © Margit Wild

  • Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost: Zum Wohle ihrer Patienten stimmen sich die Behandler ab und stellen sich wichtige Informationen zur Verfügung, wie beispielsweise Medikationspläne, Allergien, Pflegegrade und vorhandene Hilfsmittel. © Margit Wild

  • Michael Dieckmann, Mitglied des Vorstandes der AMEOS Gruppe: Durch gemeinsame Projekte zur Patientenversorgung oder dem Bemühen um die Verbesserung der Übergänge zwischen den ambulanten und stationären Sektor rückt man näher aneinander. © Margit Wild

  • Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit: Gerade im ländlichen Raum ist die digitale Vernetzung nötig. Das ist ein elementarer Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in unserem Flächenland.

Fragen und Antworten zum AOK-Gesundheitsnetzwerk

Das Gesundheitsnetzwerk ist eine Infrastruktur zum digitalen Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Patienten, niedergelassenen Ärzten und Kliniken. Es bietet die technische Plattform für die sektorenübergreifende Vernetzung zwischen den einzelnen Akteuren. Bestandteil des Gesundheitsnetzwerkes ist eine digitale Akte. In dieser Akte können die teilnehmenden Patienten ihre vom behandelnden Arzt in Praxis oder Klinik bereitgestellten Gesundheitsinformationen jederzeit einsehen und anderen Ärzten zur Verfügung stellen. Die Patienten können darüber hinaus künftig eigene Dokumente wie ihren Organspenderausweis oder Medikationsplan zur Verfügung stellen. Das Gesundheitsnetzwerk ist über Schnittstellen direkt mit den Software-Systemen der teilnehmenden Ärzte und Kliniken verbunden, sodass diese keine zusätzliche Software nutzen müssen. Auch eine Doppelerfassung der Daten ist nicht notwendig. Als offene Plattform soll das digitale Gesundheitsnetzwerk schrittweise allen Akteuren im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen – auch anderen Krankenkassen. Aktuell sind bereits das AMEOS Klinikum in Ueckermünde sowie das regionale Arztnetz „HaffNet“ beteiligt.

Wir sind als AOK Nordost mit dem Gesundheitsnetzwerk im März 2018 in Mecklenburg-Vorpommern und im Juli 2018 in Berlin gestartet. Ein erste Anwendung in MV ist dabei das Aufnahme- und Entlassmanagement - als wesentlicher Bestandteil des seit 2017 bestehenden Versorgungsprogrammes „Vernetzte Versorgung aus einer Hand“ im Uecker-Randow-Kreis. Die beteiligten Versicherten und Ärzte profitieren jetzt schon von den Vorteilen. Die Erfahrungen, die wir in diesen Projekten gemeinsam mit Versicherten und Partnern sammeln, fließen in die Weiterentwicklung ein. In einem laufenden Prozess wird das Gesundheitsnetzwerk Schritt für Schritt um weitere Anwendungen und Angebote erweitert. So sind wir aktuell dabei einer der größten Labordienstleister an das Netzwerk anzuschließen, sodass auch Laborwerte der Patienten digital übermittelt werden können.

In einer nächsten Ausbaustufe wird das Netzwerk um weitere Funktionen fortentwickelt. Angeboten werden dann:

- ein digitaler Medikationsplan - auch unabhängig von einem stationären Aufenthalt

- die Bereitstellung von Labordaten durch die IMD Labore, als einer der größten Dienstleister in der Region.

Bereits ab November haben Patienten die Möglichkeit, auch eigene medizinische Dokumente wie Organspenderausweis oder Medikationsplan zur Verfügung zu stellen.

Die demografische Entwicklung inklusive der damit einhergehenden Verschiebung der Altersstruktur, die verstärkte Zuwanderung in Ballungsgebiete und die lückenhafte medizinische Versorgung auf dem Land erfordern neue Versorgungskonzepte. Die AOK sieht sich in der Pflicht, gemeinsam mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung anzubieten. Um dies zu bewerkstelligen, ist auch eine digitale Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen über die Bereichsgrenzen hinweg zwingend erforderlich. 2 Medizinische Informationen sollen vorhanden sein, wenn sie gebraucht werden. Voraussetzung dafür ist ein bewusster, verantwortungsvoller und gewissenhafter Umgang mit fremden und eigenen Informationen. Davon profitieren vom Versicherten über medizinische Einrichtungen bis hin zu den Sozialversicherungen alle Akteure im Gesundheitswesen.

Die Patienten haben im Gesundheitsnetzwerk erstmals souveränen Zugriff auf ihre bisher bei verschiedenen Ärzten und Krankenhäusern verteilten Gesundheitsinformationen. Sie können bestimmen, wer wann auf welche Informationen zugreifen darf. Die Versicherten haben damit die Datenhoheit. Durch die im Gesundheitsnetzwerk angestrebte interdisziplinäre und bereichsübergreifende Informationskongruenz kann für Patienten beispielsweise der Aufnahmeprozess im Krankenhaus deutlich schneller erfolgen. Überflüssige Doppeluntersuchungen werden vermieden und es kann eine höhere Arzneimitteltherapiesicherheit erzielt werden. Auch in Notfallsituation können Ärzte auf wichtige Behandlungsinformationen zurückgreifen. Nach der Entlassung des Patienten aus dem Krankenhaus können ambulante Anschlussbehandlungen auf Basis der Informationstransparenz im Gesundheitsnetzwerk effizient fortgeführt werden.

Im Moment steht das Digitale Gesundheitsnetzwerk allen AOK-Versicherten zur Verfügung, die sich bei teilnehmenden Ärzten und Kliniken dafür einschreiben. Das Gesundheitsnetzwerk soll als offene Plattform schrittweise allen Akteuren im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen.

Alle Teilnehmer können Verbesserungen mit einer möglichst lückenlosen Patientenhistorie erzielen, aus der heraus Diagnosen, Befunde und Allergien sowie die Medikation eines Patienten ersichtlich sind. Kontraindikationen können so erkannt und unerwünschte Behandlungseffekte vermieden werden. ´
Die Optimierung des Aufnahme- und Entlassungsprozesses unterstützt einen möglichst reibungslosen Übergang zwischen dem ambulanten und stationären Sektor, zum Beispiel bei der Übermittlung des Entlassungsbriefes von der Klinik an den Hausarzt. Es entfallen zeitaufwendige Telefonate, der Rechercheaufwand sinkt und Ressourcen können optimal genutzt werden. Mit der Teilnahme am Gesundheitsnetzwerk stehen medizinische Informationen in strukturierter Form zur Verfügung und können in das eigene Informationssystem der Ärzte, Kliniken und anderer Leistungserbringer implementiert werden. So kann der bisherige Konvertierungsprozess zwischen analog und digital vermieden werden.
Durch die Möglichkeit, Befundinformationen - mit Zustimmung des Versicherten - auf kurzem Wege zwischen Haus- und Facharzt auszutauschen, ergeben sich neue Kommunikationswege. Die Zusammenarbeit in Arztteams sowie mit anderen Leistungserbringern wird erleichtert.

Video

Pressemappe

Pressemappe zum Download

- Deckblatt (pdf, 163 KB)
- Inhaltsseite (pdf, 107 KB)
- Presseinformation vom 19.03.2018 (pdf, 216 KB)
- Partner Statements (pdf, 174 KB)
- FAQ (pdf, 149 KB)

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Pressestelle – Gunnar Bauer,
Tel.: 0385.588 5003,
g.bauer@wm.mv-regierung.de

Ärztenetz HaffNet-Management GmbH
Geschäftsführung – Andreas Meinhold und Horst-Erich Rapraeger,
Tel.: 039771.594 60,
haffnet-online@gmx.de

AMEOS Krankenhausgesellschaft Vorpommern
Kommunikation – Anja Baum,
Tel.: 039771.41 685,
abau.verw@ueckermuende.ameos.de

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse,
Pressestelle – Markus Juhls,
Tel.: 0800.265080 41469,
presse@nordost.aok.de

Kassenärztliche Vereinigung M-V,
Pressestelle – Kerstin Alwardt,
Tel.: 0385.7431 212,
presse@kvmv.de