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Das hilft gegen Heuschnupfen

Menschen mit Pollenallergien leiden gerade im Frühjahr. Dabei können die Auswirkungen bereits mit einfachen Verhaltenstipps gelindert werden.

Mit dem Frühling beginnt für Allergiker auch die neue Heuschnupfensaison. Zurzeit sind schon die Pollen von Hasel, Weide, Erle und Birke unterwegs, verbunden mit den üblichen Anzeichen für die Betroffenen: tränende Augen, laufende Nase oder ein kratzender Hals. Ursache dafür ist eine Entzündung der jeweiligen Schleimhäute. Viele Menschen nehmen das Thema Heuschnupfen noch immer auf die leichte Schulter, dabei kann bei Nichtbehandlung leicht ein chronisches Asthma entstehen. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion sollte gerade auch bei Kindern in jedem Fall ein Allergietest durchgeführt werden. Wird beim Test eine Allergie erkannt, kann ein Facharzt über die bestehenden Behandlungsmethoden beraten.

Was kann man gegen Pollenallergien tun?

Oft helfen schon einfache Verhaltenstipps. So sollten stärker Betroffene Aufenthalte im Freien reduzieren, Nasenspülungen vornehmen, vor dem Schlafen die Haare waschen oder die getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer lagern. Es gibt auch medikamentöse Behandlungen, die die Symptome der entzündlichen Schleimhäute bekämpfen. Hilfreich sind etwa Nasensprays auf Meeressalz-Basis. So genannte Antihistaminika schwächen die Wirkung des Botenstoffes Histamin ab. Dieser löst die körpereigenen Abwehrreaktionen aus, zum Beispiel das Anschwellen der Schleichhäute. In schwereren Fällen sollte mit dem Arzt über eine medikamentöse Behandlung gesprochen werden, um die Entzündungen zu hemmen.

Spezifische Immuntherapie bekämpft die Ursachen

Die spezifische Immuntherapie wird auch Hyposensibilisierung genannt. Hier wird der Körper des Betroffenen zunächst mit kleinen und dann immer größer werdenden Dosen an die Allergie-auslösenden Pollen gewöhnt. „Die Hyposensibilisierung bekämpft direkt die Ursache der Allergie und ist daher am ehesten zu empfehlen. Im Vorfeld sollte eine Beratung durch einen allergologisch erfahrenen Arzt erfolgen. Dieser kann über mögliche Darreichungsformen, den geeigneten Therapiebeginn und potenzielle Nebenwirkungen informieren“, erläutert Peter Fennel, Spezialist für Lungen- und Bronchialheilkunde, vom Berliner Centrum für Gesundheit (CfG).

Die AOK Nordost berät ihre Versicherten im CfG zu chronischen Erkrankungen der Atemwege und Allergien bei Kindern. Hier wird auch mit homöopathischen Mitteln behandelt, zudem bietet die Gesundheitskasse DMP-Asthmaschulungen. Außerdem können an Asthma leidende AOK-Versicherte Kurse zum Erlernen von Entspannungstechniken wie autogenes Training, Yoga oder Qui Gong. Dadurch lassen sich die Atemfunktionen verbessern und Beschwerden lindern.

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