Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK Nordost
Ort/Kasse korrigieren
Servicecenter werden geladen ...

Europas größtes DARMMODELL in Marzahn-Hellersdorf

Darmkrebsvorsorge-Kampagne der AOK Nordost

Berlin, 27. August 2019. Europas größtes begehbares DARMMODELL der Felix-Burda-Stiftung macht Station in Marzahn: Am morgigen Mittwoch können sich Interessierte auf dem Alice-Salomon-Platz 3 von 10 bis 18 Uhr über die Möglichkeiten der Darmkrebs-Früherkennung informieren. Um das Thema Darmkrebsvorsorge aus der Tabu-Ecke zu holen, tourt die AOK Nordost seit 2017 gemeinsam mit Partnern durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und macht jetzt auch nach Schöneberg und Spandau, unterstützt von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. und dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Station in Marzahn.

20 Meter langes Modell stellt menschliches Hochleistungsorgan vor

In dem Modell erfahren Besucher Wissenswertes über den Darm, über Darmerkrankungen und die einzelnen Vorsorgemöglichkeiten. Mit 20 Metern Länge, 3,50 Meter Breite und 2,80 Meter Höhe bietet das DARMMODELL ausreichend Platz zum Erkunden und Anfassen. Medizinisches Fachpersonal - unter anderem aus dem Vivantes MVZ Marzahn im Ärztehaus, dem Helios Klinikum Bad Saarow und der Gastroenterologischen Praxis Berlin-Hohenschönhausen - bietet Führungen durch das DARMMODELL an. Die Deutsche ILCO e.V., die größte deutsche Selbsthilfevereinigung von Stomaträgern, Menschen mit Darmkrebs und ihren Angehörigen, steht für Fragen und Informationen zur Verfügung. Um 10 Uhr wird es einen Presserundgang mit Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle geben. AOK-Gesundheitsbotschafter Jimmy Hartwig wird um 11 und um 14 Uhr für eine Foto- und Autogrammstunde bereitstehen. Ernährungsberaterinnen der AOK Nordost informieren über gesunde, dem Darm förderliche Ernährung.

Ausgezeichnete Gesundheitskampagne

Der Aktionstag ist Bestandteil der Gesundheitskampagne #hosenrunter der AOK Nordost, die vom ehemaligen Fußballprofi und Ex-Nationalspieler Jimmy Hartwig, der selbst dreimal an Krebs erkrankte, als prominenter AOK-Gesundheitsbotschafter unterstützt wird. Für ihre crossmediale Kampagne #hosenrunter ist die AOK Nordost unter anderem mit dem Felix Burda Award und dem dfg Award des Dienstes für Gesellschaftspolitik ausgezeichnet worden.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci ist Schirmherrin

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci ist Schirmherrin der Veranstaltung. „Mehr als 90 Prozent aller Darmkrebsfälle können verhindert oder geheilt werden. Das ist eine sehr gute Nachricht. Das gilt allerdings nur, wenn die Krankheit rechtzeitig entdeckt wird – nicht nur, aber eben auch bei jüngeren Menschen. Die Aufklärungskampagne der AOK Nordost ist dabei ein wichtiger und richtiger Schritt. Deshalb unterstütze ich diese erfolgreiche Kampagne“, so Dilek Kalayci.

AOK Nordost hat Alter für präventive Darmspiegelung deutlich gesenkt

Damit noch mehr Menschen die Möglichkeit haben, sich frühzeitig für eine Vorsorgeuntersuchung zu entscheiden, hatte die AOK Nordost bereits im Herbst 2017 als erste Krankenkasse das Alter für die Inanspruchnahme einer präventiven Darmspiegelung (Koloskopie) für Männer auf 40 Jahre und Frauen auf 45 Jahre gesenkt. Bis Ende 2018 haben rund 10.000 AOK-Versicherte im Alter von 40 bis 49 Jahren die Möglichkeit genutzt, von der vorgezogenen Darmkrebsfrüherkennung Gebrauch zu machen. Zum Vergleich: Erst seit diesem Juli liegt das bundesweit gesetzliche Vorsorgealter bei 50 Jahren. Studien belegen allerdings, dass Darmkrebs bereits ab einem deutlich jüngeren Alter auftreten kann.

Es besteht weiterhin großer Aufklärungsbedarf

„Mit unserer Kampagne #hosenrunter haben wir unser Ziel, mehr und vor allem auch jüngere Menschen von einer Darmkrebsfrüherkennung zu überzeugen, nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen“, sagt Daniela Teichert, designierte Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost. „Dennoch besteht weiterhin großer Aufklärungsbedarf, denn falsch verstandene Scham und Furcht halten noch immer zu viele Menschen davon ab, diese Vorsorge in Anspruch zu nehmen. Deshalb engagieren wir uns als regionale Gesundheitskasse weiterhin dafür, die Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge voranzutreiben. Wir wollen zeigen, dass es keinen Grund gibt, diese wichtige Vorsorgemöglichkeit zu scheuen.“

Aktionstage machen Thema Darmkrebsprävention erlebbar

„Insbesondere Menschen in schwieriger sozialer Lage nehmen Vorsorgeuntersuchungen seltener in Anspruch“, sagt Stefan Pospiech, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. „Über die Aktionstage wird das Thema Darmkrebsprävention auf sehr eindrückliche Art und Weise erlebbar gemacht – jenseits von Flyern und Broschüren. Dass die Bezirksämter Partner dieser Aktion sind, ermöglicht es zudem, das Thema langfristig zu verankern.“

Jimmy Hartwig spricht vor Ort zum Thema Vorsorge

AOK-Gesundheitsbotschafter Jimmy Hartwig: „Ich will dabei helfen, dass nicht nur, aber insbesondere die männlichen Gesundheitsmuffel die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen besser wahrnehmen. Das tun zurzeit noch viel zu wenige. Man(n) fühlt sich stark und unverwundbar oder hat vielleicht auch Angst vor der Untersuchung. Das ist natürlich Quatsch, ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Daher meine Botschaft: Tut was, Jungs! Geht zur Vorsorge.“

Weitere Infos unter www.jetzt-hosenrunter.de

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Pressesprecher Matthias Gabriel
Telefon: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.
Karoline Zahn
Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030-44 31 90 862
E-Mail: zahn@gesundheitbb.de