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Damit aus dem Heuschnupfen kein Asthma wird

„Das Gefährliche an dieser Form der Allergie ist, dass sie sich ganz schnell zu einem ausgewachsenen Asthma entwickeln kann. Das Gute ist jedoch, dass man dieser Entwicklung durch eine frühzeitige Hyposensibilisierung entgegenwirken kann“, so Klemens Senger vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

AOK Nordost unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Allergie-Therapie

Potsdam/Berlin, 29.08.2016. „Heuschnupfen“ – das ist die eher verharmlosende Bezeichnung im Volksmund für die Pollen-Allergie, die den Betroffenen die eigentlich so schönen Jahreszeiten Frühling und Sommer zur Qual machen kann. Der medizinische Fachausdruck für diese Erkrankung lautet allergische Rhinitis. Nach Angaben des deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. leiden in Deutschland rund 16 Prozent der Bevölkerung an einer Pollen-Allergie, darunter auch immer mehr Kinder und Jugendliche. Deshalb hat die AOK Nordost jetzt im Rahmen ihres Gesundheitsprogrammes AOK-Junior* gemeinsam mit der Service GmbH des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ) ein entsprechendes Beratungs- und Betreuungsmodul für Kinder und Jugendliche mit Heuschnupfen entwickelt.   

„Das Gefährliche an dieser Form der Allergie ist, dass sie sich ganz schnell zu einem ausgewachsenen Asthma entwickeln kann. Das Gute ist jedoch, dass man dieser Entwicklung durch eine frühzeitige Hyposensibilisierung entgegenwirken kann“, so Klemens Senger vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Die Hyposensibilisierung ist eine spezifische und durchgängige Immuntherapie,  die eine Chronifizierung des Heuschnupfens frühzeitig verhindert und vor allem das Risiko einer Entwicklung von Asthma bronchiale minimiert. Leider hat diese erfolgreiche Methode einen Haken – sie erstreckt sich über mindestens drei Jahre. Gerade für Kinder und Jugendliche erscheint das eine halbe Ewigkeit und es ist sehr schwierig, sie zum Durchhalten zu motivieren.

Im Rahmen des neuen Versorgungsangebotes berät der Arzt nicht nur Eltern und Kinder ausführlich zu dem Krankheitsbild, zur Ernährung bei Allergien sowie zu Risiken und Chancen der Hyposensibilisierung, sondern er erinnert auch immer an den jeweils anstehenden nächsten Termin. „Zum einen wollen wir mit diesem neuen Angebot auch unsere von einer Pollenallergie betroffenen Versicherten erreichen, die bisher noch keine Hyposensibilisierung erhalten. Zum anderen erhoffen wir uns, dass durch eine intensive Aufklärung zu Behandlungsmöglichkeiten die Abbruchquoten auch bei der Hyposensibilisierung deutlich sinken“, ergänzt Dr. Pia Thul, Ärztin und Leiterin des zuständigen Bereiches bei der AOK Nordost. 

*Das Gesundheitsprogramm AOK-Junior wurde von der AOK Nordost gemeinsam mit der Service GmbH des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte entwickelt. Es ergänzt die gesetzlich geregelten U- und J-Untersuchungen und beinhaltet darüber hinaus viele Extras, wie etwa Zuschüsse  zu den Kosten für eine professionelle Zahnreinigung für Kinder, die in kieferorthopädischer Behandlung sind. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die bei der AOK Nordost versichert sind. Das Kind wird bei einem Kinder- und Jugendarzt, der an „AOK-Junior“ teilnimmt oder bei einem teilnehmenden Hausarzt in das Programm eingeschrieben. Der ausgewählte Arzt ist erster Ansprechpartner für die Eltern. Er weist beispielsweise auf notwendige Vorsorgeuntersuchungen hin und berät zu verschiedenen Gesundheitsangeboten.

Weitere Infos zum Gesundheitsprogramm „AOK-Junior“ gibt es bei der AOK vor Ort und im Internet unter www.aok.de/nordost

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Pressesprecherin Gabriele Rähse
Telefon: 0800 265 080 - 22202
presse@nordost.aok.de