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AOK-Programm KopfschmerzSPEZIAL startet mit der Unimedizin Rostock

Die AOK Nordost hat für ihre Versicherten mit Migräne und chronischem Kopfschmerz das spezielle Versorgungsprogramm KopfschmerzSPEZIAL entwickelt. Bisher war die Teilnahme daran nur über die Charité in Berlin möglich. Jetzt hat die Gesundheitskasse auch mit der Universitätsmedizin Rostock einen Vertrag geschlossen.

Schmerzattacken erfolgreich abwehren

Rostock, 9. Januar 2019. Sie kommt überfallartig und setzt die Betroffenen manchmal für Tage außer Gefecht – die Migräneattacke. Migränepatienten leben in Furcht vor ihr. Oftmals steht ihr ganzes Leben im Schatten der Erkrankung. Die AOK Nordost hat für ihre Versicherten mit Migräne und chronischem Kopfschmerz das spezielle Versorgungsprogramm KopfschmerzSPEZIAL entwickelt. Bisher war die Teilnahme daran nur über die Charité in Berlin möglich. Jetzt hat die Gesundheitskasse auch mit der Universitätsmedizin Rostock einen Vertrag geschlossen.

Die Zeichen richtig lesen

„Auch wenn wir von einem Migräneanfall sprechen, von dem sich Migränepatienten oft überrumpelt fühlen – es gibt schon frühe Anzeichen für das drohende Gewitter im Kopf“, sagt Dr. Tim Jürgens. „Und wenn Betroffene die rechtzeitig erkennen, können sie entsprechend schnell die Notbremse ziehen und mit Entspannungstechniken oder anderen wirksamen Methoden dem Anfall entgegen wirken. Auch Auslöser von chronischem Kopfschmerz oder Migräne können vermieden werden, wenn sie bekannt sind.“

Genau um diese Zusammenhänge geht es in KopfschmerzSPEZIAL. „Je mehr ich über die Krankheit weiß, umso besser kann ich damit umgehen“, sagt Pramono Supantia, Unternehmensbereichsleiter Programme und Verträge im Versorgungsmanagement der AOK Nordost. Im AOK-Programm werden deshalb die Patienten von spezialisierten Ärzten über alle wichtigen Aspekte ihrer Krankheit informiert und im richtigen Umgang damit geschult.  

Die Fäden zusammenbringen

„Aber das reicht natürlich noch nicht aus. Bei KopfschmerzSPEZIAL verfolgen wir auch einen multimodalen Ansatz, denn es ist leider immer noch so, dass in der Versorgung von chronischen Kopfschmerzpatienten beispielsweise der Einfluss verhaltensabhängiger und psychologischer Faktoren viel zu wenig berücksichtigt wird“, so Supantia. In dem Versorgungsprogramm setzt deshalb ein Team aus Ärzten, Psychotherapeuten und Physiotherapeuten gemeinsam mit den Betroffenen eine individuell abgestimmte Therapie um. Dazu gehören eine abgestimmte Medikamententherapie und begleitende Maßnahmen wie Verhaltens- oder Bewegungstherapien.

Interessierte Versicherte können unter der Telefonnummer 0381 / 49 495 88 oder kopfschmerz@med.uni-rostock.de direkt einen Untersuchungstermin zur Teilnahme am Programm vereinbaren.

Weitere Informationen unter www.aok.de/nordost/kopfschmerz

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de