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AOK Nordost stellt erste Gesundheitskarten für Flüchtlinge in Teltow-Fläming aus

Neben der elektronischen Gesundheitskarte unterstützt die AOK Nordost die medizinische Versorgung der Flüchtlinge mit ihrer neuen App AOK HealthNavigator. Der Navigator ist eine viersprachige Kommunikationshilfe in Persisch, Arabisch, Englisch und Deutsch.

Für eine bessere medizinische Versorgung und weniger Verwaltungsaufwand

Teltow, 31. August 2016. Rund 400 elektronische Gesundheitskarten (eGK) wird die AOK Nordost an asylsuchende Menschen in den kommenden Tagen in Teltow-Fläming ausgeben. Damit gehört der Landkreis ab 1. September zu den ersten Kommunen in Brandenburg, die sich für eine bessere gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen einsetzen. Gleichzeitig sorgt die eGK dafür, den Arbeitsaufwand in den Behörden zu verringern. Ziel des Brandenburgischen Gesundheitsministeriums und der beteiligten Krankenkassen, darunter die AOK Nordost, ist es nun, dass die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge flächendeckend in Brandenburg eingeführt wird. Der Landkreis Oberhavel wird ab 1. Oktober folgen.

„Alle Menschen haben ein Recht auf notwendige ärztliche Behandlung – dies gilt selbstverständlich auch für geflüchtete Menschen. Mit der elektronischen Gesundheitskarte wird für Flüchtlinge ein besserer Zugang zur medizinischen Versorgung ermöglicht. Daher ist es im Interesse aller Verantwortlichen, die eGK für Geflüchtete so schnell wie möglich landesweit einzuführen“, sagt Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost. Die AOK Nordost hatte sich als erste Krankenkasse im Land dazu bekannt, ihren Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die geflüchteten Menschen zu übernehmen und ein entsprechendes Vertragswerk ausgearbeitet.

Neben der elektronischen Gesundheitskarte unterstützt die AOK Nordost die medizinische Versorgung der Flüchtlinge mit ihrer neuen App AOK HealthNavigator. Der Navigator ist eine viersprachige Kommunikationshilfe in Persisch, Arabisch, Englisch und Deutsch. Er hilft dabei, Sprachbarrieren insbesondere zwischen Ärzten und geflüchteten Menschen abzubauen. Mithilfe des AOK HealthNavigators können allgemeinmedizinische Fragen bei der Behandlung von Patienten mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen oft auch ohne Dolmetscher geklärt werden. Das erleichtert nicht nur die Behandlung, sondern spart den Ärzten Zeit für die Patientenversorgung.

Die App lässt sich kostenfrei für Android- und iOS-Smartphones herunterladen und funktioniert ohne Internetanbindung. Grundlegende Abläufe, Fragen und Hinweise für einen Arztbesuch werden den Flüchtlingen übersetzt und durch Piktogramme ergänzt. Neben einem allgemeinen Informationsteil zum deutschen Gesundheitssystem ist das Programm inhaltlich in drei Bereiche aufgeteilt: vor, während und nach der Behandlung.

Die iOS-Version ist unter https://goo.gl/BuznnK, die Android-Version unter AOK HealthNavigator“ herunterladbar.

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Pressesprecherin Gabriele Rähse
Telefon: 0800 265 080 - 22202
presse@nordost.aok.de