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14. Landeskonferenz "Telematik im Gesundheitswesen"

Gemeinsame Presseinformation

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Telemed-Initiative Brandenburg e.V.

Künstliche Intelligenz im Zwiespalt zwischen Nutzen und Gefahren

Potsdam, 20. Februar 2019. Wer heute über die Digitalisierung und ihre Auswirkung auf das Leben von morgen spricht, schaut vor allem auf den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI). Die Schlüsseltechnologie wird die Gesundheitsbranche verändern. Deshalb nimmt die 14. Landeskonferenz „Telematik im Gesundheitswesen“ die Künstliche Intelligenz im Zwiespalt zwischen Nutzen und Gefahren in den Fokus. Am kommenden Mittwoch, 27. Februar, werden dazu auf dem Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam rund 200 Teilnehmer und Experten aus Versorgung, Wissenschaft, Forschung, Politik und Wirtschaft erwartet. Veranstalter der Konferenz ist die Telemed-Initiative Brandenburg e.V.

Die Keynote hält Prof. Dr. Dirk Heckmann, Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung und Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation. Er bewertet das Konferenzthema im Spannungsfeld von „Digitalisierung und Vernetzung im Gesundheitswesen zwischen Datenethik und staatlicher Schutzpflicht“.

Jürgen Heese, Vorsitzender der Telemed-Initiative Brandenburg, sagte im Vorfeld der Veranstaltung: „Es gibt sehr gute Chancen, die Versorgung der Patienten durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz zu verbessern und damit auch digitale Innovationen im Gesundheitswesen zuzulassen. Zugleich steht die Branche vor der Aufgabe – im Interesse einer qualitätsgesicherten Versorgung für die Versicherten – sehr verantwortungsvoll mit den möglichen Gefahren datenbasierter Technologien umzugehen. Das wollen wir bei der Konferenz herausarbeiten, natürlich mit dem besonderen Blick auf das Land Brandenburg.“

Den wissenschaftlichen Input dazu gibt Prof. Dr. Christoph Lippert, vom Lehrstuhl für Digital Health & Machine Learning am Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH an der Universität Potsdam. Er spricht über den Einsatz datengetriebener Medizin.

Welche Bedeutung der Robotik in der Pflege zugeschrieben werden kann und wie sie bereits eingesetzt wird, erläutern Denny Paulicke und Dr. Karsten Schwarz von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Neben weiteren Fachvorträgen und Diskussionen werden auf dem Uni-Campus Griebnitzsee außerdem aktuelle Anwendungen im Bereich KI und eHealth aus Brandenburg und Berlin gezeigt. Beispielsweise stellt das Start-up Ada Health seine Gesundheitshelfer-App Ada vor. Mithilfe eines von Ärzten entwickelten und KI-basierten Fragebogens unterstützt die App ihre Nutzer dabei, ihre Krankheitssymptome qualitativ einzuschätzen.

Die Relevanz Künstlicher Intelligenz nimmt auch für gesetzliche Krankenversicherung stetig zu. Daniela Teichert, Beauftragte des Vorstandes der AOK Nordost, betonte im Vorfeld der Konferenz: „Durch die rasante Weiterentwicklung der Technologien steigt der Transformationsdruck für alle Akteure. Dabei darf die Solidargemeinschaft zu keinem Zeitpunkt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz infrage gestellt werden. Vielmehr geht es jetzt darum, die Versorgungsqualität zu verbessern und sie nach den Werten der Solidargemeinschaft zu gestalten. Hier dürfen wir die Gestaltungshoheit nicht den Globalplayern überlassen.“.

Welche Chancen bieten sich nun ganz konkret für die Patienten durch Vernetzung und KI „Made in Brandenburg“? Dieser Frage gehen die Teilnehmer bei der Podiumsdiskussion am Nachmittag auf den Grund.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Telematik-Konferenz zu besuchen. Gerne vermitteln wir vorab auch Interviewpartner. Presseanmeldungen bitten wir an info@telemed-initiative.de zu richten.

Hintergrund

Die Telemed-Initiative Brandenburg e.V. macht sich seit 2005 durch Information, Wissenstransfer und Austausch für die Gestaltung einer patientenorientierten Versorgungsstruktur im Land Brandenburg stark. Der Verein ist ein interdisziplinärer Verbund von AOK Nordost, Universität Potsdam, UP Transfer Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH an der Universität Potsdam, der Ingenieursgesellschaft für IT und Medizintechnik Mengel, Stiawa und Partner sowie Waldheim-Rechtsanwälte.
Twitter: @Telemed_Ini und #TeleKon2019

Anhang

Ansprechpartner

Telemed-Initiative Brandenburg e.V.
c/o AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Jürgen Heese
Stabsstelle Politik
Tel: 0800 265080-31594
juergen.heese@telemed-initiative.de

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel. 0800 265080 22202
presse@nordost.aok.de