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Neues Versorgungsprogramm für Schwangerschaftsdiabetes

Dank eines neuen Versorgungsprogramms der AOK Niedersachsen können Versicherte mit einem Schwangerschaftsdiabetes seit dem 1. August 2021 eine besondere Versorgung in Diabetologischen Schwerpunktpraxen erhalten.

Schwangerschaftsdiabetes als Risiko für Mutter und Kind

Bei 5 bis 13 von hundert Frauen in Deutschland treten im Verlauf der Schwangerschaft erhöhte Blutzuckerwerte auf, Tendenz steigend. Ist dies der Fall, spricht man vom sogenannten Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes).

Dieser ist mit vielfältigen Risiken für Mutter und Kind verbunden. Dazu zählen etwa Frühgeburten und Geburtskomplikationen. Aber auch Übergewicht und ein erhöhtes Diabetes-Risiko für Mutter und Kind sowie Fehlentwicklungen der kindlichen Organe gehören zu den Risiken eines Schwangerschaftsdiabetes.

Aufgrund der Gefahren für Mutter und Kind ist es wichtig, dass betroffene Schwangere engmaschig und mit größter Aufmerksamkeit von einem erfahrenen Diabetologen behandelt werden.

Das Versorgungsprogramm der AOK Niedersachsen

Genau hier setzt ein neues Angebot der AOK Niedersachsen an: Betroffenen Schwangeren wird jetzt eine besondere fachärztliche Behandlung in 180 Diabetologischen Schwerpunktpraxen in ganz Niedersachsen ermöglicht.

Das neue Versorgungsprogramm ergänzt die bestehenden strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) für an Gestationsdiabetes erkrankte Frauen. Das Programm soll Früh- und Spätkomplikationen durch rechtzeitige, zielgerichtete Diagnostik und Therapie vermindern oder verzögern und schwerwiegende Krankheitsverläufe verhindern. Betroffene erhalten eine schnelle und besondere Behandlung mit regelmäßigen Untersuchungen und Schulungen.

Eine zeitgleiche Teilnahme am DMP für Diabetes Typ 1 oder 2 mit dieser Erkrankung ist nicht möglich.

Inhalte des Versorgungsprogramms

Das neue Versorgungsprogramm stellt sicher, dass Diabetiker auf angemessener Versorgungsebene behandelt werden. Auf Überweisung des Hausarztes bzw. z. B. des Gynäkologen werden Diabetologische Schwerpunktpraxen tätig.

Inhalt des Programms und Leistungen im Rahmen der Behandlung sind unter anderem:

  • Ausführliche Beratung und Informationen zum Schwangerschaftsdiabetes
  • Patientengespräch zur Motivation und Aufklärung und Festlegung von Therapiezielen
  • Durchführung von individuellen Patientenschulungen mit Schulungsmaterial
  • Untersuchungen, wie z. B. Ultraschall, Blutdruckmessung, Gewichtsermittlung
  • Ggf. medikamentöse Behandlung mit Insulin
  • Engmaschige Verlaufskontrollen
  • Koordination der medizinischen Diabetesversorgung, z. B. Veranlassung notwendiger Untersuchungen beim Nephrologen
  • Kontrolluntersuchung nach der Geburt

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