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Krank im Urlaub

Ein fieberhafter Infekt, Durchfall oder beim Beachvolleyball umgeknickt: Auch in den Ferien könnte es Sie oder ein Familienmitglied erwischen. Bei kleineren Beschwerden hilft die Reiseapotheke. Wenn nach ein, zwei Tagen keine Besserung eintritt oder bei besonders heftigen Symptomen sollten Sie einen Arzt am Urlaubsort aufsuchen.

Häufige Beschwerden und Erkrankungen auf Reisen

Endlich Urlaub – und dann das. Trotz Reiseschutzimpfung und weiteren Vorsorgemaßnahmen lassen sich Erkrankungen auf Reisen nicht ausschließen. Besonders häufig sind folgende Krankheiten:

Magen-Darm-Probleme aufgrund mangelnder Nahrungshygiene sind das häufigste Reiseübel. Dabei kommt es zu einem Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Halten sich die Beschwerden in Grenzen und liegen bei Ihnen keine schwerwiegenden Vor- oder Begleiterkrankungen vor, können Sie sich zunächst selbst mit Flüssigkeits- und Elektrolytersatz behandeln. Sind Sie unsicher, kurzfristig tritt keine Besserung ein oder Sie stellen Blut oder Schleim im Stuhl fest und haben Fieber, dann zögern Sie nicht, zum Arzt zu gehen. Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Kleinkinder und ältere Menschen sind besonders anfällig für einen Flüssigkeits- und Elektrolytmangel. Konsultieren Sie frühzeitig einen Arzt.

Eine erhöhte Körpertemperatur kann eine Reaktion auf Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren sein. Ab einer Körpertemperatur von ca. 39 °C spricht man von hohem Fieber. Meist tritt Fieber nicht allein auf, sondern wird von weiteren Symptomen begleitet. Haben Sie gleichzeitig schwerwiegende Vor- oder Begleiterkrankungen und es kommt zu keiner kurzfristigen Besserung der Beschwerden, suchen Sie einen Arzt auf. Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Kleinkinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet. Konsultieren Sie frühzeitig einen Arzt. Ganz wichtig: Nehmen Sie nach Heimkehr aus einem exotischen Land erneutes Fieber, Unwohlsein, Schmerzen und Durchfall ernst. Tropische Infektionskrankheiten wie Malaria können noch Monate nach der Reise auftreten. 

Bei Überanstrengung an heißen Tagen kann es zu einem Wärmestau kommen, die Körpertemperatur erhöht sich lebensbedrohlich. Der Puls rast, der Blutdruck sinkt. Die Haut ist heiß und trocken. Schwitzen reicht dann zur Körpertemperaturregulierung nicht mehr aus In schweren Fällen kann sich ein lebensgefährliches Hirnödem bilden. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Bewusstlosigkeit können hierauf hindeuten. Sofort den Notarzt rufen. In der Zwischenzeit kühlen.

Bei Überanstrengung an heißen Tagen kann es zu einem Wärmestau kommen. Dabei erhöht sich die Körpertemperatur lebensbedrohlich. Der Puls rast, der Blutdruck sinkt. Die Haut ist heiß und trocken. Der Körper schwitzt nicht mehr. Sofort den Notarzt rufen. In der Zwischenzeit kühlen. 

Hunde, Katzen, Füchse, Fledermäuse – sie alle können durch Beißen oder Kratzen lebensgefährliche Infektionen, wie zum Beispiel Tollwut, übertragen. Das Vermeiden des direkten Kontakts, insbesondere zu wild lebenden Tieren, stellt die wichtigste Vorsorgemaßnahme dar. Sollte es dennoch zu einem Kontakt und zu einer möglichen Infektion gekommen sein, zögern Sie nicht, so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

Gegen den ersten Schmerz helfen kühle Umschläge oder Eiswürfel. Antihistaminika-Cremes oder Gels lindern den Juckreiz. Nicht anfangen zu kratzen, um Infektionen vorzubeugen. Bei einer starken allergischen Reaktion, Schwindel oder Herzrasen sofort den Notarzt rufen. 

Häufigste Ursache für Ohrenschmerzen ist eine Entzündung des äußeren Gehörgangs. Schuld ist meist eine Infektion mit Bakterien. Sie gelangen beispielsweise durchs Schwimmen und Baden ins Ohr. Abhilfe schaffen Schmerzmittel und desinfizierende Ohrentropfen. Halten die Beschwerden an, sollten Sie zum Arzt gehen.

Ärztliche Hilfe im Ausland erhalten

Wer der erste Ansprechpartner ist, wenn Sie im Ausland krank werden, hängt vom Reiseland ab. Unsere „Länderinformationen“ enthalten wichtige Infos über alle EU-Länder und andere Staaten, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Sie erfahren, ob Sie sich im Rahmen Ihrer AOK-Krankenversicherung vor Ort behandeln lassen können. Aber ganz gleich, ob Sie gesetzlich krankenversichert sind oder über eine private Zusatzversicherung verfügen, der Ablauf bei einer Behandlung im Ausland ist sehr ähnlich. 

Das ist zu tun bei einer Erkrankung im Ausland

Arzt aufsuchen
Behandlung
Bezahlung
Rechnungsstellung
Rechnungseinreichung

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Bei ernsten Symptomen, die über mehrere Tage anhalten und nicht besser werden, suchen Sie einen Arzt oder direkt das Krankenhaus auf.

Behandlung

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Lassen Sie sich von einem Arzt behandelt, der die Zulassung für das gesetzliche Versicherungssystem des Urlaubslandes hat.

Bezahlung

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Die Bezahlung kann im europäischen Ausland in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen mit der EHIC erfolgen. Falls die Karte nicht akzeptiert wird, müssen Sie bar bezahlen.

Rechnungsstellung

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Lassen Sie sich auf alle Fälle eine Rechnung ausstellen.

Rechnungseinreichung

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Die Rechnung reichen Sie zu Hause entweder bei der AOK oder der Zusatzversicherung ein, die Sie vor dem Urlaub abgeschlossen haben.

Tipps für den Krankheitsfall

Tipps für den Fall, dass Sie im Urlaub erkranken und einen Arzt benötigen: 

Die einheitliche Notfallnummer in der EU wählen. Mit 112 können Sie überall in der EU Polizei, Feuerwehr oder Notarzt alarmieren.

Rezeption oder die Reiseleitung vor Ort nach Adressen deutschsprachiger Ärzte fragen und Taxi für die Fahrt zum Arzt bestellen.

Wahrscheinlich wird der Arzt in der Praxis oder im Krankenhaus nur gegen Vorkasse behandeln.

Wenn Sie nicht über eine Zusatzversicherung verfügen, dann kann die gesetzliche Krankenversicherung nur das erstatten, was im Urlaubsland den dort versicherten Einwohnern zusteht. Den Differenzbetrag zur deutschen Behandlung müssen Sie selbst tragen.

Sollten Sie eine private Zusatzversicherung haben, suchen Sie – falls möglich – umgehend Kontakt zu Ihrer Zusatzversicherung wegen Kostenübernahmen oder klärenden Arzt-zu-Arzt-Gesprächen.

Lassen Sie sich in jedem Fall Rechnungen über die erfolgte Behandlung aushändigen.

Manche Ärzte und Kliniken behandeln Sie auch auf Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC).

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur Kosten für die Behandlung im EU-Ausland, wenn der Arzt eine Zulassung für das gesetzliche Versicherungssystem des Landes hat. Zu Hause reichen Sie alle Rechnungen bei Ihrer AOK ein.

Den kann die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich nicht übernehmen. Es ist empfehlenswert, eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die auch den Rücktransport im Ernstfall abdeckt. Das gilt sowohl für Reisen außerhalb als auch innerhalb der EU.

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