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Entbindungsort

Ob im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause: Bringen Sie Ihr Baby dort zur Welt, wo Sie sich wohl und sicher fühlen. Die AOK unterstützt Ihre Entscheidung und trägt die Kosten.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Die AOK übernimmt die vereinbarten Kosten für die Entbindung im Krankenhaus, im Geburtshaus oder die Hausgeburt. Dazu zählen die ärztliche Behandlung, die Hebammenhilfe sowie der Aufenthalt in der Klinik oder im Geburtshaus für die Mutter und ihr neugeborenes Kind.
  • Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel, Haushaltshilfe und häusliche Pflege, die der Arzt im Rahmen der Entbindung verordnet, erhalten Sie ohne Zuzahlung.

Geburt im Krankenhaus

Fast 99 Prozent der Schwangeren entscheiden sich dafür, ihr Kind in einem Krankenhaus zur Welt zu bringen.

  • Im Krankenhaus werden Sie von einem Arzt und einer Hebamme betreut.
  • Sollten Komplikationen während der Geburt auftreten, erhalten Sie und Ihr Neugeborenes unmittelbar medizinische Hilfe.

Entbindung im Geburtshaus

Das Geburtshaus ist eine Alternative, wenn Sie eine häuslichere Atmosphäre bevorzugen. Voraussetzung dafür ist, dass die Schwangerschaft problemfrei verläuft und keine Risikofaktoren bei Ihnen oder Auffälligkeiten beim ungeborenen Kind vorhanden sind .

  • Sie werden dort von einer freiberuflichen Hebamme betreut. Ein Arzt ist nicht bei der Geburt dabei.
  • Sollten bei der Geburt Probleme auftreten, werden Sie zeitnah in ein Krankenhaus gebracht.

Hausgeburt

Wer in seiner vertrauten Umgebung entbinden möchte, kann sich auch für eine Hausgeburt entscheiden. Für eine professionelle Durchführung muss die werdende Mutter jedoch besondere medizinischen Voraussetzungen erfüllen. Das betrifft vor allem den aktuellen Gesundheitszustand und mögliche Vorerkrankungen der Schwangeren. Eine Hausgeburt sollten Sie deshalb gut planen und sich frühzeitig mit einer Hebamme in Verbindung setzen, die die Hausgeburten betreut. Sie begleitet Sie während der gesamten Schwangerschaft, bei der Geburt zu Hause und im Wochenbett. Auch dafür übernimmt die AOK die Kosten im Rahmen des Sachleistungsprinzips.

Hebammenrufbereitschaft

Die Rufbereitschaft umfasst die 24-stündige Erreichbarkeit der Hebamme in den letzten drei Wochen vor dem berechneten und zwei Wochen nach dem berechneten Entbindungstermin. Sie profitieren damit von der zusätzlichen Sicherheit, dass Ihre vertraute Hebamme in den letzten Schwangerschaftswochen rund um die Uhr für Sie erreichbar ist, um die Geburt zu begleiten.

Rufbereitschaft von Hebammen

Krankheiten, die einer Hausgeburt entgegenstehen

Um Ihnen die Entscheidung für einen geeigneten Entbindungsort zu erleichtern, haben die Hebammenverbände und der GKV-Spitzenverband einen gemeinsamen Katalog mit absoluten und relativen Kriterien für Hausgeburten nach internationalem Standard veröffentlicht. Treffen sie zu, darf Ihre Hebamme die Hausgeburt nicht durchführen.

  • Alkohol- oder drogenabhängig ist
  • An Adipositas (Fettleibigkeit) leidet und vor der Schwangerschaft einen Body-Mass-Index von mehr als 35 hatte
  • Eine Genitalbeschneidung (nach WHO-Klassifikation, Typ III) aufweist
  • Operationen an der Gebärmutter hatte (insbesondere Rekonstruktion des Uterus, Myomenentfernung mit ausgedehnter Naht oder Transplantationen)
  • An Diabetes leidet und sich Insulin spritzt
  • Oder bereits einen Kaiserschnitt (Re-Sectio) ohne nachfolgende vaginale Geburt hinter sich hat.
  • Grünes Fruchtwasser
  • Fieber mit mehr als 38 Grad Celsius
  • Schräg- oder Querlage des Fötus
  • Pathologische fetale Herztöne
  • Pathologische Blutungen bei Geburtsbeginn
  • Eine verlängerte Austreibungsphase (protrahierte Geburt)
  • Oder der Verdacht auf das Amnioninfektionssyndrom.
  • Schwere Infektionskrankheiten (insbesondere offene Tuberkulose, HIV, Hepatitis) oder eine Erstinfektion mit Herpes genitalis
  • Nachgewiesene Inkompatibilität der Blutgruppen von Mutter und Kind
  • Thrombose während der Schwangerschaft
  • Fortsetzen der Schwangerschaft über die 42. Woche hinaus (Übertragung)
  • Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck (SIH)
  • Schwangerschaftsbedingte Erkrankung (HELLP-Syndrom)
  • Fehllage des sogenannten Mutterkuchens (Plazenta praevia)
  • Fachärztlich gesicherter Plazentainsuffizienz
  • Geburt oder Blasensprung vor der 37. Schwangerschaftswoche

Nach den relativen Kriterien ist eine Hausgeburt möglich, wenn die Risiken durch eine fachärztliche Beratung und eine entsprechende Diagnostik abgeklärt wurden. Für eine eindeutige Entscheidung für oder gegen eine Hausgeburt kann ein zusätzliches Ärzteteam einbezogen werden.

Die Hausgeburt ist demnach zum Beispiel bei einer Beckenbodenanomalie, bei Blutungen im letzten Drittel der Schwangerschaft oder einem im anatomischen Verhältnis zum Geburtskanal relativ großem Säugling nicht grundsätzlich auszuschließen.

Soll die Hausgeburt trotz bestehender Risiken stattfinden, ist die werdende Mutter auf jeden Fall über die möglichen gesundheitsgefährdenden Folgen aufzuklären.

Entbindungsort während der Schwangerschaft neu bestimmen

Die individuelle Risikoeinschätzung von Mutter und Kind ist ein laufender Prozess. Haben Sie sich mit Ihrer Hebamme und Ihrem Gynäkologen frühzeitig auf einen Geburtsort geeinigt, kann sich Ihre Wahl während der Schwangerschaft auch noch ändern. Das ist vor allem vom Verlauf Ihres Gesundheitszustands abhängig.

Weitere Leistungen der AOK

Nach der Geburt kommen Sie mit Rückbildungsgymnastik wieder in Form. Die Kosten übernimmt die AOK.
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Bereiten Sie sich optimal auf die Geburt Ihres Babys vor. Die Kosten für den Kurs übernimmt die AOK.
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Mit dem Mutterschaftsgeld unterstützt Sie Ihre AOK rund um die Geburt Ihres Babys auch finanziell.
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