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Bilanz für 2013 vorgelegt: 214 Mio. Euro Überschuss

24.07.2014

Die AOK Niedersachsen hat das Jahr 2013 mit einem Überschuss von 214 Millionen Euro abgeschlossen. Dies teilte jetzt der Verwaltungsrat der Kasse in Hannover mit. Bei einem Haushaltsvolumen von 7,2 Milliarden Euro in der Krankenversicherung sei dies gerade vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Ausgabenlage im Gesundheitswesen ein hervorragendes Ergebnis, so die Verwaltungsratsvorsitzenden Ulrich Gransee und Bernd Wilkening. Die gute Finanzlage sei hauptsächlich in den Rabattverträgen mit der Arzneimittelindustrie sowie dem gut laufenden Hausarztvertrag begründet, so Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der Kasse. Aber auch neue, innovative Versorgungsformen würden die Qualität der Behandlung für AOK-Kunden verbessern und damit am Ende sogar Kosten sparen. „Die gute finanzielle Situation bietet unseren Kunden Sicherheit, auch gerade im Hinblick auf das kommende Jahr mit den erstmals wieder individuellen Beitragssätzen“, so Peter.

 

„Wir werden im kommenden Jahr ein höchst attraktives Preis-Leistungsverhältnis bieten“, betonen hierzu die Verwaltungsratsvorsitzenden. Peter konkretisiert: „Wir bieten unseren Kunden deutlich mehr an. Vor allem die Leistungen bei Professioneller Zahnreinigung, Osteopathie, Homöopathie und Reiseimpfungen kommen bei unseren Versicherten sehr gut an.“ Zugleich betonte der AOK-Chef den Erhalt der Ortsnähe. „Andere Kassen ziehen sich aus der Fläche zurück, die AOK nicht. Regionalität ist und bleibt unser Markenzeichen. Kundennähe und persönliche Beratung sind unsere Stärke.“ Mit 120 Standorten ist die AOK Niedersachsen flächendeckend präsent.

 

Kostentreiber waren in 2013 zunächst die Ausgaben für ärztliche und zahnärztliche Behandlung. Hier sind die Ausgaben um jeweils rund 11 Prozent zum Vorjahr gestiegen – was allerdings zu einem Großteil daran lag, dass nun die Praxisgebühr mitgezahlt werden muss. Die Krankenhausbehandlung hat im Jahr 2013 6,1 Prozent mehr gekostet, in diesem Bereich liegt zugleich der größte Ausgabenposten: über 2,4 Milliarden Euro hat die AOK den niedersächsischen Kliniken gezahlt. Im Mittel lag die Steigerung aller Leistungsausgaben bei 6,2 Prozent je Versicherten, die Verwaltungskosten der Kasse sind nur moderat um 2,2 Prozent gestiegen.

 

Im vergangenen Jahr konnte die Kasse rund 60.000 neue Versicherte gewinnen. Jeder dritte Niedersachse ist bei der AOK krankenversichert, der Marktanteil liegt bei 35 Prozent. Der positive Gesamttrend setzt sich auch im laufenden Jahr fort. Das erste Quartal 2014 steht mit einem Überschuss von 27 Millionen in den Büchern.

 

Auch in der Pflegeversicherung konnte die AOK ein positives Ergebnis für 2013 vorlegen, der Überschuss betrug hier 17 Millionen Euro bei einem Haushaltsvolumen von 1,3 Milliarden Euro.

 

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