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Ambulante Hospizdienste: AOK gibt 1,376 Millionen Euro

18.06.2014

Die Idee einer positiven Sterbekultur ist in Niedersachsen immer stärker verwurzelt: Landesweit waren im vergangenen Jahr 2942 ehrenamtliche Kräfte bei anerkannten ambulanten Hospizdiensten tätig, eine Zunahme gegenüber 2012 um acht Prozent. Die Anzahl der Sterbebegleitungen stieg sogar um zwölf Prozent von 2660 auf 2980.

Die Krankenkassen unterstützen die Hospizdienste gemäß den Vorschriften des Sozialgesetzbuches. 3,893 Millionen Euro fließen jetzt an die mittlerweile 79 Institutionen zwischen Harz und Nordsee; daran hatte die AOK mit 1,376 Millionen Euro den größten Anteil. „Wir nehmen die gesetzliche Pflicht zur Förderung der Dienste gerne an, weil wir uns demselben Ideal einer Gesellschaft der Mitmenschlichkeit verpflichtet fühlen“, bekräftigte Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Peter. „Die Hospizdienste sind neben der Palliativmedizin und der Palliativpflege die dritte und unabdingbare Säule in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen. Das sollte immer wieder anerkannt werden.“ Zur Sterbebegleitung gehört im notwendigen Umfang auch die Trauerbegleitung der Angehörigen.

Die verfügbaren Fördergelder – nicht zu verwechseln mit freiwilligen Spenden, auf die die Hospizdienste ebenfalls in hohem Maße angewiesen sind – werden aktuell nur zu gut 70 Prozent ausgeschöpft. Die AOK führt dies darauf zurück, dass mehrere Dutzend Einrichtungen die rechtlichen Voraussetzungen knapp verfehlen. „Wir unterstützen und beraten daher Interessierte nach Kräften, denn auch wir wollen das lebensbejahende Engagement der Hospizarbeit in den Regionen weiter stärken“, so AOK-Chef Peter.