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Partnerschaft

Hallo.

Mein Anliegen ist (finde ich) etwas komplizierter. Mein Freund und ich sind seit fast 5 Jahren zusammen und bisher lief alles wunderbar. Wir haben uns verlobt und leben zusammen. In letzter Zeit kommt allerding das Thema Hochzeit und Familie immer wieder auf. Gegen die Hochzeit habe ich nichts, zumindest irgendwann. Aber nun zu unserem Streitthema: Schwangerschaft und Kinder. Mein Freund ist 3,5 Jahre älter und inzwischen haben die meisten aus seinem Freundeskreis Kinder mit den perfekten Mamis dazu. Er kann nicht so ganz nachvollziehn warum ich mich so dagegen streube. Ich kann mir schon vorstellen irgendwann, so in 10-15 Jahren (bin 22). Nur wollte ich immer eines adoptieren. Schwangerschaft ist für mich einfach nur demütigend... Mit einer fetten Wampe durch die Gegend rennen, von allen betatscht und über Sachen ausgefragt zu werden die niemanden interesieren, dieses ganze "ihr müsst noch Möbel einkaufen" von unseren Eltern etc. Und am schlimmsten: die Geburt. Nicht der Schmerz, sondern einfach die Tatsache von allen angestarrt zu werden während man ein Kind aus sich rauspresst... Das geht für mich überhaupt nicht... Dann noch das Kind selber... Ich habe nichts gegen Kinder, wenn ich sie nach 1-2 Stunden wieder abgeben kann. Ich kann nicht nachvollziehn warum man sich freiwillig und voller Vorfreude auf so einen Zustand einlassen kann. Man hat keine ruhkge Minute mehr. Man kann sich nicht mehr mit Freunden treffen ohne das dauernd ein Säugling im Hintergrund anfängt zu brüllen. Es ist bei anderen schon schrecklich. Zudem finde ich an Säuglingen nichts niedlich oder süß. Sie sind nutzlos und kosten nur Zeit, Geld und Nerven. Zudem sind sie undicht und man muss mehrmals am Tag sich anpinkeln lassen. 

Lange Rede, kurzer Sinn: mir ist aufgefallen dass ich Kinder nicht hasse (auch wenn es sich so anhört) aber ich habe trotzdem Probleme damit mich mit dem Gedanken anzufreunden irgendwann selber welche zu haben und auch noch über den ganzen Prozess zu reden. Ist das ein normaler Zustand? Einige haben in meinem Alter auch schon Kinder und daher gehe ich mal davon aus das es kein gewöhnlicher Zustand ist. Woher kann so ein Denken und Fühlen kommen?

Vielen Dank für alle Antworten im Vorraus

Hallo Strawberries,

 

unser erster Gedanke beim Lesen Ihres Beitrags war „gut dass es die Verlobungszeit gibt“! Sie und Ihr Partner sind nach inzwischen fünf Jahren Partnerschaft offenbar in der Situation, dass sich Wünsche und Gedanken an die Gestaltung der Zukunft anfangen deutlicher herauszubilden, was ein ganz natürlicher Prozess ist. Wenn wir Sie richtig verstehen, dann hat ihr Freund schon relativ konkrete Vorstellungen hinsichtlich der Gründung einer Familie mit eigenen Kindern. In Ihren Zukunftsüberlegungen spielt der Kinderwunsch hingegen keine Rolle. Und beides ist normal, kein Weg ist besser oder schlechter, jedes hat seine Berechtigung!

 

Nun geht es – aus unserer Sicht - darum herauszufinden, ob es eine Annäherung zwischen diesen beiden Zukunftsvorstellungen geben könnte oder aber ob es sich hierbei doch um zwei grundsätzlich verschiedene Lebensentwürfe handelt. Im letzteren Falle, das möchten wir ganz „ungeschminkt“ ansprechen, wäre es besser, die Beziehung nicht dauerhaft fortzusetzen, denn das könnte ja nur um den Preis geschehen, dass einer von Ihnen beiden seine Lebensvorstellungen opfert. Es müsste dafür an anderer Stelle so viel Verbindendes geben, dass dieses Opfer ausgeglichen würde, ansonsten ist die Gefahr groß, dass eines Tages der zurückgestellte Lebenstraum doch wieder an Kraft gewinnt und es dann aber vielleicht zu spät sein könnte, sich diese Wünsche in einer möglicherweisen anderen Partnerschaft zu erfüllen.

 

Können Sie nachvollziehen was wir meinen? Oder vielleicht haben Sie auch schon einmal selber oder auch im Gespräch mit Ihrem Partner diese Gedanken verfolgt?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Ich glaube ich habe mich etwas seltsam ausgedrückt... Ich kann es mir schon vorstellen Kinder zu bekommen und ehrlich gesagt freue ich mich auch auf die Zeit mit meinem Freund. Was mir Kopfschmerzen bereitet ist vor allem der Prozess davor: besonderst die Schwangerschaft. Ich bekomme es bei anderen mit wie man mit denen umgeht. Und vor allem stört es mich dass dann jeder weiß wann man (und das überhaupt) Sex hatte. Mit diesem Gedanken komme ich nicht klar und frage mich was mit mir nicht stimmt. :-(

Hallo Strawberries,

 

wir haben Ihren ersten Beitrag in der Tat gänzlich anders verstanden, Kernsatz war für uns: „Ich habe nichts gegen Kinder, wenn ich sie nach 1-2 Stunden wieder abgeben kann.“ Oder anders ausgedrückt: wir haben aus keinem Satz herausgehört, dass die Perspektive, einmal Mutter zu sein und ein Kind großzuziehen, für Sie mit Glücksgefühlen verbunden ist. Sie schreiben wohl, dass Sie sich auf die Zeit mit Ihrem Freund freuen – doch was wäre, wenn Ihre Partnerschaft auseinanderginge (was mittlerweile bei jeder 2. bis 3. Beziehung mit Kindern der Fall ist) – welchen Platz hätte dann ein Kind in Ihrem Leben?

Vor diesem Hintergrund halten wir es schon für sehr wichtig, den Wunsch eine Familie zu gründen, hinsichtlich seiner möglichen Auswirkungen gründlich zu beleuchten.

 

Was konkret stört Sie an dem Gedanken, dass im Falle einer Schwangerschaft für Ihr Umfeld ersichtlich würde, dass Sie und Ihr Partner miteinander sexuell aktiv sind? Wen könnte das interessieren? Wäre es Ihnen evt. lieber wenn Ihr Umfeld glaubt, dass Sie beide nicht miteinander intim sind, sprich eine sexuell abstinente Beziehung führen?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hui, gott sei Dank haben ihre eltern nicht so gedacht, aber ich muss ihnen auch recht geben so wie heut zu Tage eine Schwangerschaft in der Offentlichkeit herumgezeigt und Drumherumdikutiert wird ist schon übertrieben. Mann könnte fast glauben es ist was besonderes ein Kind zu bekommen. Das kann jede gesunde Frau.

Irgendwo weiß ich das es niemanden interesiert, sagt mein Freund auch immer. Nur trotzdem möchte ich nicht das es jemand weiß. Mir ist auch bewusst das Sex etwas vollkommen normales ist und nichts wofür man sich schämen muss. Ich habe irgendwo Angst das ich mich dann komplett von meiner Umwelt abkapsel. ich verstehe einfach selber nicht warum ich so denke und die anderen nicht.

Nachfolgendes Zitat hörte sich für mich - ehrlich gesagt - auch nicht danach an, als wäre nur die Vorstellung einer Schwangerschaft das Problem:

"Dann noch das Kind selber... Ich habe nichts gegen Kinder, wenn ich sie nach 1-2 Stunden wieder abgeben kann. Ich kann nicht nachvollziehn warum man sich freiwillig und voller Vorfreude auf so einen Zustand einlassen kann. Man hat keine ruhkge Minute mehr. Man kann sich nicht mehr mit Freunden treffen ohne das dauernd ein Säugling im Hintergrund anfängt zu brüllen. Es ist bei anderen schon schrecklich. Zudem finde ich an Säuglingen nichts niedlich oder süß. Sie sind nutzlos und kosten nur Zeit, Geld und Nerven. Zudem sind sie undicht und man muss mehrmals am Tag sich anpinkeln lassen."

 

Warum du anders denkst als andere bzw. andere anders denken als du, sollte dir keine Sorgen bereiten. Ganz im Gegenteil: wenn du so empfindest, solltest du dazu stehen und dich nicht aufgrund gesellschaftlicher Ansichten anpassen. Letztlich würde es sich immer auf dich selbst und vor allem und in erster Linie auf das Kind niederschlagen, womit keinem geholfen ist. 

 

Tatsache ist - im Moment -, dass du dir (noch) kein Kind wünscht, dein Partner aber scheinbar in absehbarer Zeit gerne Vater werden würde. Hier gilt es, ehrlich zu sein, zum Partner und zu sich selbst. sollten die Vorstellungen und Wünsche soweit auseinander gehen, dass sich kein gemeinsamer Nenner finden lässt, ist es wohl Zeit, zu überprüfen, ob die Beziehung eine Zukunft hat, bevor geheiratet wird. Sicher ist der Gedanke nicht schön, vor allem wenn man sich liebt und grundsätzlich glücklich ist. Allerdings würde eine aufrechterhaltene Beziehung ohne gemeinsame Ziele früher oder später zum Leidwesen des einen oder anderen gehen, irgendwann wahrscheinlich auch zerbrechen.

 

Darüber zu streiten, macht wenig Sinn. Hier kann man den anderen einfach nicht überzeugen, der Wunsch muss beiderseits vorhanden sein. Ein Kind sollte kein Kompromiss sein. Also sprich offen mit deinem Partner, wie du deine Zukunft gestalten möchtest und analysiert ehrlich über die Aussichten eurer Beziehung.

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