Telefonische Krankschreibung ist wieder möglich

Wer Symptome einer leichten Atemwegserkrankung bei sich feststellt, kann sich ab sofort wieder per Telefon krankschreiben lassen. Die Sonderregelung endete am 31. Mai 2022, doch nun ist sie vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aufgrund steigender Infektionszahlen wieder aktiviert worden.

Eine junge Ärztin sitzt an ihrem Schreibtisch und telefoniert. Dabei macht sie sich Notizen auf einem Zettel.© iStock / SDI Productions

Sonderregelung zur telefonischen AU tritt erneut in Kraft

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte dürfen Sie ab sofort wieder per Telefon krankschreiben, wenn Sie an Symptomen einer leichten Atemwegserkrankung leiden. Eine persönliche Untersuchung ist in diesen Fällen nicht nötig. Voraussetzung ist allerdings eine telefonische Befragung zum Zustand der oder des Betroffenen. Die telefonische Krankschreibung ist wieder für bis zu sieben Tage möglich. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung können Ärztinnen und Ärzte telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausstellen.

Dass der Gemeinsame Bundesausschuss jetzt entschieden hat, die im Mai ausgelaufene bundeseinheitliche Sonderregelung wieder in Kraft zu setzen, ist auf die derzeitige Corona-Lage zurückzuführen. Die Regelung gilt vorerst bis 30. November 2022.

Einen Überblick über die Zahlen zu den Neuinfektionen und hospitalisierten COVID-19-Fällen finden Sie in den aktuellen Situationsberichten des Robert Koch-Instituts.

Bei Verdacht auf Coronavirus ebenfalls telefonisch melden

Wer meint, am Coronavirus erkrankt zu sein oder Kontakt zu Infizierten hatte, soll ebenso weiterhin anstelle eines Arztbesuchs den telefonischen Kontakt zur Hausarztpraxis suchen und das weitere Vorgehen besprechen.

Weitere Infos

Ein Arzt besucht einen Patienten im Krankenhaus; beide Tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Während der Pandemie gelten für Versicherte andere Regeln.

Corona-Sonderregeln für Patienten

Aktuell gelten aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie andere Regeln für Versicherte.

Eine Frau ist zu Hause und putzt ihre Nase. Falls sie aufgrund eines grippalen Infekts eine Krankschreibung erhalten hat, sollte sie das Dokument schnell an die AOK schicken. Zukünftig geschieht das mit der eAU elektronisch direkt vom Arzt aus.

Krankschreibung

Krankschreibungen kann die Arztpraxis elektronisch an die AOK übermitteln. Sie informieren weiterhin Ihren Arbeitgeber.

Aktualisiert: 08.08.2022

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