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AOK – Die Gesundheitskasse

Fit bleiben trotz Koronarer Herzerkrankung

Ein älteres Paar sitzt auf der Terrasse und umarmt sich.

© iStock / kupicoo

Lesezeit: 2 MinutenAktualisiert: 13.01.2022

Die Diagnose Koronare Herzkrankheit (KHK) kann verunsichern: Betroffene fürchten, dass die Erkrankung ihr ganzes Leben umkrempeln wird. Welche Maßnahmen und Unterstützungsleistungen helfen Betroffenen jetzt besonders gut?

Inhalte im Überblick

    Was bedeutet eine Koronare Herzkrankheit für Ihren Alltag?

    Sie hatten einen Herzinfarkt oder waren wegen Brustschmerzen beim Arzt. Vielleicht wurde Ihnen schon erklärt, dass Sie eine Koronare Herzkrankheit haben. Ist das Leibgericht jetzt verboten? Darf ich mich noch körperlich belasten? Bei jedem fünften herzkranken Menschen können diese Fragen zu einer andauernden seelischen Belastung werden.

    Zugegeben: Eine Herzerkrankung verändert einiges im Leben. Das bedeutet aber nicht, dass Sie nichts mehr genießen können und Ihre Gewohnheiten sofort komplett ablegen müssen. Klären Sie mit Ihrem Arzt, welche Lebensstiländerungen wichtig wären und welche Sie sich selbst zutrauen. Setzen Sie Ihre Ziele schrittweise um und seien Sie dabei nicht zu streng mit sich: Ihr Lieblingsgericht bleibt erlaubt, nur etwas seltener oder in kleineren Mengen.

    In Patientenschulungen erhalten Sie hilfreiche Informationen, die Ihnen den Alltag mit KHK erleichtern, etwa was Medikamente bewirken und wie die regelmäßige Einnahme gelingt, wie Sie gesund kochen oder Stress im Alltag verringern. Dieses Wissen hilft, die KHK gut zu managen und in die neue Lebenssituation hineinzuwachsen.

    Ein älterer Mann hockt neben seinem Hund auf einem Feld.
    Hundehalter leben länger: Sie suchen einen persönlichen Gesundheitscoach? Hunde bringen ihre Besitzer in Bewegung und trösten die Seele. Beides tut dem Herzen gut: Studien zeigen, dass Hundehalter seltener Herzinfarkte erleiden.

    © iStock / supersizer

    Herzkrank: Unterstützung durch Zuspruch

    Manche Menschen empfinden es als hilfreich, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen – in einer Selbsthilfegruppe. Oft trifft man dort auf „erfahrene Patienten“, die ihre Diagnose bereits erfolgreich bewältigt haben: So setzen sich viele Betroffene neue Schwerpunkte im Leben oder erfüllen sich endlich einen lang ersehnten Wunsch. Probieren Sie doch mal aus, ob Sie sich in der Selbsthilfe wohlfühlen. Auf der Seite herzstifung.de finden Sie Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe.

    Aktivität hilft bei Koronarer Herzkrankheit

    Bewegung ist für Herzkranke keineswegs verboten – im Gegenteil. Kontrollierte körperliche Belastung stärkt das Herz. Schließen Sie sich doch einer Herzsportgruppe an: Hier können Sie unter Begleitung von Trainern und Ärzten entdecken, wie stark Sie aktiv sein können, und gewinnen Vertrauen in Ihren Körper zurück.

    All diese Maßnahmen helfen Ihnen, die anfänglichen Ängste zu überwinden. Sollten Stimmungstiefs jedoch überhandnehmen oder nicht verschwinden, wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt. Er kann Ihnen weiterhelfen und Sie bei Bedarf an einen Experten vermitteln.

    Mit Sport das Herz stärken

    Jeder Stütz nützt: eine Übung fürs Herz

    Stemmen Sie sich mit den Händen nach oben. Halten Sie den Stütz circa 10 bis 15 Sekunden, atmen Sie ruhig und gleichmäßig weiter und setzen Sie sich wieder ab. Wiederholen Sie diese Übung dreimal.

    Wichtig: ein stabiler, kippsicherer Stuhl mit Armlehnen und ein rutschfester Untergrund für die Füße.

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