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Die Berechnung für das gewählte Jahr erfolgt mit voraussichtlichen Werten.

Was gilt bei Bezug von Sozialhilfe / ALG II?

Bei Versicherten, die z.B. ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII erhalten oder bei denen die Kosten der Unterbringung in einem Heim von einem Träger der Sozialhilfe getragen werden, gilt unabhängig von weiteren Einnahmen als Bruttoeinnahmen für die gesamte Bedarfsgemeinschaft nur einmalig der Regelsatz für die Regelbedarfsstufe 1 nach § 28 SGB XII.

Welche Kinder sind zu berücksichtigen?

Kinder sind zu berücksichtigen, sofern sie im gemeinsamen Haushalt mit dem Versicherten leben. Kinder bis zum Kalenderjahr, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden, generell (unabhängig davon, ob sie familien-, pflicht-, freiwillig oder nicht gesetzlich versichert sind). Kinder ab dem Kalenderjahr, in dem sie das 19. Lebensjahr vollenden, sofern sie familienversichert sind.

Wer wird als Ehegatte berücksichtigt?

Der Ehegatte oder Lebenspartner (eingetragene Lebenspartner nach dem "Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften") ist immer zu berücksichtigen, wenn er im gemeinsamen Haushalt mit dem Versicherten lebt, unabhängig davon, ob er selbst versichert, familienversichert oder nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist.

Ein gemeinsamer Haushalt ist auch dann anzunehmen, wenn ein Ehegatte oder Lebenspartner dauerhaft in eine vollstationäre Einrichtung der Pflege oder in eine vollstationäre Einrichtung der Hilfe für behinderte Menschen aufgenommen wurde, in der Leistungen der Pflegeversicherung nach dem SGB XI erbracht werden.

Welche Einnahmen werden angerechnet?

Für die Berechnung ist auf die tatsächlichen jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt abzustellen. Zu den Bruttoeinnahmen gehören z.B. das Arbeitsentgelt aus einer Beschäftigung inklusive Sonderzuwendungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Rentenleistungen und Arbeitseinkommen.

Wer gilt als chronisch krank?

Die Entscheidung zum Vorliegen einer chronischen Erkrankung wird auf Basis der ärztlichen Bescheinigung getroffen. Das dafür erforderliche Formular stellt der behandelnde Arzt aus.