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Zuhören ist das beste Mittel

AOK Hessen: Schulprobleme von Kindern ernst nehmen

17.09.2008

Nach über sechs Wochen tritt jetzt für die Erstklässler der Schulalltag ein. Manche Kinder fühlen sich hierbei leicht unter Druck gesetzt. Die Anforderungen in der Schule sind hoch. Am frühen Nachmittag stehen dann die Hausaufgaben und häufig zahlreiche Freizeittermine an. „Es ist wichtig, die Zeit sinnvoll einzuteilen, damit sich Schulkinder nicht überfordert fühlen. Sie können eine Überforderung oft nicht in Worten fassen. Deshalb sollten Eltern sich Zeit zum Zuhören nehmen“, erklärt Vorname Name, Leiter/in des AOK-Beratungscenters in Ort.

Eine Überlastung bedeutet für die Kinder Stress, der sich negativ auf die ge-samte Gesundheit auswirken kann. Ein überfordertes Kind verliert schnell die Motivation zum Lernen, was zu schlechten Noten führt und zu einer noch hö-heren Belastung. Meist zeigt sie sich durch körperliche Symptome, für die es scheinbar keine direkte Ursache gibt. „Ganz typisch sind Bauch- oder Kopfschmerzen. Aber auch Desinteresse, Müdigkeit, aggressives Verhalten oder Ess- und Schlafstörungen können Anzeichen von Überlastung sein“, so Name. Deshalb ist es wichtig, sich als Eltern Freiräume zu schaffen, in denen die ungeteilte Aufmerksamkeit dem Kind gehört. So fühlen sie sich verstanden und ernst genommen. Schon das allein reduziert oftmals die Belastung. Verständlicherweise wollen Eltern die beste Schul- und Ausbildung für Ihre Kin-der. Doch nicht alle Kinder sind gleichermaßen begabt. Überforderung kann durch überhöhte Erwartungshaltungen der Eltern auftreten. „Auch wenn es manchmal schwer fällt, müssen Eltern die Neigungen, aber auch Grenzen ihrer Kinder respektieren“, betont Name. Dazu sei es wichtig, dem Kind deutlich zu signalisieren, dass man auf seiner Seite stehe.

Stress baut sich bei Kindern gut über Bewegung und Spielen ab.„Kinder sollten die Möglichkeit haben, mindestens zwei Stunden am Tag mit Spielen und Herumtollen verbringen zu können. Idealerweise an der frischen Luft, denn so kommt mehr Sauerstoff ins Gehirn. Danach lässt es sich wieder leichter lernen. Dabei sollten die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt werden. Für manche Kinder ist es besser, gleich die Hausaufgaben zu machen, andere brauchen im Anschluss an die Schule erst mal Spiel und Bewegung.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de