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Verdienstmedaille des Verdienstordens für Gerhard König

Langjähriger Gewerkschafter und AOK-Verwaltungsratsmitglied geehrt

18.12.2012

In einer Feierstunde wurde gestern das ehemalige AOK-Verwaltungsratsmitglied Gerhard König mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Bande geehrt. Er erhielt die Auszeichnung für sein herausragendes gesellschaftliches und kommunalpolitisches Engagement, auch für seine Tätigkeit im AOK-Verwaltungsrat. Die Laudatio übernahm Staatssekretärin Petra Müller-Klepper.

Bereits mit 21 Jahren begann er als Gewerkschaftssekretär und Landesjugendleiter. Wenige Jahre später wurde Gerhard König Bezirksleiter der Deutschen Angestellten Gewerkschaft (DAG), seit 2001 ist er im ver.di-Landesbezirk Hessen tätig. Hinzu kamen zahlreiche Mitgliedschaften in Aufsichtsräten von Neckermann bis Fraport. „Finanzielle Vorteile haben ihn hierbei nie interessiert. Die Tantiemen aus diesen Mandaten flossen allesamt an gewerkschaftliche Institutionen“, hob Müller-Klepper hervor.

Die Selbstverwaltung ist ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens. Schon 1980 begann König seine dreizehnjährige Vorstandstätigkeit bei der AOK Wiesbaden. Seit 1996 war er Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Hessen auf Versichertenseite. Der 58-jährige war einer der ersten Wegbereiter der so genannten AOK-Card in der Pilotregion Wiesbaden, einem Vorläufer der später flächendeckend eingeführten Krankenversichertenkarte. „Der sozialen Sicherung und Gesundheit galt heute wie damals sein Hauptaugenmerk. Dabei versteht er sich vor allem als Anwalt derjenigen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, merkte die Staatssekretärin an.