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Umfängliche Einigung zu Klinikbudgets

Neuer Landesbasisfallwert und Ausbildungsfonds 2019 in Hessen

Landesbasisfallwert steigt

Frankfurt. Die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) und die Verbände der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung haben sich unter der Verhandlungsführung der AOK Hessen auf einen Landesbasisfallwert für das Jahr 2019 in Höhe von 3.532,67 Euro geeinigt. Mit diesem Ergebnis haben die Akteure der gemeinsamen Selbstverwaltung ihre Handlungsfähigkeit erneut belegt und eine zentrale Voraussetzung für die Finanzierung und Abrechnung von Krankenhausleistungen in Hessen geschaffen.

Der Landesbasisfallwert bildet die Grundlage für die Abrechnung einzelner DRG-Leistungen (Fallpauschalen) und bestimmt wesentlich die Gesamthöhe der Budgets der Krankenhäuser in Hessen. Gegenüber dem Vorjahreswert wurde eine Steigerung um 2,56 Prozent vereinbart. Bei gleichbleibender Leistungsmenge stellen die Krankenkassen mit nun 5,3 Mrd. Euro für das Jahr 2019 insgesamt 132 Mio. Euro zusätzlich für die Krankenhausversorgung in Hessen zur Verfügung. „Damit leisten wir einen erheblichen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen Medizin in hessischen Krankenhäusern“, so Dr. Roland Strasheim, Leiter der Hauptabteilung Krankenhaus der AOK Hessen. „Wir müssen gemeinsam mit der Politik und den Krankenhäusern dafür Sorge tragen, dass diese Mittel auch in der Krankenversorgung, somit direkt bei den Patientinnen und Patienten sowie dem betreuenden Klinikpersonal ankommt“, so Strasheim weiter.

Um den zukünftigen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in Hessen gewachsen zu sein, stehen den Krankenhäusern für die praktische und schulische Ausbildung von knapp 7.000 Auszubildenden in der Pflege und anderen medizinischen Berufen in 2019 zusätzlich 122 Mio. Euro aus Beitragsmitteln zu Verfügung.