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Treten für Gesundheit und Umwelt

Abschlussveranstaltung in Kassel zur Kampagne MdRzA von AOK und ADFC

28.10.2010

Kassel. Mit 9.287 Teilnehmern aus über 1.000 Firmen hessenweit inspirierte die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ wieder viele Bürger dazu, vom Auto aufs gesündeste Verkehrsmittel der Welt umzusteigen. Sie mussten in den Sommermonaten lediglich alleine oder im Team mindestens zwanzig Tage lang zu ihrem Arbeitsplatz radeln. Aus Nordhessen waren über 1.500 Teilnehmer dabei. Einige von ihnen fanden sich heute im Kreishaus Kassel zur hessenweiten Abschlussveranstaltung ein.

Insgesamt 27 wertvolle Preise wurden an die Gewinner der gemeinsamen Kampagne von AOK Hessen und ADFC Hessen übergeben. Ebenfalls anwesend war Vizelandrätin Susanne Selbert, die in ihrem Grußwort über die erfolgreichen Anstrengungen sprach, den Radverkehr in der Region zu fördern: „Radverkehr hat sich auch in unserer Region zu einer der wichtigsten Standbeine des Tourismus entwickelt – von seiner Bedeutung im Alltagsverkehr ganz zu schweigen. Der Landkreis Kassel wird sich daher auch in Zukunft für die Optimierung des Radwegenetzes und der Beschilderung sowie für Aktionen wie diese einsetzen.“ Über den Team-Hauptpreis, eine Ballonfahrt im Wert von 1.800 Euro, konnte sich ein Viererteam aus Lich freuen. Sie fuhren von Juni bis August viele Male mit dem Rad zu ihrem Arbeitgeber und zurück nach Hause – für Teilstrecken nutzten sie gelegentlich auch öffentliche Verkehrsmittel. Bei SMA Solar Technology in Niestetal ist das Team beschäftigt, das sich auf ein gemeinsames Erlebnis-Wochenende im Seebad Niederweimar freuen kann. Darüber hinaus wurden viele weitere gesponserte Preise, vor allem Fahrradzubehör wie Helme und Lenkertaschen verlost. Ein neues Fahrrad bekamen Janine Schäfer aus Kassel und Stefan Dicke aus Volkmarsen. Hessenweit werden insgesamt 138 Einzel- und fünf Teampreise verteilt.

In einer Podiumsrunde würdigte Volkmar Gerstein, Vorstandsvorsitzender des ADFC Hessen, das hohe Engagement der Radbegeisterten in den Betrieben: „Wir wissen aus den Vorjahren, dass viele Teilnehmer ihr Gefährt nicht nach den drei Aktionsmonaten wieder dauerhaft im Keller parken, sondern weiterhin öfter in die Pedale treten. Außerdem ist die Umweltschonung nicht zu unterschätzen, hinzu kommt die Spriteinsparung.“ Horst Neid als Vertreter der AOK Hessen erinnerte an die enormen Präventionseffekte durch das Radfahren, sofern man mindestens drei Mal dreißig Minuten wöchentlich auf dem Sattel sitze. Eine Studie aus den Niederlanden belege, dass Menschen, die regelmäßig das Rad benutzen, im Schnitt einen Arbeitstag weniger krank sind als jene, die das nicht tun. „Die potenziellen Einsparungen liegen im Milliardenbereich“, so Neid, der das Fahrrad deshalb auch als „Gesundheitsmaschine“ bezeichnet. Vielfahrer Rudi Roy, Radverkehrsbeauftragter für den Kreis Kassel, sieht das ähnlich: „Alle, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, wissen, dass sie entspannter und frischer an ihrem Arbeitsplatz ankommen. Gerade dies macht das Fahrrad als Verkehrsmittel auch für Arbeitgeber interessant“.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de