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„Schweinegrippe“: Wenig Impfbereitschaft in Hessen

Umfrage der AOK belegt: Nur 28% ihrer Versicherten wollen sich impfen lassen

21.10.2009

Bad Homburg. Die Bereitschaft, sich gegen die auch „Schweinegrippe“ genannte neue Form der Influenza impfen zu lassen, ist nicht sehr ausgeprägt. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage der AOK Hessen unter ihren 1,5 Millionen Versicherten. Danach ist nur wenig mehr als ein Viertel impfbereit (28,6%), über 60% schließen eine Impfung derzeit noch aus.

Dabei gibt es interessante Unterschiede: Junge Leute bis 30 Jahre zeigen eine überdurchschnittlich hohe Impfbereitschaft (36,4%), Senioren im Alter von 61 bis 70 Jahre sind hier eher zurückhaltend (25,3%). Ein ähnliches Bild ergibt sich hinsichtlich des Bildungsgrades. Nur 25,6% der Menschen mit Abitur wollen sich impfen lassen, während 27,5% der Befragten mit Realschulabschluss und 55% derjenigen ohne Schulabschluss eine Impfung anstreben. Keine Unterschiede sind dagegen zwischen Frauen und Männern feststellbar. Mit 28,6% bzw. 28,7% ist die Quote der Impfbefürworter hier nahezu identisch.

Die Ständige Impfkommission des Bundes, die dem Robert-Koch-Institut zugeordnet ist, empfiehlt ausdrücklich eine Impfung gegen die „Schweinegrippe“. Zunächst sollten Angehörige medizinischer Berufe, chronisch Kranke und Schwangere geimpft werden, in einem zweiten Schritt dann alle anderen Bevölkerungsgruppen.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Stephan Gill - 06172/272-144 oder Stephan.Gill@he.aok.de