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Nichts geht über echte Früchte

AOK Hessen: Smoothies sind kein vollwertiger Ersatz für Obst

20.05.2008

Smoothies haben die Kühlregale in den Supermärkten erobert. Die Getränke aus püriertem Obst und Gemüse werden mit Saft vermischt und erwecken den Anschein, dass man auf die Schnelle reines Obst trinken kann. Ein vollwertiger Ersatz für Äpfel, Bananen oder Himbeeren sind sie jedoch keinesfalls.

Beim Obst aus der Flasche mit der cremig-sämigen Konsistenz handelt es sich um so genannte Ganzfruchtsäfte. Dabei wird bis auf Schale und Kerne die ganze Frucht verarbeitet. „Für die Ernährung ideal ist aber gerade die natürliche Form von Obst und Gemüse, am besten gar nicht verarbeitet. Die Ballaststoffe aus der Schale tragen stärker zur Sättigung bei als Säfte oder Pürees“, sagt Claudia Böhler, Ernährungsexpertin bei der AOK Hessen. Zusätzlich regen die „Originale“ die Verdauung auf natürliche Weise an. Sie enthalten in der Regel kein Fett, dafür aber viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Beim Apfel sitzen sie direkt unter der Schale. „In Smoothies gelangen diese wertvollen Inhaltsstoffe erst gar nicht“, so Böhler. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Smoothies einen hohen fruchteigenen Zuckergehalt aufweisen. Dieser ist ebenso kalorienreich als Haushaltszucker

Ein guter Smoothie besteht mindestens zur Hälfte aus Fruchtmark, Püree oder Fruchtstücken und wird mit Direktsäften – also nicht mit Fruchtsaftkonzentrat – aufgefüllt. Nur dann kann er gelegentlich ein bis zwei Portionen Obst und Gemüse ersetzen. Manchmal sind aber auch Konservierungs- und Zusatzstoffe enthalten. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich deshalb. Da „Smoothie“ kein geschützter Begriff ist, gibt es auch Varianten mit Zucker, Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de