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Milder Winter schlecht für Allergiker

06.01.2014

Wie schon 2012 und 2013 gilt auch in diesem Jahr: Der bisher sehr milde verlaufende Winter könnte sich als großes Problem für Allergiker erweisen. Denn die ohnehin recht früh blühenden Haselnusssträucher und Erlen entwickeln ihre Blüten in diesem Jahr voraussichtlich ähnlich rasch wie in den Vorjahren. Kein Wunder: Bis Ende dieser Woche sind für Hessen Temperaturen von bis zu 10 Grad vorhergesagt – im Rheinland sollen es sogar bis 15 Grad warm werden. Wer auf diese Pollen allergisch reagiert, sollte rechtzeitig handeln und sich gegebenenfalls mit geeigneten Medikamenten ausstatten.

Neben der Einnahme sog. Anti-Histaminika, die das Symptomgeschehen z. T. deutlich mildern können, empfiehlt die Kasse, ausschließlich nachts bzw. am späten Abend zu lüften: Dann seien weniger Pollen in der Luft. Außerdem sei es ratsam, jeden Abend vor dem Zubettgehen kurz zu duschen und die Haare zu waschen. So verhindere man, dass mitgebrachte Pollen den nötigen Schlaf behindern und nachts zu Niesanfällen führen. Tagsüber getragene Kleidung solle am besten nicht im Schlafzimmer gelagert und ausgedehnte Spaziergänge auf die Abendstunden verschoben werden. Mit diesen Tipps könne man – am besten in Kombination mit einem wirksamen Arzneimittel – schon sehr viel gegen die lästigen Symptome einer Allergie tun.

Krankenkassen zahlen Immuntherapie

Empfehlenswert sei es zudem, mit seinem Hautarzt bzw. Allergologen über eine sog. „Hyposensibilisierung“ zu sprechen. Bei dieser Immuntherapie wird der Körper über mehrere Monate bzw. Jahre regelmäßig in Kontakt mit dem Allergen, auf das man sensibel regiert, gebracht. So lernt der Körper, es nicht mehr zu bekämpfen. Dieses Verfahren, das eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung ist,  hat sich bewährt und wird vielfach mit gutem Erfolg eingesetzt.