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Neun Kitas bekommen den Hessischen Präventionspreis

Zum dritten Mal zeichnete die AOK Hessen Kindertagesstätten aus, die in den vergangenen Monaten erfolgreich verlaufene Projekte zur Gesundheitsförderung eingereicht hatten. Den Kita-Präventionspreis 2016 bekamen gestern neun Einrichtungen zuerkannt. Insgesamt wurden über 30.000 Euro – auch für Trostpreise – an 52 Kitas überreicht, darunter 18.000 Euro an die Preisträger. Ins Bad Homburger Kurhaus kamen über 400 Gäste aus allen Ecken Hessens, darunter auch etliche Kinder.

Neun Kitas bekommen den Hessischen Präventionspreis

Zum dritten Mal zeichnete die AOK Hessen Kindertagesstätten aus, die in den vergangenen Monaten erfolgreich verlaufene Projekte zur Gesundheitsförderung eingereicht hatten. Den Kita-Präventionspreis 2016 bekamen gestern neun Einrichtungen zuerkannt. Insgesamt wurden über 30.000 Euro – auch für Trostpreise – an 52 Kitas überreicht, darunter 18.000 Euro an die Preisträger. Ins Bad Homburger Kurhaus kamen über 400 Gäste aus allen Ecken Hessens, darunter auch etliche Kinder.

Gesucht wurden erfolgreiche neue Projektideen in drei Kategorien, in denen die Gesundheit entweder der Kinder oder der Erzieherinnen im Vordergrund steht. Eine dritte Kategorie war erstmalig die Elternpartizipation, somit Projekte, in denen die Familien stark eingebunden worden sind. Der Schwerpunkt sollte auf Ernährung, Bewegung oder psychischer Gesundheit liegen. „Wieder einmal waren wir überrascht über die Ideenvielfalt der eingereichten Projekte. Der Wille, Prävention sinnvoll mit Leben zu füllen, setzt offenbar kreative Energien bei den Beteiligten frei, und man spürt, dass da auch viel Freude und Herzblut mit im Spiel ist“, meint Kerstin Roth, verantwortlich für Gesundheitsförderung bei der AOK Hessen, Vorsitzende der vierköpfigen Jury und Moderatorin des Nachmittags. Gesucht wurden Aktivitäten, die bei Einreichung schon weit gediehen oder sogar schon abgeschlossen waren, somit vollständig bewertet werden konnten. Gefordert war eine genaue Dokumentation der Maßnahmen samt Bildmaterial. Die Preise sollen den Kitas ermöglichen, ihre gesundheitsfördernden Aktivitäten weiter auszubauen.

Dr. Jennifer Henkel vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität, ebenfalls Mitglied der Jury, hob die Bedeutung der Erzieherinnengesundheit hervor: „Auch jene, denen wir unsere Kinder anvertrauen, bedürfen eines Ausgleichs zu ihrer anspruchsvollen Tätigkeit und müssen, wenn wir über Prävention in der Kita sprechen, immer mitgedacht werden. Vom Coaching zur Stimmgesundheit über gemeinsame Reitstunden bis zum Team-Marathon haben wir hierzu substanzielle Vorschläge erhalten und für preiswürdig erachtet.“ Den ersten Platz belegte hier der Kindergarten Himmelstürmer aus Nidda. Die Kinder planten den Bau eines Insektenhotels bis ins Detail, beschafften auch die hierfür erforderlichen Materialien und führten alle Arbeitsschritte unter Anleitung selbstständig aus. Zwei Kitas aus Alheim kommen mit einem gemeinsamen Projekt in der Kategorie „Elternpartizipation“ auf den ersten Platz: Es handelt sich um ein sehr umfangreich dokumentiertes Vorhaben, das die mit Abstand meisten Punkte von allen Gewinnern für sich verbuchen konnte. Sogar Großeltern, Nachbarn und die gesamte Gemeinde sowie umliegende Dörfer wurden einbezogen, um die Kinder u. a. an Kartoffelernte, Hühnerzucht und das Bäckerhandwerk heranzuführen.