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Schutzimpfungen für Erwachsene

Als Erwachsener haben Sie wahrscheinlich schon im Kindesalter eine Reihe wichtiger Impfungen erhalten. Doch nicht alle Impfungen schützen ein Leben lang. Sie sollten daher bestimmte Impfungen in regelmäßigen Abständen auffrischen. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt, welche Impfungen für Sie sinnvoll sind.

Diese Impfungen sollten Erwachsene auffrischen

Lassen Sie Ihren Impfschutz regelmäßig prüfen. Folgende Auffrischungsimpfungen werden in der Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses empfohlen:

  • Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie alle zehn Jahre
  • Keuchhusten (Pertussis) einmal im Erwachsenenalter (18 bis 60 Jahre)
  • Masern einmalig, wenn Sie nach 1970 geboren wurden, älter als 18 Jahre sind und einen unklaren Impfstatus haben oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

AOK-Faktenbox Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten: Soll ich eine kombinierte Auffrischimpfung durchführen lassen? (PDF, 319 KB)

Welche Impfungen können noch sinnvoll sein?

  • Die Schutzimpfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) empfiehlt sich, wenn Sie in einer Region leben oder Urlaub machen, in der es infizierte Zecken gibt.
  • Impfungen gegen Hepatitis B, Hepatitis A, Pneumokokken, Meningokokken C oder Influenza (echte Grippe) sind ratsam, wenn Sie mit einem Immundefekt oder einer chronischen Krankheit leben.
  • Die Pneumokokken-Impfung wird zudem allen Personen ab 60 Jahren empfohlen.

Grippeimpfung – für wen ist sie sinnvoll?

Seniorin lässt sich impfen – istockphoto 807443164 © Steve Debenport

Bei älteren Menschen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die echte Grippe (Influenza) lebensbedrohlich sein. Chronisch Kranke, Schwangere, Personen ab 60 Jahre und Menschen mit erhöhter Infektionsgefahr, zum Beispiel medizinisches Personal, sollten sich daher jährlich mit einem Impfstoff mit aktueller, von der WHO empfohlener Antigenkombination impfen lassen. Stillende Mütter schützen mit der Impfung sich selbst und indirekt ihr Baby. Die beste Zeit für eine Impfung ist der Herbst.

AOK-Faktenbox Influenza: Impfung gegen Grippe für Menschen ab 60 Jahren. Soll ich mich jährlich impfen lassen? (PDF, 197 KB) 

Impfungen für Frauen mit Kinderwunsch

Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfschutz gegen Masern, Röteln, Windpocken (Varizellen), Keuchhusten, Tetanus, Diphtherie und Polio prüfen lassen. Besonders wichtig ist der Schutz gegen Röteln und Windpocken. Infektionen können in der Schwangerschaft zu schwersten Schädigungen des ungeborenen Kindes führen.

Impfungen in der Schwangerschaft

Schwangere mit Ultraschallbild

Ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten sich Schwangere gegen die echte Grippe (Influenza) impfen lassen. Darüber hinaus sind die meisten Impfungen auch für werdende Mütter zu empfehlen. Nicht erlaubt sind bestimmte Impfungen, die Lebendimpfstoffe verwenden, zum Beispiel gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Mediziner sprechen jedoch nur von „theoretischen Überlegungen“. Die Erfahrungen zeigen, dass eine versehentlich kurz vor oder in der Schwangerschaft gegebene Impfung mit Lebendimpfstoffen kein erhöhtes Risiko für Schwangere oder deren Ungeborenes darstellt.

Impfungen für stillende Mütter

In der Stillzeit dürfen Sie alle gemäß der Schutzimpfungsrichtlinie empfohlenen Impfungen erhalten. Impfungen schützen auch Ihr Kind zu einem gewissen Grad vor einer Ansteckung.

Impfstatus unklar, Impfung verpasst oder Impfpass verloren

Impfausweis
  • Verpasste Impfungen sollten Sie so bald wie möglich nachholen – besser spät als nie.
  • Haben Sie Ihren Impfpass verloren, dann stellt Ihnen Ihr Arzt einen neuen aus. Dabei trägt er alle Impfungen nach, die er selbst dokumentiert hat. Nach einem Arztwechsel bitten Sie Ihren vorherigen Arzt, die Krankenakte an die neue Praxis weiterzuleiten. Was nicht dokumentiert ist, gilt als nicht durchgeführt.
  • Ist der Impfstatus unklar, raten die Experten: Lieber erneut impfen als gar nicht. Eine doppelte Impfung birgt kein nennenswertes zusätzliches Risiko, kann aber unter Umständen eine schwere Erkrankung verhindern.

Wer trägt die Kosten?

Die Kosten für alle Impfungen, die in der Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses empfohlen werden, trägt selbstverständlich die AOK.

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