Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK Hessen
Ort/Kasse korrigieren
Beratungscenter werden geladen ...

Im Ruhestand: Volker Lappöhn sagt Adieu

Nach über 45-jähriger AOK-Karriere hört der bekennende Nordhesse auf

30.01.2009

Der Leiter der AOK-Regionaldirektion Nordhessen, Volker Lappöhn, hat seinen Schreibtisch nach über 45 Jahren geräumt. Wie kein anderer hatte er sich in dieser Zeit nicht nur für die Gesundheitskasse eingesetzt, sondern auch die Region nachweislich gestärkt. Seine Nachfolge als Leiter der Regionaldirektion tritt sein langjähriger Weggefährte Horst Neid an. Im Ruhestand wollen Lappöhn und seine Frau nicht nur ihre Heimat erwandern, sondern auch regelmäßig Urlaub im sonnigen Süden machen. Dem Unternehmen bleibt er weiterhin stark verbunden: „Als bekennender Nordhesse habe ich den Wunsch, dass das Gewicht der AOK Hessen im Norden so stark bleibt wie heute.“

Im April 1963 folgte Lappöhn dem Anraten seiner Mutter, die ihm eine Ausbildung bei der AOK Kassel empfahl. Ab dann entfaltete sich eine Karriere, die sich im nachhinein und ungeplant in Fünfjahres-Schritten vollzog. Er leitete die Abteilung Beitragswesen in den frühen 70ern, wechselte dann in den Bereich Leistung, wurde Regionaldirektor, ab 1997 verantwortet er den Vertrieb und praktisch alle Standorte der AOK Hessen mit Kundenkontakt. In seinen letzten beiden Jahren wagte er sogar einen inhaltlichen Neuanfang und beschäftigte sich mit den Bereichen Pflege, Arznei- und Hilfsmittel sowie Zahnersatz. „Fünf Jahrzehnte lang war mein Büro immer in Kassel. Ich bin mit dieser Stadt eng verwurzelt“, bekennt Lappöhn. Das mag auch der Grund sein, warum er sich vor sieben Jahren dafür stark gemacht hatte, dass das personalstärkste von drei telefonischen Beratungs-Centern eben dort – in der Nähe des ICE-Bahnhofes – untergebracht wurde. Auch das denkmalgeschützte Gebäude am Friedrichsplatz war nie nur ein Arbeitsplatz für ihn, sondern ein inspirierender Ort mit Geschichte, den er für kulturelle Projekte gerne anderen überließ. So durfte der Klangkünstler Max Neuhaus mit seiner Installation „Three to one“ das edel geschwungene Treppenhaus mit fein ziselierten Tönen knapp über der Wahrnehmungsschwelle beschallen. Damit wurde das AOK-Gebäude ab 1992 ein Bestandteil der documenta. Seine größte Leistung sieht er jedoch darin, dass er insbesondere in den vergangenen zehn Jahren Arbeitsplätze in Nordhessen nicht nur erhalten, sondern über 200 neue durch seinen Einsatz ermöglicht hatte.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de