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Heraeus setzt auf den Erfolgsfaktor Gesundheit

Zahlreiche Aktivitäten gemeinsam mit AOK Hessen angestoßen

Hanau. Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus setzt auf die Vorteile einer betrieblichen Gesundheitsförderung. Unterstützt wird er dabei vom AOK-Service Gesunde Unternehmen. Ziel des umfänglichen Projektes ist der Abbau von gesundheitlichen Belastungen und Risiken im Betrieb sowie der Aufbau gesundheitsförderlichen Verhaltens.

Bereits seit mehreren Jahren investiert Heraeus verstärkt in die Gesundheit seiner Belegschaft. In einem ersten Schritt wurden 2006 durch diverse Tätigkeits-Analysen und Mitarbeiter-Interviews diejenigen Arbeitsbereiche genauer untersucht, in denen vor allem physische Belastungen dominieren, zum Beispiel durch Hitze, Zugluft und das Heben schwerer Lasten. Das war die Grundlage für eigens eingerichtete Arbeitskreise, die auch in 2008 regelmäßig tagen. Hier werden konkrete Maßnahmen geplant, um die Arbeitssituation innerhalb kürzester Zeit spürbar zu verbessern. „Das Wissen um bestimmte Defizite ist da nur der erste Schritt. Entscheidend ist, diesen Erkenntnissen mit sinnvollen Angeboten und Veränderungen Rechnung zu tragen. Deswegen liegt uns die aktive Mitarbeiterbeteiligung sehr am Herzen“, berichtet Raimund Reik, verantwortlich für das Projekt und Doktorand an der Universität Konstanz. So wurden beispielsweise Arbeitstechniktrainings organisiert und ein Hebekran angeschafft, der die Arbeit wesentlich erleichtert. Zur Ausstattung gehören jetzt auch kühlende Wasserwesten, um die Hitzebelastung zu reduzieren. Für eine optimale Ergonomie sorgen höhenverstellbare Rollwagen – ein Vorschlag, der direkt von den betroffenen Mitarbeitern kam. Ein Angebot „Aktive Pause“ für alle Mitarbeiter, begleitet durch ausgebildete Trainer, sorgt für den nötigen Ausgleich des Muskel-Skelett-Apparates. In den Projektbereichen sind zusätzliche Angebote wie Rückentrainings, erweiterte medizinische Routineuntersuchungen durch den Betriebsarzt und eine weit greifende Gesundheitsberatung vorgesehen.

Gesundheitskompetenz stärken
Auch der betriebliche Nachwuchs profitiert vom Engagement der Unternehmensleitung. Unter „Azubi-Fit“ sind mehrere Maßnahmen zusammen gefasst, mit denen man ebenfalls seit 2006 die Gesundheitskompetenz der Jugendlichen und gesundgerechtes Verhalten am Arbeitsplatz erweitern will. Dazu gehört ein so genannter „Stress-Führerschein“, mehrere Veranstaltungen zur gesunden Ernährung und zur gesundheitsförderlichen Aktivität. Das Besondere: Die theoretischen Grundlagen und Praxisübungen werden nicht allgemein, sondern ganz konkret auf den jeweiligen Arbeitsplatz bezogen.

Partnerschaft im dritten Jahr
„Wir sind auf die Ergebnisse der zweiten Tätigkeits-Analyse im Sommer 2008 sehr gespannt, um zu sehen, inwieweit die Maßnahmen erste Wirkung zeigen“, sagt Manfred Haas, Projektleiter bei der AOK Hessen. Die Gesundheitskasse hat Heraeus seit 2006 bei verschiedenen Maßnahmen unterstützt, die einem Wert von über 15.000 Euro entsprechen und wird auch weiterhin beratend zur Seite stehen. Seit 1998 ist der AOK-Service Gesunde Unternehmen in über 400 hessischen Betrieben tätig. „Unsere Arbeit ist nicht nur der Schlüssel für einen niedrigeren Krankenstand, sondern auch für ein positives Betriebsklima“, so Haas.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de