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Fahrkosten: Das übernimmt die AOK

Die AOK übernimmt die Fahrkosten, wenn Sie zu einer stationären Behandlung ins Krankenhaus müssen. Fahrkosten zur ambulanten Behandlung nur in Ausnahmefällen.

Übernahme der Fahrkosten zur stationären Behandlung im Krankenhaus

In medizinisch begründeten Fällen übernimmt die AOK Fahrkosten – zum Beispiel:

  • für Rettungsfahrten zum Krankenhaus
  • bei Behandlungen, die stationär im Krankenhaus erfolgen
  • unter gewissen Voraussetzungen auch bei Vor- und Nachuntersuchungen, die im Rahmen einer stationären Krankenhausbehandlung erforderlich sind

Übernahme von Fahrkosten zu ambulanten Behandlungen und Operationen

In besonderen medizinischen Ausnahmefällen übernimmt die AOK Fahrkosten mit dem öffentlichen Nahverkehr, PKW, Taxi oder Mietwagen (auch behindertengerecht) bei:

  • Fahrten zur Dialyse oder zur onkologischen Strahlen- und Chemotherapie
  • Fahrten von Versicherten mit Pflegegrad 4 oder 5 sowie mit Pflegegrad 3, sofern die Mobilität der Person dauerhaft eingeschränkt ist
  • Fahrten von Schwerbehinderten mit den Kennzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos) im Schwerbehindertenausweis

Fahrkosten für Fahrten zu ambulanten Behandlungen

Fahrkosten für die Fahrt zu einer ambulanten Behandlung können nur in besonderen medizinischen Ausnahmefällen und nur nach vorheriger Genehmigung der AOK übernommen werden. Diese Ausnahmen sind gegeben bei:

  • Fahrten zur Dialyse oder zur Strahlen- und Chemotherapie bei Krebserkrankungen.
  • Fahrten von Schwerbehinderten mit folgenden Kennzeichen im Schwerbehindertenausweis: „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos).
  • Fahrten von Versicherten,
  • die in den Pflegegrad 3 eingestuft sind und wegen dauerhafter Beeinträchtigung der Mobilität eine Beförderung benötigen,
    • die in den Pflegegrad 4 oder 5 eingestuft sind.

Als Fahrkosten werden grundsätzlich die Kosten für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln übernommen. Können aus medizinischen Gründen öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzt werden, muss das mit einem ärztlichen Attest bestätigt werden. In diesem Fall erstattet die AOK für eine Fahrt mit dem Pkw nach Bundesreisekostengesetz 20 Cent pro gefahrenen Kilometer. Die Kosten für eine Krankenfahrt mit einem Mietwagen oder einem Taxi werden übernommen, wenn aus medizinischen Gründen keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch kein privates Fahrzeug genutzt werden können. Bei der Krankenbeförderung zur ambulanten Behandlung werden Hin- und Rückfahrt jeweils getrennt bewertet.

Antrag auf Fahrkostenerstattung

Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, PKW oder Taxi

Die AOK erstattet unter den genannten Voraussetzungen den Fahrpreis von öffentlichen Verkehrsmitteln zur stationären oder ambulanten Behandlung. Können Sie diese aus medizinischen Gründen nicht nutzen, stellt Ihnen der Arzt eine Verordnung über das medizinisch notwendige Transportmittel aus. Benutzen Sie stattdessen Ihren PKW, erstattet die AOK Ihnen eine Fahrt nach bestimmten Vorgaben. Wie hoch der Erstattungsbetrag ist, erfragen Sie bitte bei Ihrer AOK vor Ort.

Die AOK übernimmt die Kosten für eine Krankenfahrt mit einem Mietwagen oder einem Taxi, wenn aus medizinischen Gründen keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch kein privates Fahrzeug genutzt werden können. Bei der Krankenbeförderung zur ambulanten Behandlung werden Hin- und Rückfahrt jeweils getrennt bewertet.

Das zahlen Sie dazu

Sie zahlen pro Fahrt zehn Prozent des Fahrpreises zu, mindestens fünf und maximal zehn Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten. Dabei gelten die Hin- und Rückfahrt jeweils als Einzelfahrt. Auch für Kinder und Jugendliche ist die volle Zuzahlung zu leisten.

Genehmigung und Abrechnung der Kosten mit Ihrer AOK

Für die Fahrkostenerstattung werden grundsätzlich die Fahrkarten und Fahrscheine im Original benötigt. Bei medizinisch notwendigen Fahrten mit einem Taxi- oder Mietwagenunternehmen ist für die Kostenübernahme grundsätzlich eine ärztliche Verordnung der Krankenbeförderung erforderlich. Fahrkosten zur ambulanten Behandlung können bis auf einige Ausnahmen nur übernommen werden, wenn Ihre AOK die Fahrt vorher genehmigt hat. Keine Genehmigung brauchen:

  • Behinderte mit Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos) im Schwerbehindertenausweis
  • Pflegebedürftige mit Pflegegrad 3 und dauerhaft beeinträchtigter Mobilität,
  • Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 oder 5
  • Fahrten von Versicherten, bei denen bis zum 31.12.2016 eine Einstufung in Pflegestufe 2 und seit dem 01.01.2017 mindestens eine Einstufung in Pflegegrad 3 vorliegt

Weitere Übernahmen von Fahrkosten

Die AOK übernimmt auch die Fahrkosten für andere Fahrten, bei denen eine medizinische Betreuung oder die besonderen Einrichtungen eines Krankentransportwagens erforderlich sind.

Bei Fahrten zu stationären Vorsorge- und Rehabilitationskuren haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf die Übernahme der Reisekosten. Bitte informieren Sie sich vor Beginn einer solchen Maßnahme bei Ihrer AOK vor Ort.

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