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Empathie-Award Pflege: Vier Pflegekräfte ausgezeichnet

Bad Homburg. Bereits zum dritten Mal hatte die AOK Hessen ihren Empathie-Award Pflege ausgelobt. Gesucht wurden authentische Geschichten aus dem Pflege-Alltag, erzählt von Pflegebedürftigen, Verwandten oder Kolleginnen und Kollegen aus der Einrichtung oder dem Pflegedienst. Die geehrten Personen arbeiten in Bad Hersfeld, Leun und Kiedrich.

„Dass ich nominiert worden bin, hat man mir verheimlicht“, bemerkt die 50-jährige Adriana Anders lachend. Sie arbeitet im Altenzentrum Hospital in Bad Hersfeld. Vorgeschlagen wurde sie von einer Kollegin. Ihre Ausführungen hatten die dreiköpfige Jury* der AOK Hessen überzeugt.

Das gilt auch für Jessica Matula, die in derselben Stadt in der Residenz Ambiente tätig ist und derzeit noch Geschichte in Kassel studiert, für Michael Husmann aus Kiedrich – einer von sehr wenigen nominierten Männern – und Anne Bördner aus Leun bei Wetzlar.

Vertrauen und Professionalität

Gesucht wurden Vertrauenspersonen, die gut zuhören können, deren Enthusiasmus ansteckend sind. „Uns hatten einige Vorschläge erreicht, wen wir auszeichnen können, doch als wir diese Geschichten lasen, wussten wir schnell, dass diese vier Menschen unbedingt in die engere Wahl gehören“, sagt Ralf Metzger, verantwortlich für Unternehmenskommunikation bei der AOK Hessen.

In zahlreichen Beiträgen wurden sehr berührende Begegnungen geschildert, die tagtäglich in hessischen Haushalten, Wohngruppen und Heimen stattfinden. Geehrt werden sollen mit diesem Preis Pflegeprofis, die nicht nur ihr Handwerk verstehen, sondern darüber hinaus besondere Qualitäten besitzen.

„Es gibt etliche Beispiele aus dem Pflege-Alltag, die sehr viel mit Menschlichkeit, mit positiven Emotionen zu tun haben“, so Metzger weiter. Die Preise haben einen Gesamtwert von 6.000 Euro. Der Empathie-Award Pflege soll auch im kommenden Jahr ausgelobt werden.