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Einfach bewegen(d)

einfach bewegen(d)

Die gesundheitliche Situation aller Beteiligten im Lern- und Lebensraum Schule grundsätzlich zu verbessern. Das ist das Ziel des überregionalen Pilotprojekts „Einfach bewegen(d) – Schule gesund entwickeln“, dessen Auftakt heute in Bad Hersfeld stattfand. Bewegung und Wahrnehmung stellen  den fachlich-inhaltlichen Themenbezug dar.

Die Fachleute werden dabei vor allem von diesen Fragen umgetrieben: Wie kann Lehren und Lernen durch gesunde und bewegende Rahmenbedingungen wirkungsvoller gelingen? Wie können Innenraum- und Außenraumgestaltung als heimliche Bewegungsverführer dazu beitragen, Gesundheit zu fördern? Und: Wie lassen sich förderliche Bedingungen für eine bewegungsfördernde Schule in die Schulorganisation einbinden? Denn für Bildungsexperten ist schon lange klar: Ein bewegungsreicher Lebensstil bringt nicht nur körperliche Vorteile mit sich. Auch das Lernvermögen bzw. die geistige Beweglichkeit profitieren enorm davon, wenn Schülerinnen und Schüler regelmäßig aktiv sind.

Projektpartner sind das Hessische Kultusministerium mit den staatlichen Schulämtern in Bebra und Fulda, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung und, als Förderer, die AOK Hessen. Für die beteiligten Schulen hat die Teilnahme eine ganze Reihe von Vorteilen. So werden sie nicht nur bei der Konzepterstellung unterstützt, sondern auch bei der Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen eng begleitet. Das kann etwa eine bewegte Unterrichtsgestaltung, eine bewegungsfördernde Klassenraumplanung oder auch eine bewegende Ganztagsschulkonzeption sein. Der pädagogischen Phantasie sind ganz bewusst keine Grenzen gesetzt.

Für den Schulamtsbezirk Bebra wurden die Werratalschule Heringen und die Südringgauschule Herleshausen als Projektschulen ausgewählt. Zusammen mit den drei Schulen des Schulzentrums Gersfeld (Otto-Lilienthal-Schule, Anne-Frank-Schule, Rhönschule) bilden sie eine von zwei Pilotregionen in Hessen und erarbeiten in der zweijährigen Projektlaufzeit ihre Entwicklungsmaßnahmen. Im Sommer 2017 soll es dann zur Präsentationen der Zwischenergebnisse kommen.