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Haut vor Sonne schützen

Bösartige Hautkrebserkrankungen nehmen in Deutschland seit Jahrzehnten zu. Hauptrisiko für Hautkrebs ist der Sonnenbrand. Mediziner empfehlen, die Haut ausreichend vor Sonnenstrahlung zu schützen.

Was Sie über Sonnenschutz wissen sollten

  • Kleidung ist der beste Schutz vor UV-Strahlung – je dichter gewebt, desto besser. Dunkle Kleidung schützt besser als helle. Optimal ist spezielle UV-Schutzkleidung in Kombination mit Sonnencreme. Denken Sie auch an eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille, da UV-Strahlen auch den Augen schaden.
  • Sonnencreme sollte neben einem UV-B auch einen UV-A-Filter enthalten. Solche Cremes können das Hautkrebsrisiko senken, wenn sie richtig angewandt werden. Wichtig: Nicht zu sparsam eincremen. Als Faustregel gelten 30 bis 40 ml, etwa sechs bis acht Teelöffel, für einen durchschnittlichen Erwachsenen.
  • Der Lichtschutzfaktor (LSF) der Creme sollte möglichst hoch sein. Für Erwachsene empfehlen Mediziner mindestens Faktor 20, für Kinder mindestens 30. Aber: „Sunblocker“ gibt es nicht. Kein Produkt bietet absoluten Schutz vor Strahlung.
  • Mehrfaches Eincremen verlängert nicht die Zeit, die Sie in der Sonne verbringen können. Ratsam ist es aber trotzdem, da Schweiß und Wasser immer einen Teil der Creme von der Haut spülen. Das gilt selbst für als wasserfest beworbene Produkte.
  • „Vorbräunen“ bringt wenig. Der Eigenschutz einer an Sonne gewöhnten Haut ist laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz bestenfalls mit dem einer Sonnencreme mit LSF 1,5 vergleichbar.
  • Auch im Schatten droht Sonnenbrand. Zwar können eine geschlossene Wolkendecke und ein Sonnenschirm einen Großteil der Strahlung abhalten, doch auch Sand, Gebäude und besonders Wasser reflektieren die Strahlen.
  • Menschen mit hellerer Haut reagieren empfindlicher auf Sonnenstrahlung als dunkle Hauttypen. Aber: Selbst bei Menschen mit sehr dunkler Haut sind Sonnenbrände nicht ausgeschlossen.
  • Kinder und Jugendliche sind besonders empfindlich, auch dunkelhäutige. Kleinkinder gehören niemals in die pralle Sonne.

Sonnenstrahlung schadet der Haut

Sonnenschutz

Im Sonnenlicht oder auch in Solarien ist unsere Haut der ultravioletten Strahlung (UV) ausgesetzt. UV-Strahlen schaden der Haut – auch schon bevor ein sichtbarer Sonnenbrand entsteht. Kleinere Schäden kann der Körper zwar mit Hilfe von Reparaturmechanismen wieder ausbessern. Ein Sonnenbrand bleibt jedoch nie folgenlos, auch wenn sich die Haut äußerlich scheinbar erholt hat. Auf Dauer drohen Veränderungen am Erbmaterial, die zu Hautkrebs führen können.

Achten Sie auf den UV-Index

Der Deutsche Wetterdienst sagt regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz den UV-Index (UVI) für ausgewählte Wetterregionen Deutschlands voraus. Der UVI beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. Je höher der Wert, desto schneller droht ein Sonnenbrand. Der UVI hängt von verschiedenen Faktoren wie Sonnenstand, Bewölkung und Höhenlage ab. Er erreicht in Deutschland im Sommer mittags Werte bis 8, in den Alpen und der Mittelmeerregion 10 bis 11. Ab einem UVI von 3 empfiehlt das Bundesamt einen Sonnenschutz.

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