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Die häufigsten Fragen und Antworten zum E-Rezept

Das E-Rezept ist am 1. Juli 2021 mit einer Testphase in der Fokusregion Berlin-Brandenburg gestartet. Im Dezember folgt die bundesweite freiwillige Einführung. Ab 2022 werden verschreibungspflichtige Arzneimittel für alle gesetzlich Versicherten elektronisch verordnet.

Allgemeines zum E-Rezept

Was ist das E-Rezept?

E-Rezept steht für „elektronisches Rezept“. Das E-Rezept ersetzt das bisherige rosa Muster 16-Formular für Verordnungen von apothekenpflichtigen Arzneimitteln.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt erstellt das E-Rezept und speichert es im Gesundheitsnetz sicher und verschlüsselt. Als Patient oder Patientin haben Sie Zugriff auf das Rezept über die E-Rezept-App der gematik. Alternativ können Sie auch einen Ausdruck mit den entsprechenden Rezeptcodes (auch E-Rezept-Token, ähnlich QR-Code) von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt erhalten. Mit der App oder dem Ausdruck können Sie dann das E-Rezept in der Apotheke einlösen.

Das Ziel des E-Rezepts ist es, Medienbrüche und damit Abgabe-, Übertragungs- und Medikationsfehler zu verhindern – beispielsweise durch den Wegfall unleserlicher Papier-Rezepte. Mit der E-Rezept-App kann man außerdem (demnächst) Informationen zur Apotheke einsehen und die Apotheke nach deren Serviceangebot auswählen. In der ersten Ausbaustufe ist das E-Rezept nur für apothekenpflichtige Arzneimittel vorgesehen, die in Deutschland verordnet werden; zukünftige Erweiterungen sind bereits in Planung. Dazu gehören:

  • 2023: Betäubungsmittel- und T-Rezepte sowie digitale Gesundheitsanwendungen
  • 2024: Häusliche Krankenpflege und außerklinische Intensivpflege
  • 2025: Soziotherapie
  • 2026: Heil- und Hilfsmittel

Weitere Infos finden Sie unter: www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de

Die Testphase in der Fokusregion

Das E-Rezept ist am 1. Juli 2021 mit einer Testphase in der Fokusregion Berlin-Brandenburg gestartet und gilt zunächst für apothekenpflichtige Arzneimittel für gesetzlich Versicherte. Die Testphase wird von der gematik, dem Berliner Apotheker-Verein, dem Apothekerverband Brandenburg e.V. und dem Deutsche Apothekerverband begleitet.

Die Testphase dient der Erprobung der Prozesse in der Verordnung, Einlösung und Abrechnung der Arzneimittel mit bis zu 50 (Zahn-) Arztpraxen und 120 Apotheken. Die Erkenntnisse aus der Testphase fließen kontinuierlich in die bundesweite freiwillige Einführung am 1. Dezember 2021 ein.

Die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse ist aktiver Teilnehmer der Testphase.

Teilnehmende Ärzte und Ärztinnen sprechen ihre Patienten bezüglich der Teilnahme an. Grundvoraussetzung ist, dass mindestens einer der Beteiligten (Versicherter, Arzt oder Apotheker) bei der jeweiligen Verordnung und Versorgung aus der Region Berlin-Brandenburg ist.

Genauere Informationen zu Teilnahme finden Sie auf der Seite des Projektes: www.gematik.de/anwendungen/e-rezept/testphase

E-Rezept-Nutzer

Wer kann das E-Rezept nutzen?

Derzeit noch ein kleinerer Kreis (siehe Abschnitt "Die Testphase in der Fokusregion"), grundsätzlich aber alle. Dazu müssen allerdings bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt sein: Nötig ist der Zugriff auf die E-Rezept-App mit mobilem Endgerät und NFC-fähiger (NFC = Near Field Communication) elektronischer Gesundheitskarte (eGK); entsprechende eGKs sind an dem auf der Vorderseite aufgebrachten Punkt mit nach rechts oben und links unten abstrahlenden Wellen sowie der rechts davon befindlichen sechsstelligen Kartenkennnummer (CAN) erkennbar. Auch ohne NFC-fähige eGK ist es möglich, E-Rezeptcodes per Handykamera einzulesen und zu speichern (für sich selbst oder andere, z. B. das Kind oder die Mutter) und das E-Rezept in einer Apotheke einzulösen.

Die E-Rezept-App läuft auf allen mobilen Endgeräten, die mindestens über Android 6 oder iOS 14 verfügen (d. h. praktisch alle Modelle ab dem Baujahr 2015, z.B. iPhone 6s). Um alle Funktionalitäten in der App nutzen zu können, muss das Smartphone die NFC-Technologie unterstützen. Die App prüft im Anmeldevorgang, ob das bei Ihrem Smartphone der Fall ist. Außerdem muss den Nutzungsbedingungen der gematik (Datenschutzhinweise etc.) zugestimmt werden.

E-Rezept-Beteiligte

Ja, die Anwendungen der gematik zum E-Rezept sind für alle gesetzlichen Krankenkassen gleich verpflichtend. Zur Anbindung der Privaten Krankenversicherungen sind aktuell noch keine verbindlichen Aussagen möglich; die Vorbereitungen laufen, werden aber ggf. noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Die E-Rezept-App wird von der gematik entwickelt und einheitlich für alle Versicherten angeboten. Verordnungen, die mit einem elektronischen Rezept eingelöst wurden, können – genau wie die bisherigen Verordnungen mit Papier-Rezept – in den Medikationsplan in der „AOK Mein Leben“-App geladen werden.

Grundsätzlich ja, es besteht eine entsprechende Verpflichtung zur Teilnahme für die Apotheken. Das E-Rezept ist am 1. Juli 2021 allerdings zunächst nur in der Fokusregion Berlin-Brandenburg gestartet. Erst ab Dezember startet die bundesweite Einführungsphase. Außerdem benötigen die technischen Systeme der Apotheken eine Aktualisierung, um das E-Rezept verarbeiten zu können. Daher kann es in einer Übergangszeit vereinzelt zu der Situation kommen, dass eine Apotheke das E-Rezept nicht annehmen kann. Zum 1. Januar 2022 werden alle Apotheken E-Rezepte verarbeiten können, sowohl die Vor-Ort-Apotheken als auch Versandapotheken.

Grundsätzlich ja, es besteht eine entsprechende Verpflichtung zur Teilnahme für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Das E-Rezept ist am 1. Juli 2021 allerdings zunächst nur in der Fokusregion Berlin-Brandenburg gestartet. Erst ab Dezember startet die bundesweite Einführungsphase.

Die E-Rezept-App

Der Anbieter der E-Rezept-App ist die gematik GmbH. Sie ist verantwortlich für eine Vielzahl von Projekten, die die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen betreffen. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ist der Mehrheitsgesellschafter der gematik.

Mehr Infos siehe: www.gematik.de/ueber-uns

Die E-Rezept App löst das rosa Papier-Rezept in der Arzneimittelversorgung ab. Vorerst findet das E-Rezept ausschließlich für apothekenpflichtige Arzneimittel für gesetzlich Versicherte Anwendung. Das E-Rezept wird schrittweise auf weitere verordnungsfähige Leistungen und Leistungserbringer ausgeweitet. Das E-Rezept kann elektronisch einer lokalen oder einer Online-Apotheke übermittelt werden. Die Apotheke kann also ohne persönlichen Kontakt die Verfügbarkeit des benötigten Arzneimittels prüfen und darüber informieren, wann das gewünschte Medikament zur Abholung oder zum Versand zur Verfügung steht, bzw. das Rezept reservieren.

Mehr Infos siehe: www.gematik.de/anwendungen/e-rezept

Die App steht zum Download im PlayStore und im AppStore bereit.

Der neue Service ist für Sie kostenfrei, es fallen keine Nutzungskosten oder Lizenzgebühren an. Auch die NFC-fähige eGK wird kostenfrei von der Krankenkasse zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass für die Inanspruchnahme der Arzneimittel-Leistung die üblichen (gesetzlichen) Gebühren unverändert bestehen bleiben, insbesondere die Zu- beziehungsweise Aufzahlungen zu Arzneimitteln. Für Ihren Eigenanteil am Arzneimittelpreis wird Ihnen wie gewohnt eine Quittung / Kassenbon ausgestellt.

Nach aktuellem Stand darf ausschließlich die gematik eine E-Rezept-App anbieten (mehr Infos siehe: www.gematik.de/anwendungen/e-rezept). Der Gesetzgeber hat den Krankenkassen im ersten Schritt keine Beteiligung ermöglicht.

Wenn Sie die E-Rezept-App nicht nutzen können oder wollen, kann der Arzt Ihnen einen Rezeptcode auf Papier ausdrucken (auch als „E-Rezept-Token“ bezeichnet, ähnlich QR-Code). Den Ausdruck können Sie wie gewohnt in der Apotheke einlösen. Er kann auch per Post einer Versandapotheke zugeschickt werden.

Registrierung bis Funktionsweise: Technisches zur E-Rezept-App

Zur Anmeldung in der E-Rezept-App benötigen Sie Ihre Gesundheitskarte und die dazugehörige PIN. Die Gesundheitskarte und ihr Smartphone müssen eine kontaktlose Schnittstelle (NFC) unterstützen. Ob Ihre Karte diese Technologie unterstützt, erkennen Sie an einer sechsstelligen Nummer oben rechts auf der Karte und dem Empfangssymbol (Punkt mit drei Halbkreisen). Nach der ersten Authentisierung in der App kann in die Verwendung von biometrischen Merkmalen (Fingerabdruck, Gesichtsscan) eingewilligt werden, so dass fortan auch ohne Gesundheitskarte die Anmeldung möglich ist.

Die E-Rezept-App läuft auf allen Smartphones mit mindestens Android 6, das heißt praktisch bis hin zu alten Modellen aus dem Jahr 2015, und iOS 14, das heißt bis zum alten iPhone 6s aus dem Jahr 2015. Um alle Funktionalitäten in der App nutzen zu können, muss das Smartphone NFC unterstützen. Die App prüft im Anmeldevorgang, ob Ihr Smartphone diese Technologie unterstützt.

Diese ist mit einer Funkschnittstelle namens „Near Field Communication“ (NFC) versehen. Damit können Versicherte die Gesundheitskarte mit ihrem Smartphone verbinden, sofern ihr Gerät NFC-fähig ist. Auf diesem Weg werden notwendige Zertifikate zur Authentifizierung für die E-Rezept-App eingelesen.

Die AOK stellt nur noch NFC-fähige Gesundheitskarten mit kontaktloser Schnittstellen-Funktion aus. Sie erhalten also automatisch eine solche Karte zugeschickt, wenn Sie bei der AOK eine neue Karte anfordern.

Ob Sie schon über eine solche Karte verfügen, sehen Sie auf der Vorderseite der Gesundheitskarte: In der rechten oberen Ecke steht dann unter den Deutschlandfarben eine sechsstellige Nummer, die sogenannte CAN (Card Access Number). Außerdem ist links neben dem Wort „Gesundheitskarte“ ein Empfangssymbol (Punkt mit drei Halbkreisen) zu sehen.

Wenn Ihre Karte diese Merkmale noch nicht hat, können Sie eine neue, NFC-fähige Gesundheitskarte auf verschiedenen Wegen anfordern:

  • Nutzen Sie das Online-Portal oder die App „AOK -Meine AOK“. Hier können Sie unter dem Punkt „Meine Daten“ / „Gesundheitskarte“ eine neue Karte anfordern.
  • Alternativ können Sie eine neue Karte auch in Ihrem AOK-Kundencenter beantragen.

Die neue Karte wird Ihnen dann innerhalb weniger Tage auf dem Postweg zugeschickt.

Wenn Sie die NFC-fähige Karte erhalten haben, benötigen Sie zur Nutzung der E-Rezept-App der gematik zusätzlich noch eine PIN. Diese können Sie beantragen, indem Sie mit der neuen Karte und Ihrem Ausweis in ein AOK-Kundencenter kommen. Nach der Beantragung im Kundencenter wird Ihnen die PIN dann innerhalb weniger Tage auf dem Postweg zugeschickt.

Auf der Seite www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de wird erklärt, wie das E-Rezept und die dazugehörige App der gematik funktionieren.

Vom Speichern bis zur Servicenummer: Organisatorisches zum E-Rezept

Wird Ihnen in der Arzt- oder Zahnarztpraxis ein E-Rezept ausgestellt, entscheiden Sie, wie Sie auf Ihr E-Rezept zugreifen. Möchten Sie das E-Rezept ohne Smartphone und E-Rezept-App einlösen, erhalten Sie vom Arzt oder Zahnarzt einen Papierausdruck mit dem Rezeptcode für die Einlösung in der Apotheke. Für einen digitalen Zugriff über die E-Rezept-App müssen Sie sich in der E-Rezept-App registrieren. Das E-Rezept erscheint dann in der E-Rezept-App. Sie können Ihr E-Rezept dann entweder mit dem Papierausdruck oder mit Ihrer App in jeder Apotheke einlösen.

Für die Gültigkeit Ihres E-Rezepts gelten die gleichen Bedingungen wie für Papierrezepte. Ihr E-Rezept können Sie deshalb genauso lange in einer Apotheke einlösen wie Ihr Papierrezept.

Ein E-Rezept kann gelöscht werden. Sie können ein E-Rezept über die E-Rezept-App löschen, wenn Sie in der App registriert sind. Ebenso können Sie den Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen das E-Rezept ausgestellt hat, beauftragen das E-Rezept zu löschen. Auch Ihr Apotheker hat die Möglichkeit dazu.

Wenn Sie die elektronische Patientenakte Ihrer AOK nutzen, das ist die „AOK Mein Leben“-App, können Sie hier Ihre Daten manuell erfassen. Alternativ können Sie auch Ihren Arzt, Zahnarzt oder Apotheker bitten, die Daten für Sie in Ihrer elektronischen Patientenakte einzutragen.

Ja, wenn Sie den Ausdruck eines Rezepts haben, können sie diesen in der Apotheke einlösen. Sie können die Rezeptcodes (auch als „E-Rezept-Token“ bezeichnet, ähnlich QR-Code) auch in Ihrer E-Rezept-App einscannen und in der Apotheke vorzeigen.

  • Versichertenfragen zur E-Rezept-App der gematik: montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr unter 0800 277 3777. Die Nummer ist unten links auf dem E-Rezept-Ausdruck vermerkt.
  • Fragen zur Beschaffung der NFC-fähigen eGK und der dazugehörigen PIN: Ihre Krankenversicherung/wir sind hier der richtige Ansprechpartner.
  • Ärzte und Apotheker richten ihre Anfragen an ihren eigenen IT-Dienstleister oder den Hersteller der verwendeten Hardware. Hilfreiche Informationen finden Sie unter https://www.gematik.de/hilfe-kontakt/

Datenschutz

Die Registrierung eines Nutzerkontos ist für die Nutzung der App nicht notwendig. Nur wer die App im vollen Umfang nutzen will, muss sich ein Nutzerkonto unter Angabe von persönlichen Daten einrichten.

Die Krankenkassen sind zur Speicherung der Versichertenstammdaten auf der eGK gesetzlich verpflichtet, da diese von Ärzten für die Abrechnung mit der Krankenkasse und die Erstellung von Rezepten benötigt werden. Für die Erstellung von E-Rezepten werden genau dieselben Versichertenstammdaten benötigt, die auch für die Erstellung von Papierrezepten benötigt wurden. Die Versichertenstammdaten bestehen aus verschiedenen Informationen wie dem Namen der Krankenkasse, dem Versicherungsschutz, dem Zuzahlungsstatus, der Art der Kostenerstattung und persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Adresse).

Ärzte sind verpflichtet die Versichertenstammdaten am Quartalsanfang zu überprüfen beziehungsweise zu aktualisieren.

Der E-Rezept Fachdienst dient der sicheren Speicherung, Weitergabe, Quittierung und Dispensierung von E-Rezepten.

Der Datenschutz steht an erster Stelle. Daher sind die Datenschutzanforderungen für die Nutzung der Telematikinfrastruktur und damit die des E-Rezeptes vom Gesetzgeber gemeinsam mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit erarbeitet worden.

  • Bevor die technischen Bestandteile zur Nutzung des E-Rezepts, wie E-Rezept-Fachdienst oder die E-Rezept-App, angewendet werden dürfen, werden sie durch unabhängige Gutachten und von der gematik geprüft.
  • Der E-Rezept-Fachdienst-Anbieter muss durch ein Gutachten belegen können, dass die zur Verfügung gestellte Software sicher ist.
  • Diese Gutachten werden regelmäßig aktualisiert, um auch fortwährend die Sicherheit von E-Rezepten zu garantieren.
  • Die Einhaltung von Datenschutz und Sicherheit überprüft die gematik kontinuierlich durch technische Systeme und regelmäßige Audits. 
  • www.gematik.de/telematikinfrastruktur/datenschutz

E-Rezepte, die nicht beliefert worden sind, sind bis zum Ablauf der gesetzlichen Gültigkeit von Rezepten im E-Rezept-Fachdienst gespeichert. E-Rezepte, die beliefert wurden, werden bis zu 100 Tage nach Einlösen im E-Rezept-Fachdienst gespeichert.

Die Patientendaten, die zur Erstellung eines Papierrezeptes benötigt wurden, werden auch zu Erstellung von E-Rezepten benötigt. Diese werden auch im E-Rezept-Fachdienst gespeichert, da Apotheker diese zur korrekten Belieferung des E-Rezeptes benötigen. Unabhängig vom E-Rezept führen Ärzte die Patientenakte und speichern dort versorgungsrelevante Patientendaten.

Innerhalb der gesicherten Umgebung der Telematikinfrastruktur wird das E-Rezept zentral auf einem Server im E-Rezept-Fachdienst gespeichert. Der gesamte Ablauf von der Erstellung des E-Rezeptes bei einem Arzt über die Abgabe und Belieferung des E-Rezeptes in der Apotheke läuft verschlüsselt über diesen Fachdienst. Ein Zugriff auf den E-Rezept-Fachdienst durch Unbefugte ist nicht möglich.

Nur Personen, die einen sogenannten E-Rezept-Token (auch Rezeptcode, ähnlich QR-Code) besitzen, können ein E-Rezept vom E-Rezept-Fachdienst abrufen und damit das E-Rezept entschlüsseln. Diesen individuellen E-Rezept-Token erhalten Versicherte entweder vom Arzt auf Papier oder durch Nutzung der E-Rezept-App elektronisch erzeugt auf ihr Smartphone. Nur durch die Weitergabe des Tokens, an zum Beispiel Angehörige oder den Apotheker, können diese Personen auf das zugehörige E-Rezept zugreifen.

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