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Darmkrebs: Kampagnen erfolgreich

AOK-Versicherte halten Darmspiegelung für probates Mittel zur Früherkennung

23.03.2010

Bad Homburg. Allem Gegenwind von Früherkennungsskeptikern zum Trotz: Die umfangreichen Aufklärungskampagnen zum Thema Darmkrebs scheinen Früchte zu tragen – zumindest in Hessen. Das ergab jetzt eine Umfrage der AOK. Danach halten 76,7% aller 1,5 Millionen hessischen AOK-Versicherten Darmspiegelungen mittlerweile für ein geeignetes Mittel zur Krebsfrüherkennung.

Nur 4,8% der Befragten bestreiten die Sinnhaftigkeit von Koloskopien, 18,4% wollten sich nicht äußern. Besonders ausgeprägt ist die Zustimmung mit 81% bei den Über-50jährigen. Dieser Altersgruppe wird eine regelmäßige Darmspiegelung im Abstand von 10 Jahren besonders dringend empfohlen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten. „Die Untersuchungen sind völlig schmerzfrei und dauern nur wenige Minuten. Die früher oft gefürchtete Darmspiegelung verbreitet heutzutage aufgrund winziger Geräte und der Möglichkeit einer kurzen Betäubung keinerlei Schrecken mehr“, sagt AOK-Ärztin Dr. Angela Smith. Wichtig seien die Untersuchungen vor allem deshalb, weil man frühe Tumore sonst kaum entdecken würde: „Gerade Darmkrebs verursacht im Anfangsstadium keine Schmerzen. Wenn die dann kommen, kann es zu spät sein“, so Smith.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Stephan Gill - 06172/272-144 oder Stephan.Gill@he.aok.de