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Be Smart – Don’t Start: Klassen aus Frankfurt, Wolfhagen, Idstein und Witzenhausen gewinnen

28.07.2014

Vier Schulklassen aus Hessen haben 2013/2014 im Rahmen des bundesweiten Nichtraucherwettbewerbes „Be Smart – Don’t Start“ besonders gut abgeschnitten. Sie sind dafür Ende letzter Woche im Wiesbadener Schloss Freudenberg von Dr. Stephan Jeck aus dem Hessischen Kultusministerium und Michaela von der Nahmer von der AOK Hessen ausgezeichnet worden.

Der Wettbewerb fand zum insgesamt 17. Mal statt, im Durchgang 2013/2014 haben sich 433 hessische Klassen angemeldet. Ein Großteil von ihnen schaffte es, die Anforderungen des Wettbewerbs – mindestens 90 Prozent einer Klasse müssen ein halbes Jahr lang auf das Rauchen verzichten – zu erfüllen.

Gewinner-Klasse über ganz Hessen verteilt

Die Gewinner-Klassen aus Hessen sind: Die Klasse 8e der Bettinaschule aus Frankfurt, die Klasse 7R2 der Wilhelm-Filchner-Schule aus Wolfhagen, die Klasse 8a der Max-Kirmsse-Schule aus Idstein und die Klasse WP7 der Johannisbergschule aus Witzenhausen. Den von der AOK Hessen zusätzlich ausgelobten Kreativpreis gewannen die Klasse 7d der Humboldtschule aus Bad Homburg, die Klasse 7h der Wächtersbacher Friedrich-August-Genth-Schule sowie die Klassen 6h und 6Ra der Mittelpunktschule „Hohe Rhön Hilders“. Die 8e der Frankfurter Bettina-Schule belegte bundesweit sogar den ersten Platz im Kreativwettbewerb. Sie hatte eine pantomimische Kurzbeschreibung der Nachteile des Rauchens und der Vorteile des Nichtrauchens auf DVD eingereicht. Zusätzlich erhielt sie einen Sonderpreis der Bundes-Jury über 500 Euro für die Klassenkasse für ein besonders einfallsreiches Video zum Thema "Zerstörung von Zigaretten".

Der Wettbewerb „Be Smart – Don´t Start“ ist ein Erfolgsmodell. „In den vergangenen 17 Jahren nahmen über 130.000 Schulklassen mit mehr als 3 Millionen Schülern daran teil. Auch hier in Hessen wird der Wettbewerb sehr gut angenommen, worüber wir im Kultusministerium uns außerordentlich freuen“, sagte Dr. Stephan Jeck, der für das Thema Suchtprävention zuständige Referent, anlässlich der Preisübergabe. Knapp drei Viertel aller Teilnehmer hielten durch und blieben rauchfrei.

AOK sieht Erfolge

 „’Be Smart – Don’t Start’ ist erfolgreich“, betonte auch AOK-Vertreterin Michaela von der Nahmer. Die gesunkene Raucherquote bei Jugendlichen belege eindrucksvoll, dass solche Präventionskampagnen enorm viel Sinn ergäben. Im Jahr 2012 rauchten nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nur noch 12 Prozent der Jugendlichen – im Jahr 2001 waren es noch rund 28 Prozent. „Genau das ist es auch was wir erreichen wollen: Mit sinnvollen Präventionsprojekten frühzeitig dafür sorgen, dass die Menschen in späteren Jahren gar nicht erst krank werden“, sagte von der Nahmer.

Hintergrund zu „Be Smart – Don’t Start“:

Der Wettbewerb ist ein Programm zum Nichtrauchen für sechste bis achte Schulklassen. Viele Jugendliche beginnen in diesem Alter, mit dem Rauchen zu experimentieren. Die Regeln des Wettbewerbs sind einfach: Mindestens 90 Prozent der Schüler einer Klasse entscheiden sich dafür, am Wettbewerb teilzunehmen. Die teilnehmenden Klassen verpflichten sich, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Wenn mehr als zehn Prozent der Schüler in einer Klasse rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus. Die Schulklassen, die ein halbes Jahr lang rauchfrei waren, nehmen an einer Lotterie teil, bei der Geld- und Sachpreise verlost werden. Viele beteiligte Klassen führen zudem begleitende kreative Aktionen zum Thema „Nichtrauchen“ und zur Gesundheitsförderung durch, für die gesonderte Auszeichnungen vergeben werden. In Hessen wird der Wettbewerb durch das Kultusministerium und die AOK getragen.

Mehr Informationen zum Wettbewerb „Be Smart – Don´t Start“ gibt es im Internet unter www.besmart.info

Unterstützung bei der Raucherentwöhnung bekommen AOK-Versicherte unter www.aok.de/ich-werde-nichtraucher