Angebot anzeigen für:

AOK Hessen stellt Weichen auf Wachstum

Haushaltsplan 2009 verabschiedet / Kein Zusatzbeitrag / Neue Leistungen

18.12.2008

Die AOK Hessen erhebt 2009 bei einem um 0,3 Prozent-punkten verminderten Beitragssatz keinen Zusatzbeitrag und wird ihren Versicherten und Firmenkunden attraktive neue Leistungen anbieten. „Durch unsere Geschäftspolitik starten wir gestärkt in den Gesundheitsfonds. Effiziente Strukturen und Prozesse sowie eine solide Finanzbasis sind die Grundlage hierfür“, so die Bewertung der alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates Dr. Werner Scherer und Herbert Schneider. Weiter stellen sie fest: „Aufgrund der neuen Wettbewerbsordnung gewinnen neben dem Preis der Service, sichere Leistungen und kompetente Beratung an Bedeutung – zum Vorteil der Kunden.“ Der heute vom Verwaltungsrat der AOK Hessen verabschiedete Haushaltsplan 2009 umfasst ein Gesamtvolumen von 4,1 Mrd. Euro. Damit wird für die Patientinnen und Patienten eine hochwertige und sichere Versorgung sichergestellt. Mit 1,5 Mio. Versicherten ist die AOK Hessen die größte Krankenkasse des Bundeslandes.

Durch den Gesundheitsfonds ändern sich die wettbewerblichen Rahmenbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – gleichzeitig wurden den gesetzlichen Krankenkassen neue Optionen im Bereich der Tarif- und Produktgestaltung eröffnet. Die AOK Hessen nutzt diese neuen Möglichkeiten offensiv. Damit profitieren die Versicherten und Firmenkunden der AOK Hessen nicht nur von einem um insgesamt 0,3 Prozentpunkte günstigeren Beitragssatz, sondern auch von ausgewählten Versicherungsangeboten.

Leistung und Service gewinnen an Bedeutung
Wichtig dabei ist, dass sich die Kunden auch persönlich über diese Angebote beraten lassen können - vor Ort in 53 Beratungscentern. Ein Service der immer wichtiger wird, denn neue Angebote bedeuten höheren Beratungsbedarf. Und hier wurde das Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet. 2007 von der Stiftung Warentest. Hier erreichte die AOK Hessen mit „gut“ bundesweit den zweiten Platz und Platz eins in Hessen. Im Mai 2008 wurde sie schließlich beim branchenübergreifenden Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ als eine der zehn besten gesetzlichen Krankenkassen im Bundesgebiet genannt. Hinzu kommen Auszeichnungen des AOK-Onlineportals, kürzlich zum zweiten Mal in Folge (OnlineStar 2008). Ihr Leistungsspektrum geht überdies weit über das Standardangebot hinaus, beispielsweise im Bereich Prävention. So soll das bereits umfangreiche Kursprogramm im Herbst um Yoga erweitert werden. Zudem wird sich die AOK Hessen in zahlreichen wissenschaftlich evaluierten Präventionsprojekten an Kindergärten und Schulen für die Gesundheit des Nachwuchses einsetzen (z. B. TigerKids).

Weitere neue Leistungen – z. B. Zahnersatz-Wahltarif
Mit einem neuen Zahnersatz-Tarif soll für medizinisch notwendigen Zahnersatz das bis zu Zweifache des gesetzlichen Festzuschusses bezahlt werden. So kostet eine Einzelkrone mit Keramikvollverblendung etwa 250 bis 350 Euro. Von der Krankenkasse erhält man regulär ca. 153 Euro, wenn man in den vergangenen zehn Jahren regelmäßig zur Vorsorge gegangen ist. Wer am Tarif teilnimmt, kann somit die vollen Kosten oder zumindest den größten Teil zurück erstattet bekommen. Der Monatsbeitrag beträgt bei einem Versicherten bis zu 40 Jahren 8,30 Euro, Eltern zahlen für ihre Kinder nur 2,80 Euro. Bereits im Januar ist ein Abschluss möglich, wirksam wird der Tarif ab dem 1. April 2009.

Bereits zum Jahresbeginn startet der Krankengeld-Tarif, der in erster Linie für Selbstständige wichtig ist, die bislang Anspruch auf diese Geldleistung hatten. Geplant sind weiterhin Bonuszahlungen für gesundheitsbewusstes Verhalten. So ist es denkbar, dass z. B. für die Teilnahme an organisierten Fahrradtouren und Wanderungen Bonuspunkte gutgeschrieben werden. Darüber hinaus wird voraussichtlich ab dem 1. Juli 2009 unter dem Namen „AOK aktiv+vital“ ein Tarifkonzept für diabetesgefährdete Versicherte und chronisch Kranke angeboten. Das vor allem in Nord- und Osthessen erprobte Versorgungsprogramm unter demselben Namen wird für teilnehmende Patienten damit noch attraktiver werden. Weitere Tarife befinden sich derzeit in der Kalkulation. „Mit den neuen Leistungen erweitern wir unsere Produktpalette wesentlich. Aus Kundensicht sind solche Angebote wichtige Entscheidungskriterien für die Kassenwahl“, sagt Fritz Müller, Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen. „Damit stellen wir die Weichen auf Wachstum“, so Müller weiter.

Höhere Leistungsausgaben
Trotz dieser positiven Nachrichten bleibt die Ausgabenentwicklung in der gesamten GKV angespannt – nicht zuletzt durch politisch gewollte Mehrausgaben für Ärzte und Krankenhäuser. So steigen bei der AOK Hessen die Ausgaben für die ambulante Vergütung je Mitglied um 7,9 Prozent und die stationäre Versorgung sogar um 9,4 Prozent. Die Arzneimittelausgaben steigen um 4,0 Prozent je Mitglied, die Einsparungen durch Rabattverträge sind hier bereits berücksichtigt.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de