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AOK Hessen ohne Zusatzbeitrag

Haushaltsplan verabschiedet / Wachstumskurs soll fortgesetzt werden

17.12.2010

Gestern verabschiedete der Verwaltungsgrat der AOK Hessen in Wiesbaden den Haushaltsplan 2011. Bei einem Gesamtvolumen von rund 4,3 Mrd. Euro beinhaltet dieser einen Überschuss der Einnahmen in Höhe von 8,1 Mio. Euro. „Die AOK Hessen weist damit weiterhin eine solide Finanzsituation aus und wird keinen Zusatzbeitrag erheben“, erklärten übereinstimmend die Vorsitzenden des Verwaltungsrates Dr. Werner Scherer (Arbeitgebervertreter) und Herbert Schneider (Versichertenvertreter).

Gleichzeitig bleibt es jedoch bei einer hohen Ausgabendynamik, die allerdings kennzeichnend für die gesamte GKV ist. So wird für die Leistungsausgaben absolut eine Steigerung von 3,6 Prozent prognostiziert. Damit liegen die Ausgabensteigerungen deutlich oberhalb der zu erwartenden Steigerung der Grundlohnsumme der GKV von 1,1 Prozent. Die größten Ausgabenblöcke bilden der Krankenhausbereich mit einem Anteil von 36 Prozent, die Arzneimittel mit 18 Prozent und die ambulante ärztliche Versorgung mit 15 Prozent.

„Wichtigstes Ziel der AOK Hessen bleibt ein nachhaltiges Versichertenwachstum. Hier gilt es an das erfolgreiche Jahr 2010 anzuknüpfen“, gibt Fritz Müller, Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen die Marschroute für das kommende Jahr aus. Und Voraussetzung hierfür ist ein wettbewerbsfähiger Preis. Die AOK Hessen wird 2011 keinen Zusatzbeitrag erheben. Zudem wird die AOK Hessen ihre Anstrengungen im Mitglieder- und Leistungsmanagement sowie in der betrieblichen Gesundheitsförderung und dem Arbeitgeberservice fortführen und sich mit neuen und weiterentwickelten Produkt- und Serviceangeboten positionieren, um das Wachstumsziel zu erreichen.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Ralf Metzger - 06172/272-161 oder Ralf.Metzger@he.aok.de