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AOK Hessen gut gerüstet für 2009

Solide finanzielle Basis bei steigenden Leistungen für Versicherte

19.06.2008

Die AOK Hessen ist für den kommenden Gesundheitsfonds gut gerüstet und wird alles tun, um ohne Zusatzbeitrag in diesen starten zu können. Dies unterstreicht das Ergebnis des Geschäftsjahres 2007, das sie mit einem Überschuss von 82,0 Mio. Euro abschließt. Dieses Ergebnis hat der AOK-Verwaltungsrat heute in Darmstadt abgenommen.

Dennoch bleiben die finanziellen Spielräume gering. Die Leistungsausgaben stiegen mit 4,2 Prozent je Mitglied erneut deutlich stärker als die allgemeine Preisentwicklung. Gleichzeitig sank die Grundlohnsumme um 0,8 Prozent. Die Schere zwischen den kontinuierlich steigenden Leistungsausgaben und der schwachen Einnahmenbasis in der gesamten GKV geht weiter auseinander. Mit einem Finanzvolumen von 3,9 Mrd. Euro und 1,5 Mio. Versicherten ist die AOK die größte Krankenkasse Hessens.

„Das Plus konnte vor allem durch interne Anstrengungen im Mitglieder- und Leistungsmanagement erzielt werden“, so die alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates Herbert Schneider und Dr. Werner Scherer. Günstig beeinflusst wurde es ebenfalls durch bundesweit geltende sowie hessische AOK-Rabattverträge, kundennahe AOK-Produkte und einem aktiven Engagement in der Fehlerverhaltensbekämpfung im Gesundheitswesen.

Ab 2009 gilt bundesweit ein einheitlicher Beitragssatz bei allen Krankenkassen. Je nach Finanzsituation müssen einzelne Kassen Zusatzbeiträge erheben oder können nicht benötigte Gelder auszahlen. Jetzt komme es noch auf die konkrete Ausgestaltung einiger offener Punkte des Gesundheitsfonds an. Insbesondere der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich müsse die Voraussetzungen für einen Wettbewerb um Qualität und Effizienz schaffen.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de