Ärztliche Versorgung In Geriatrischer Reha Und Eingeschränkte Therapie

Hallo,

meine Mutter ist seit mehr als einer Woche nach einem Schlaganfall in der geriatrischen Rehabilitation. Ich bin mit dieser Klinik äusserst unzufrieden. Zum einen ist die Stationsärztin kaum telefonisch zu erreichen, und ich selbst arbeite mehr als 200km entfernt zum anderen steht am Wochenende kein Arzt für ein Angehörigengesproch zur Vefügung. Meine Mutter wird täglich in der Reha von Ihrer Pflegerin die zuhause die Pflege übernimmt besucht. Dabei mußte sie jetzt feststellen, daß meine Mutter wieder wie während des Krankenhausaufenthalts Probleme mit Stuhlgang und Urin hat. Sie spürt den Drang, kann aber auf Toilette nichts abgeben. Nach mehreren Tagen hat mir die Stationsärztin heute telefonisch gesagt, diese Probleme seien ihr nicht bekannt. Unsere Pflegerin teilt diese Probleme seit Tagen dem lokalen Pflegepersonal mit, die immer nur sagen, sie seien nicht zuständig, die Ärzte müssten informiert. werden. Wer aber ausser den Stationspflegern kann dies tun? Die Ärztin sagtem ir heute, sie sei nicht zuständig wenn meine Mutter schon vor der Reha Probleme mit der Blase gehabt hätte. Das ist doch wohl ein Hohn! Aus meiner Sicht ist sie in der Verantwortung und muß bei Bedarf Fachärzte hinzuziehen, oder liege ich falsch? Zudem finde ich es unglaublich, daß Ergo- und Physiotheratie auf Grund von Personalmangel nur in Gruppen stattfndet, am Wochenende gar nicht, aber z.B. meine Mutter bis zum Sonntag in Reha bleiben muss weil die Kasse bis zu diesem Tag genehmigt hat. Wer ist zuständig wenn man in der Reha erkrankt, wie ist die Verantwortung von Reha Ärzten gegenüber Vorerkrankungen und wie werden diese bei Wiederauftreten innerhalb einer Reha versorgt? Ich habe im konkreten Fall nicht den Eindruck dies wäre auch nur annähernd im Griff. Wenn mir die Stationsärztin der Reha am Telefon sagt, eine Vorerkrankung wäre nicht in ihrer Verantwortung stimmt das aus meiner Sicht nur für die Zeit in der meine Mutter nicht in der Reha war. Solange sie in Obhut der Reha Einrichtung ist, haben aus meiner Sicht doch auch die Ärzte der Reha die Verantwortung, die sie natürlich bei Bedarf mit Ärzten teilen die von den Reha Ärzten hinzugezogen werden. Liege ich da falsch? Ich würde gerne wissen, wer wie welche Verantwortung in so einer Situation hat.

 

Danke

„Hallo maisy!“

 

Erst einmal möchten wir uns für die Verzögerung der Beantwortung entschuldigen.

Wir können Ihre Gefühlslage gut verstehen.

In der Klinik sind die Kompetenzen klar geregelt. Für die ärztliche und therapeutische Betreuung ist der Chefarzt verantwortlich, für die Pflege die Pflegedienstleitung.

Insofern können Sie auch entsprechend Kontakt mit den verantwortlichen Personen aufnehmen, um die bestehenden Fragen zu klären.

Wir haben Ihnen unten einen Link beigefügt, in dem alle Fragen zu einem Klinikaufenthalt behandelt werden.

https://weisse-liste.krankenhaus.aok.de/de/krankenhaus/krankenhaussuche/

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Mutter für die Zukunft alles Gute! 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

 

In Rehakliniken wird im Allgemeinen am Wochenenden keine Therapie durchgeführt. Es wird die 5-Tege-Arbeitswoche eingehalten. Das ist so normal... mfg

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