Verkorkster Versuch, Bleibt Verkorkst. Fortsetzung

Moin Moin!

 

Ich habe jetzt mal ein neues Thema auf gemacht, weil mein anderer Thread zu lang und unübersichtlich wird. 

 

Aber irgendwie bleibt das Thema : "verkorkst" bei mir.

 

Tag 83 rauchfrei

... die letzten Wochen waren sowohl beruflich, als auch gesundheitlich und privat eine Zerreißprobe. Viel Stress wenig Zeit für  mich. Hinzu kam eine Magen -Darm -Grippe vor 2 Wochen. Nach wie vor ist mein Magen sehr empfindlich und ich werde immer unzufriedener, weil ich nicht einmal mehr was Schönes essen oder trinken kann....für Sport oder Bewegung fehlte z.T.die Power z.T.die Zeit. 

 

Und jeden Tag spukt das Rauchen in meinen Gedanken herum. Und jeden Tag frage ich mich, wie ich die Kraft hatte den Tag zuvor zu schaffen und den davor und davor.....

Ich leide immer noch unter miesen Stimmungsschwankungen. Die kleinste Kleinigkeit bringt mich in Rage, zur Verzweiflung zum Heulen, Zetern und Weinen. Und je weniger ich Zeit für  mich habe,desto offensichtlicher ist es.

 

Vor 4 Wochen schrieb mir Herr Zytar:

 das kräftezehrende Ringen mit dem inneren Schweinehund und dem Nikotinteufel könne einen seelisch und körperlich so aushöhlen, dass man nicht mehr weiß, wozu das alles und dann ist der Rückfall nur noch eine Handbreit entfernt. 

 

Und JA, genau das frage ich mich: WOZU das alles???

Meine Motive, Gedanken, Gründe, Erfolge... ich kann sie  momentan nicht mehr sehen. 

 

Ich habe mir das Buch " Rauchpause" zuglegt und ein wenig drin gelesen.

Bei einem Arbeitsblatt geht es da darum die eigenen Pro und Contrapunkte zu bewerten und den Bauch die Gewichtung  entscheiden zu lassen. Das traue ich mich schon gar nicht, zu tun, weil ich Angst habe was dabei heraus kommt. 

Ich empfinde es so, dass mein Bauchgefühl sagt: "RAUCH!!! Egal! Scheiss drauf!"

Und mein Verstand, meine Vernunft kennt genau die ganzen Gegenargumente. Nur, dass ist eben eine reine Vernunftentscheidung. So richtig fühlen tue ich es nicht (mehr). 

Ich weiß nicht  mehr. Wie hat sich das angefühlt, jetzt bei der Kälte  mehrmals  täglich auf dem Balkon zu hocken und zu rauchen? war das wirklich so erbärmlich? War es wirklich so stressig, den Nachschub zu organisieren? 

Am Anfang bin ich noch am Kiosk vorbei  und war froh und stolz, nicht anhalten zu müssen....aber jetzt? Nix! Irgendwie Leere da in mir.

Ich finde und fühle die Motive nicht mehr.

 

Am Anfang habe ich hier das Nikotin verteufelt, jetzt sehe ich  es beinahe gleichgültig.

 

Kennt ihr solche Phasen auch?

 

Für meine Beziehung  sind meine Stimmungsausraster, meine Ungeduld und meine Hilflosigkeit, Niedergeschlagenheit  auch grade Gift. Sicher waren vor dem Rauchstopp auch Konflikte da, aber jetzt wird es zur Zerreissprobe und manches Mal eskaliert es.

Ich habe bisher alle Unterstützung gehabt, aber neulich nach einem Streit sagte meine bessere Hälfte traurig: "manchmal wünschte ich mir, du würdest wieder rauchen. Ich will meine alte Astrid zurück. " 

Bitter, dass es nun auch dem Partner so viel abverlangen kann....

 

Ich weiß  wirklich manchmal nicht mehr recht, wozu das Ganze. 

Kennt ihr das? Wenn dann Leute sagen " naja, vielleicht  bist du einfach noch nicht so weit...." 

 

Sagt, ist man JEMALS so weit???

 

Oder ist es bei mir nicht aus vollem Herzen? ?

 

Das frage ich mich... und wenn es so ist, dann ist es nur ein selbst auferlegter Zwang und da helfen dann auch keine Nikotinpflaster.

Ich würde  gern die Zeit zurück  drehen und noch einmal den ersten rauchfreien  Tag beginnen, mitten dem Wissen von heute und vielleicht  dem Wissen aus Dingen wie dem Schachtelwickel , den ich dann testen könnte.

 

Diese Woche habe ich frei. Das tut schon mal gut und ich bin körperlich auch wieder  besser dran. 

Jetzt versuche ich eure Ratschläge  von den letzten Hilferufen wieder mehr zu beherzigen und mir Gutes zu tun, mich gedanklich nicht zu sehr  zu verkrampfen und die Entscheidung wie es weitergeht, zu vertagen.

Vielleicht  finde ich  ja auch den Hebel da in mir, den ich umlegen kann und wieder Platz für positive Gedanken und Stolz zu finden.

 

Wie habt ihr das in Zeiten der Krise geschafft? Was sind eure positiven Gedanken,euch zu pushen. 

Wo liegen eure Gründe und Vorteile?

 

Viele Grüße und Dank

Astrid

Ohje Atti,

 

ich kenne das alles zur Genüge.Der Nikotinteufel ist eben ein Schwein erster Güte, du kannst dir das Zeug an jeder Strassenecke legal kaufen und fast überall legal konsumieren.

 

Es macht nicht unbedingt Sinn mit diesem Mistvieh zu kämpfen, er ist ein wirklich sehr starker Gegner.

 

DU bist jetzt 83 Tage !!  rauchfrei, das ist schon wirklich sehr viel, die meisten hier scheitern nach einigen Tagen.

 

Hi hi....   bei Kälte auf dem Balkon hocken....    *grins !!!

Hatte ich auch vor etlicher Zeit bei einer Freundin von mir, sie war zwar Raucherin aber in der Wohnung war rauchen ein Tabu....   

 

DAS ist wirklich erbärmlich, vor allem sieht man dann auch noch die Nachbarn die bei Frost im Morgengrauen mit dem Kaffeepott und der Fluppe auf dem Balkon am bibbern sind.  :-))))

 

Ich war mehrfach im KH, Herzinfarkt, Lungenkrebsverdacht und noch so einiges.

Irgendwann kommt dann die berühmte Einsicht.....

 

Rauchen und qualvoll sterben oder vieleicht länger leben.

 

Sieh dich mal um, wieviele alte Raucher siehst du auf der Strasse ?

Es sind nicht viele, es gibt sie, aber sie verrecken in irgendeiner Klinik.

 

Deinen Post verstehe ich schon irgendwie, es ist wirklich nicht einfach.

 

 

Gruß Rainer,     raucht nicht

Moin Astrid,

 

das, was Du da durchmachst, kennt hier jeder zur Genüge. Fast könnte man meinen, es wären meine Gedanken, (die ich in dieser Zeit und auch später noch auch hatte), die Du da niedergeschrieben hast.

Aus dem

"die da, die noch rauchen müssen"

sind nun

"die da, die noch rauchen dürfen"

geworden.

Es ist eine völlig normale zeitliche Entwicklung eines Tiefs, was nach ungefähr drei Monaten auftaucht. Deine eigentliche Entgiftung (der Abbau des Nikotis) ist abgeschlossen, ein weiterer Entgiftungsprozess findet derzeit bei Dir in der Leber statt: der Abbau des Stoffwechselproduktes Nornikotin.

 

Vielversprechende Abhilfe für diese zeilichen Kaka(Niko)phonien kann die Benutzung leichter Nikotinersatzmittel (z.B. Kaugummis) sein, Auch dein Stimmungsbild wird sich deutlich verbessern.

Zum Schluss muss ich Dir leider sagen, dass solche Abschnitte immer wieder in regelmäßígen Abständen auftauchen.

Die gute Nachricht dabei ist, dass diese immer schwächer von der Intensität und der Dauer werden. Meinen letzten wahrnehmbaren "Anfall" hatte ich zu Beginn diesen Jahres, also zu einem Zeitpunkt, als ich bereits etwas mehr als ein Jahr rauchfrei war.

 

Versuche da für dich geeignete Vermeidungs- oder Abwehrstrategien zu entwickeln (Stichwort: Notfallkoffer).

Wichtig ist dabei, dass Du Dich geistesmäßig konditionieren muss mit Argumenten, die gegen das Rauchen und für das Nichtrauchen sprechen.

Besorge Dir einen Kalender, auf dem alle NMR- Tage farbig (grün) gekennzeichnet sind: das  ist deine bisherige Leistung. Eine einzige Zigarette würde dafür sorgen, dass da ein schwarzer Fleck in der Reihe wäre.

Stell Dir vor, es sind gerade die Heinzelmännchen dabei, deinen ganzen Atmungsapparat mit Hochdruck zu reinigen. Wie würden die denn schauen, wenn da plötzlich wieder Qualm, Ruß und Gift reinkäme?

Und all die Mühe, Pein und die Überwindung der bisherigen Schwierig- und Widrigkeiten, die Du bisher dafür aufgebracht hast, um von diesem Teufelszeug loszukommen.

Mit einem einzigen Zug soll das alles zunichte gemacht werden?

Ehrlich? Das (Du) wäre (wärst) ganz schön bescheuert!!!!!

 

Also, nicht unterkriegen lassen, so kurz vor dem Stern und dem großen Wanderpokal.

Grüsli

Wolfgang

 

 

 

 

 

Guten Morgen an alle! 

 

Lieber Wolfgang, lieber Rainer! 

Dank euch für die schnellen und tollen Antworten! Eure Denkanstöße,  helfen schon einmal. Auch zu hören,  dass es anderen ebenso erging.

 

Ich muss wirklich grinsen, wie du, Rainer die Nachbarn mit dem Kaffeepott so schön  beschrieben  hast! JA, genau so ist es. Ich habe immer draussen geraucht, nie die eigene Bude mit dem Stinkequalm verpestet, das habe ich meinen Eltern so nachgemacht - leider auch vieles andere, was mein Rauchverhalten angeht. Schon paradox, dass man sich den Dreck, in die Lungen reinzieht, den man in der Wohnung nicht haben will, hm?

Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, in den Hof, dann sehe ich sie noch, die alten Bekannten, wie sie da in der Kälte hocken und frieren und husten....

 

Ja, Wolfgang, genau " die, die da rauchen dürfen.... " so ist es! 

Und das kleine Teufelchen in meinem Bauch stampft mit dem Fuss auf und schreit : ich will auch!!!

Gestern abend war ich auf dem Weihnachtsmarkt.  Auch wieder eine neue Erfahrung. Bisher ist Alkohol kein Problem gewesen (jedenfalls keins, was es schlimmer gemacht hätte, als es eh schon war ) die Raucher, die armen Würstchen vor der Kneipe ich drinnen. 

Auf dem Weihnachtsmarkt  geniessen es nun die Raucher sich endlich mal wieder zu mischen und dabei sein zu dürfen und nach Herzenslust qualmen.....

Naja...wird nicht  einfach....

 

Rainer, du sagst, das wäre jetzt ein ganz normales Tief.... Nur habe ich leider das Gefühl, dass ich -abgesehen von 2-3 Tagen nie so richtig ein Hoch hatte... mein NMR eher eine schleichende Fahrt bergab ist. 

Aber gut, vielleicht  finde ich noch eine "Lok"beladen mit positiven Gedanken, Motiven und Heinzelmännchen , die mich wieder bergan zieht.

 

Okay... und bei Nikotinkaugummis/ Ezigi etc frage ich mich: gibt es dann nicht wieder neu diese ganz harten Entzugserescheinungen, wie es an den ersten Tagen war? Und die Stimmung wird dann deiner Erfahrung nach, wieder etwas besser?

 

Und JA ich will länger leben und nicht  als Frührentnerin mit Rollator und Sauerstoffflasche über die Straße  schleichen oder in einer Klinik vor mich hin röcheln... aber erklär das mal einer meinem Bauchgefühl... das ist schon verquer...ich bin eigentlich  schon ein Mensch,der recht schnell nervös wird, wenn es um die Gesundheit geht . Also Zahn tut weh- "oh gott, jetzt fällt er aus" . Beule irgendwo "oh gott ich hab n Tumor. .." wie passt denn da das Rauchen rein!???? Verrückt. Oder als Raucher ist man eh aufs Schlimmste gefasst? 

 

Euch allen einen schönen  Tag! Und wer noch mehr Ideen, Motive und positive Denkanstöße  hat - ich freu mich drüber sie zu lesen :) :)

 

Bye bye

Astrid

 

Hallo an alle, hallo Astrid, Ich denke Du hast doch schon einen richtig weiten Weg geschafft, sei einfach stolz drauf. Positiv am NMR ist doch eigentlich alles, mir fällt z.Zt. nichts positives zum weiterrauchen ein. Ganz im Gegenteil, wir haben keine gelben Fingernägel mehr vom Rauchen, wir riechen ( stinken ) nicht nach Qualm, wir haben richtig vieeelll Geld gespart, wir tun was für unsere Gesundheit, wir haben viel mehr Zeit für alles. Ich möchte nicht so eine alte rauchende Tante sein, achte mal drauf, ich finde das sieht voll asig aus, wenn die mit ihren Kippen egal wo stehen oder gehen. Und ich sage mir eigentlich immer wieder; mir verbietet ja keiner das rauchen, ich darf ja rauchen, ich will aber nicht. Erinnerst Du dich an mein Mantra: Ich will das, ich kann das und ich schaffe das; mache es Dir auch zu eigen. LG Gitta

Hallo!

Hey Gitta! 

 

Ja, danke du hast recht.... das Mantra fast vergessen :)

Ich seh wohl grad den Wald vor lauter Bäumen nicht!

 

Tatsächlich  ging es mir diese Woche das erste Mal so, dass ich auch bemerkt habe: Raucher stinken! Und das zum Teil noch richtig lange nach dem Rauchen. 

Vorher hat mich das nicht  so gestört, wenn jemand geraucht hat in meiner Nähe. Im Gegenteil ich fand es angenehm. Die letzten Tage hat es  aber schon merklich gestört und z.T.geekelt.  :)

 

Wisst ihr, ich sehe momentan diese vielen kleinen Erfolge nicht... Danke, dass ihr mir den Kopf zurecht rückt! Mehr davon! ;)

 

Lg Astrid

Hallo liebe Atti,

hej ich bewundere dich ganz heimlich, wo du schon so lange durchgehalten hast!

Daran ist gar nichts verkorkst, im Gegenteil.

Stell dir vor wie Scheiße es wäre, wenn du rauchen würdest! Trotz aller schlechten Tage hast du nicht aufgegeben, das ist richtig gut!

Liebe Grüße

Afa

Hey!

 

Und wieder melde ich mich bei euch... aber eigentlich ziehe ich meine ewig gleichen Kreise noch immer.  

Ich stecke fest und weiß nicht weiter. 

 

Tag 97

Stimmungsschwankungen plagen mich nach wie vor. Und zu allem Überfluss  scheine ich wieder krank zu werden. Mensch, 3 Monate rauchfrei und schon 3 mal Grippe / Erkältung.  Das hatte ich sonst maximal über das ganze Jahr verteilt.

 

Am  Wochenende  hatte ich es mir so richtig  gemütlich  gemacht auf der Couch.  Herrliche Gammeltage mit Tee und Buch oder so rumgetrödelt. Und abends hab ich dann plötzlich  n Rappel gekriegt. Das legt sich dann um meinen Brustkorb und schnürt mich zu....ich will dann rauchen.... oder mein Kopf gaukelt mir vor, wenn ich jetzt rauche, dann habe ich wenigstens -wenn auch nur kurz- dieses gute Gefühl , kann mich aus dieser ewigen Eintönigkeit,  Gleichförmigkeit ziehen.... stimulieren...aufwecken....

Ich werd dann irgendwann agressiv und richtig garstig oder weine. Manchmal wache ich morgens auf und weine. 

Neulich hatte ich auch wieder diesen Druck... das war ja noch auszuhalten. Aber dann hatte ich meinen Einkaufszettel verlegt und bin auf der Suche total verzweifelt und ausgeflippt. Über so eine Kleinigkeit? Krass!

Mit der kleinsten Kleinigkeit  bin ich überfordert. Und es haut mich dann voll um. 

Ich kann mich dann gar nicht beherrschen. 

Sicherlich habe ich momentan  einige berufliche,  wie private Baustellen, die eh schon als vermeintlich stabil-tickender Raucher schwer gewesen wären....

 

Ich schlafe wieder schlecht. Teilweise klitschnass geschwitzt wache ich auf. Bin morgens total gerädert...

 

Und weil mir das alles langsam zu bunt wird und ich meinen Dickkopf in die NmR - Wand gerammt habe und es da weder vor noch zurück geht, war ich heute mal beim Hausarzt.  Um mir Rat zu holen. Kann ja vielleicht  auch etwas anderes sein!? Vor vielen Jahren hatte ich mal eine Allergie, die mir auch total auf die Psyche ging.

 

Der Arzt meint, Nikotinpflaster  etc würde er in keinem Fall mehr nehmen, da ich ja über den körperlichen  Entzug hinweg wäre. Hat mir nun Johanniskraut verschrieben.... pfffff ! 

Bis das wirkt laufe ich doch hier Amok!

Ich wäre  sogar bereit Psychopharmaka  zu nehmen, damit ich mal wieder runter komme von diesem Gedankenkarusell... 

Aber da sieht er eher ne Psychotherapie....

Irgendwie weiss ich nich, ob der mich nicht versteht, oder ob der mit Thema NmR nicht so vertraut  ist....   :(

 

Man, ich find diese Bezeichnung  Tabak macht NUR "Psychisch abhängig " sowas von bekloppt.!!!!!

Da wiegt man sich doch total in Sicherheit  mit (vorher).

.... dass es da aber u.U. (wie ich es verstehe) nicht nur um Willensstärke  geht, sondern um den Hormonhaushalt, dass da plötzlich einiges in Schieflage gerät - oder  anders herum vorher schief war , man es als Raucher manipuliert hat . Und jetzt wieder Zeit braucht sich zu regulieren?

 

Ich wundere mich über die Aussage des Arztes bezüglich  Nikotinpflaster etc,  da hier ja andere Meinungen dazu bestehen.... 

 

Was kann ich also tun???

Ich habe mich komplett verlaufen hier im NMR Wald!

 

Frage:

- wer hat eine Idee, wo ich mich noch hin wenden kann? Gibt es Fachärzte, die sich besonders gut mit der Thematik auskennen? Wie findet man die?

 

-oder liegt mein Hausarzt richtig? 

 

- wenn Psychotherapie - wie könnte die aussehen? Welches Gebiet ist das und hat jemand Erfahrung  damit?

 

....oder entschiede ich einfach allein und kaufe mir Pflaster?? Nehme mal n Nikotin 

Lutschbonbon, eh ich wieder ausraste? 

Ich möchte jetzt  nichts falsch machen... andererseits  möchte ich SO nicht mehr weiter machen...

... und dann kreist es wieder und kreist und kreist.... mein Gedankenkarusell...

Langsam wird' s mir schwindlig!

 

Euch bestimmt auch?

 

Liebe Grüße 

Astrid

 

 

 

 

Hallo Astrid,

nach 97 Tagen spielt nur deine Spyche verrückt, der körperliche Entzug ist lange durch, also ich würde jetzt nicht mehr mit Ersatzprodukten anfangen, die sind für den Ausstieg und den hast du geschafft.

 

Arbeite an deiner Psyche und wenn dir danach ist, die Wand anzuschreien, dann brüll sie doch einfach mal an. ;-)

 

Wenn dein Arzt meint, ein Therapeut kann die Lösung sein, dann gehe einfach mal los und suche einen. Ansonsten versuche doch wirklich mal die ganzen 'Kopf-Bücher' zu lesen und vertraue darauf, dass dein Kraut bald wirkt.

 

Das wird alles besser, lenke dich ein wenig ab!

 

LG Birgit

Ich denke auch das es immer besser wird, es gibt sicher immer Momente wo man ans Rauchen denkt, aber wie schrieb hier jemand: Jede nicht gerauchte Zigarette ist eine gute Zigarette und das stimmt ja auch. Eine Psychotherapie kannst Du sicher mal versuchen, aber letztendlich kannst Du Dir nur selber helfen. Die können dir nur Gedankenanstöße geben. Dein Leben lebst Du selber. Also halt die Ohren steif und wehre Dich gegen das Nikotinmonster. Du hast es doch schon so weit geschafft.

LG Gitta

...nach knapp 100 Tagen zu rauchen ist sicher auch keine Lösung, das gibt dann so richtig Frust. Du hast schon sehr viel erreicht !!!

Ist dein Hausarzt wirklich der richtige für ein Suchtproblem ?

 

Okay, einen Therapieplatz zu bekommen kann schwierig werden, ich kenne das Problem.

 

Und auf dem Sofa liegen und gammeln ist glaube ich nicht so toll, ist dieser Platz/Situation nicht auch ideal für eine Fluppe ?

Also ich würde da türmen und dem Teufelchen den Wind aus den Segeln nehmen.

3 Monate, 3 Erkältungen...  Dein Imunsystem pfeift auf dem letztem Loch, oder hast du da etwas "verschleppt" ?

Sowas kann unter Umständen für dein Herz gefährlich werden, also mal den Doc befragen.

 

Geh mal raus, joggen, radeln oder schwimmen.

Power dich mal so richtig aus, mach dich mal so richtig "platt".

Das kann viel Spass machen wenn du merkst das du ohne Rauch einfach mehr leisten kannst.  ;-)

Einfach mal Dampf ablassen.

 

Das ist auch gut für die Seele.

 

 

Gruß Rainer, raucht nicht.    229e*?

hej Astrid!

du brauchst keine nikotinpflaster mehr.

lies bitte mal den thread über das nornikotin von gulli/wolfgang aus der tag-cloud. den inhalt kann ich unterschreiben (im nachhinein).

so um die 100 c scheitern  viele mit dem nmr. (so auch ich mit 113 und wolfgang mit weiss ich nichtmehr) jedenfalls um 100c.

warum? ... dieses nornikotin  kommt offenbar nochmal plötzlich ´von hinten durch die mitte´ oder wie man so sagt. du rechnest eigentlich nicht mehr damit nach ca. 90 tagen . und dann geht es los. der nikotinteufel reitet dich.

unter anderem auch damit, das er deine gedanken auf eine unendlichkeitsschleife schaltet! :-) ... die da sagt... ach ..am besten ´erlöse´ ich mich mit einer KIPPE! dann ist mein ´kopfmobile´ (herr zytar, sic!) auch wieder gerichtet. 

versuch doch herauszufinden, welche kippe dir jetzt noch am wichtigsten war. bei mir war es die kippe zum feierabend. ich habe diesen moment dann mit einer nikotinlutschtablette bekämpft, später dann mit bonbons.

mittlerweile ist dieser knackpunkt bei mir sehr schwach.

ich brauche schon seit monaten keinen notfallkoffer in form von nikotintabletten mehr im anwesen.

auf jeden fall brauchst keinen arzt und so ... :-)

was ich bei mir bemerke ist, das ich allgemein ein wenig intoleranter geworden bin, wo ich mir das früher ´tolerant´geraucht hätte! :-) aber kann ja auch hilfreich sein.

also... verkopf das nicht so... du brauchst keine psychotherapie um dir das rauchen abzugewöhnen... man!!!

du kannst höchstens mal in dich rein lesen, ob du bestimmte probleme nicht einfach weggeraucht hattest.

soo... jetzt erstmal auf zum stern Astrid...lass dich feiern!

ich wünsch dir was! :-)

 

grüssli

Roger , winkelkanu, grün...

 

 

 

 

 Moin Moin

 

Vorab mal ne Frage an Roger:

Es ist nun schon ein Weilchen her, dass du mir geschrieben hast. 

 

Ich habe es in letzter  Zeit mal versucht, weniger meinen Kopf hier ins Forum und entsprechende Literatur  zu stecken um ihn mal etwas frei zu kriegen.

 

Aber was mich nicht loslässt : du hast tatsächlich so spät - also nach ca 100 Tagen- angefangen diese "Nikotinpillchen" zu nehmen??

 

Ich frage mich immer: kommt dann davon  ein neuer Entzug bzw nicht der körperliche Entzug zurück ?? Das ist so meine generelle Angst, mich wieder um Wochen nach hinten zu katapultieren....

 

Ich kenne mittlerweile  ziemlich  viele Gründe/ Anlässe und Mechanismen, die mich zum Rauchen brachten....und die damit heute auch noch an mir nagen.

Stress  und Probleme - na klar! Immer mit rauchen "beantwortet " . Aber auch alles was schön ist getoppt mit einer Kippe. Darum weiß ich, da kann ich versuchen gegen zu steuern.  

Neu ist Folgendes: 

 

Als ich aufhörte, fragte ich eine Kollegin warum sie wieder angefangen  hätte. Sie sagte "mein Leben war so langweilig".... da schüttelt man im ersten Moment den Kopf, näh?

....heute weiss ich, was sie meint. 

Das Leben ist so gleichförmig. ..jeder Tag...jede Minute. Man ist träge und müde, kommt nicht aus dem Quark.... weil man es einfach gewohnt war ( noch ist) sich als Raucher jederzeit zu stimulieren, zu kicken....aufzuwecken, anzuregen, aufzuregen.."es geht mir gut auf Knopfdruck"usw. 

Paradox, weil ein Teil des "wach" fühlens darauf beruht, dass man seinem Körper grade Gift zuführt und der panisch versucht das Zeug los zu werden.

 

Das fehlt mir Momentan. ... seufz....und ich habe noch keine  Gegenstrategie gefunden. 

 

Zumal da ein neues Problem ist: die Kippe am Morgen habe ich durch etwas ersezt, was ich gerne tue: auf dem Sofa lümmeln und lesen.... kar, daß man da nicht in Fahrt kommt.

 

Schmachter:

Gestern morgen war es kaum auszuhalten. Gut, dass ich keine Kippen im Haus hatte. So schlimm war es seit Wochen nicht.  

Ich hatte eher bammel vor Silvester. Aber das ging ganz gut, auch wenn in meinem Kopf lange vorab spukte, meinen Abschied von 2014 und dem Rauchen mit einer Kippe zu begehen. 

 

Am 1.bin ich dann beinahe schon weinend aufgewacht! Habe mich sehr gequält,  entweder, weil mein Nikotinteufel enttäuscht und böse war, dass ich ihm nicht diese "letzte"Kippe gegeben hab.... oder weil es wieder zur Programmierung gehört: neues Jahr=rauchen!

 

Naja, ich weiß  es nicht. Auch nicht, ob das nun das Nornikotin ist , denn dann müsste es seit Woche 3 quasi schuld sein. Ich glaube einfach so langsam verlässt  einen nach 3 Monaten die Kraft , weil es so schwer geht und damit die Überzeugung... ich weiß  darum und suche grade ( seit 3Wochen)nach einem Weg... 

 

Ich habe meinen Kopf vollgeballert mit Infos und Argumenten, mit Büchern, Pdf s, Interneteseiten... und ich habe es begriffen - rational. Emotional ist da etwas, was einfach nicht loslassen kann und ich kriege es nicht überredet.

Das Problem ist einerseits,  dass ich generell wohl noch nicht entschieden habe Nichtraucher zu sein und nicht einfach nur "zu versuchen" nicht zu rauchen.

 

Eine Frage der Entscheidung. Auch eine Frage der Entscheidung "wie komme ich dahin"? Oder wie sorge ich dafür,  dass es mir besser geht.

Soviele Möglichkeiten: 

- Hypnose, Antidepressiva, Tageskurs, Verhaltenstheraphie... Nikotinpräparate... einfach wieder anfangen, rauchen beobachten und wieder aufhören.... garnix und an mir arbeiten, gar nix Kopf ausklinken und abwarten...

pfffffff....mir schwirrt der Kopf und der Hebel den ich umlegen will ist festgerostet.

 

 

Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr seid schön ins neue Jahr gestartet?

 

Lieben Gruß  von der ausschweifenden ;) 

Astrid mit 112c *

 

 

Hallo Astrid,

wie ich lese, sind Sie immer noch am Kämpfen und nach wie vor kostet es viel Kraft. Fast scheint es mir, Sie wandeln auf den Spuren von wolke48 (Angelika), einer nur noch ganz selten hier auftauchenden alten Forumsnutzerin, die auch aus rein rationalen Gründen und gegen sämtliche inneren Gefühle vor Jahren aufgehört hatte zu rauchen. Zwei Jahre lang klagte sie dem Forum, wie schlecht es ihr dabei ginge und dass sie (ich überspitze es jetzt etwas) weder dem Nichtrauchen noch dem sonstigen Leben viel abgewinnen könne. Es ging soweit, dass ich erstmals ernsthaft überlegte, jemandem zu raten, er solle doch wieder anfangen zu rauchen oder auf Dauer Nikotinersatzmittel nehmen, um aus diesem 'Jammertal' herauszukommen (ich hab's natürlich nicht getan). Ich hätte keinen Pfifferlin auf wolke48 gegeben. Das Merkwürdige: sie hat sich tatsächlich durchgekämpft und wird jetzt (dank Lucki weiß ich es genau) im März 9 Jahre weg davon sein. Mittlerweile findet sie das Leben schon längst wieder lebenswert - es war aber eine harte Geburt.

Was ich damit sagen will: auch wer ständig scheinbar am Abgrund steht, muß nicht hineinfallen. Und wer stolz über dem Forum seine Überfliegerrunden dreht, kann schon hinterm nächsten Hügel abstürzen. Es gibt weder untrügliche Zeichen für Erfolg noch für Mißerfolg. Genausowenig, wie es, über wenige einfache Regeln hinaus, irgendein Patentrezept gibt.

Die an Roger gestellte Frage, habe ich selbst vor Jahren an zwei mir an Wissen deutlich überlegene Fachleute gestellt und beide haben - zwar vorsichtig und mit gewissen Einschränkungen - ja gesagt. Es kann also auch nach 100 und mehr Tagen noch sinnvoll sein, wenn die Not am Größten ist, zu Nikotinersatzpräparaten zu greifen. Aus ähnlichen Gründen bin ich auch kein Gegner der ansonsten vieldiskutierten E-Zigarette. Es gilt für mich ein Prinzip: Alles ist besser als Rauchen.

Bedenken Sie, dass nicht wenige Raucher mit der Zigarette (sprich: dem Nikotin) eine latent vorhandene Neigung zu Depressionen (oft versteckt hinter einer sog. Antriebsschwäche) 'weggeraucht' haben. Hier hilft am besten körperliche Aktivität.
Ha, ha, ich weiß, das ist ein Widerspruch in sich selbst.
Was macht der schlaue Nichtmehrraucher deshalb? Er begibt sich in eine feste Struktur, z.B. Anmeldung bei einem Kurs, einem Sportverein etc. oder er spricht jemanden an, der gerne joggt, schwimmt etc. und vereinbart mit dieser Person feste Termine. Man muß den inneren Schweinehund austricksen. Im Übrigen ist Bewegung das einzige tatsächliche Patentrezept, auf dessen Wirkung ich jede Wette eingehen würde: s. dazu HIER.

Zur Not (s.o.) kann man auch zu einem Nikotinersatzprodukt greifen - das ist immer noch besser als rückfällig werden.
Den Kopf können Sie ruhig einmal zurückstellen - achten Sie einfach auf Ihr 'Bauchgefühl'. Mit Ausnahme von Rauchen versuchen Sie alles so zu machen, das Ihr 'Bauch' sich einigermaßen wohlfühlt. Probieren Sie ruhig verschiedene Dinge aus und prüfen hinterher, wie Sie sich dabei fühlen - das reicht als Gradmesser erstmal aus.

Freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

hej Astrid 112c*!

also zur klarstellung, falls ich mich missverständlich ausgedrückt hatte und damit du wieder ruhig mit dem nmr weiter machen kannst. :-))

ich habe am 06.01.2013 mit dem rauchen aufgehört. von anfang an mit den stärksten nikotinpflastern, danach die mittleren und dann die leichten, jeweils etwas länger als der beipackzettel vorschreibt.

da ich meinen persönlichen knackpunkt kannte... die kippe zum feierabend... wollte ich nicht daran scheitern. zu meinem notfallkoffer gehörte deshalb von anfang an auch die nikotinlutschtablette, gezielt eingesetzt für diese situation und zwar ab dem ersten tag.

als die nikotinpflaster dann ausgeschlichen waren (natürlich OHNE entzugserscheinungen, was fürn blödsinn da immer rumgeistert, man, man , man!) war dieser knackpunkt immer noch, allerdings sehr viel schwächer. ich habe dann nach und nach die nikotinlutschtabletten durch bonbons ersetzt... bis ca. nach einem halben jahr (?) ich die nikotinlutschtabletten ganz weggelassen habe (natürlich OHNE entzugserscheinungen!). sie hatten sowieso keine wirkung mehr wegen des nikotins, sondern waren einfach ein vehikel um diesen knackpunkt abzudecken.

inzwischen bin ich schon seehr viel monate ohne nikotinersatzmittel. allerdings ist der bonbon verbrauch gestiegen. :-) mein knackpunkt existiert nur noch seehr schwach.

ich habe inzwischen extrem positive wie auch extrem negative ereignisse ohne kippe ´überlebt´!es gab momente, wo mein brägen mir einreden wollte, jetzt aber eine!  nur momente, ein hauch von ´da war dochmal was´.

die sache mit den nikotinhilfsmitteln ist superindividuell,  gelten in dieser form nur für mich. da muss jeder auf sich selbst schauen und seine ´strategie´ entwickeln und seinen individuellen notfallkoffer packen.

zu meiner aufhörstrategie gehörte auch die verbündung mit Wolfgang/Gulli01, der Twin-kalender, das offensive feiern der cappu-tage hier im forum und noch vieles mehr... nur damit das nicht unter den tisch fällt und die leute denken, nikotinersatzmittel seien ein allheilmittel. sie waren teil meiner strategie.

du siehst Astrid, es wird besser... also einfach weiter machen.:-)

grüssli

roger 726c*, DiplNmr usw. :-)

 

 

 

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Die AOK lässt die Inhalte ihres Internetauftritts von erfahrenen Autoren verfassen und von Experten gewissenhaft überprüfen. Wir verwenden große Sorgfalt darauf, dass sämtliche Informationen stets aktuell, vollständig und richtig sind. Medizinische Erkenntnisse und Sozialversicherungsrecht sowie alle weiteren Inhalte unterliegen jedoch einem steten Wandel und einer Weiterentwicklung. Die AOK übernimmt deshalb keine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der auf diesen Seiten bereitgestellten Informationen.

Keinesfalls lassen sich aus den Informationen auf unseren Webseiten individuelle Diagnosen oder sozialversicherungsrechtliche Einzelfälle ableiten. Die hier bereitgestellten Inhalte dienen nicht als Ersatz für das Gespräch mit dem Arzt oder für eine medizinische Behandlung. Nur ein ausgebildeter und anerkannter Mediziner kann eine individuelle Diagnose stellen und die auf dieser Grundlage erforderlichen Maßnahmen in die Wege leiten. Ebenso wenig sind die Informationen auf diesen Seiten dazu geeignet, eine Selbstdiagnose zu stellen oder ohne Gespräch mit dem Arzt mit einer Behandlung zu beginnen.

Leistungen der AOK individuell abklären

Unsere Webseiten geben Ihnen einen Überblick über die umfangreichen Leistungen der AOK. Wir bemühen uns darum, diese klar, verständlich, übersichtlich und vollständig darzustellen. Dennoch sind diese Informationen kein Ersatz für eine individuelle Beratung, die im Einzelfall notwendig sein kann. Auch der Anspruch auf eine bestimmte Leistung lässt sich daraus nicht ableiten. Wenn Sie Fragen zu den Leistungen der AOK haben oder weitere Informationen wünschen, suchen Sie am besten den persönlichen Kontakt zu unseren Kundenberatern, per E-Mail, telefonisch oder in Ihrer AOK vor Ort.

Kein Leistungsanspruch

Auf unseren Webseiten können Sie sich über unsere Leistungen informieren und erfahren Wissenswertes zu medizinischen Fragen, Krankheitsbildern, Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugung. Daraus ergibt sich jedoch kein Anspruch auf eine Leistung. Auch das Gespräch mit dem Arzt können die Informationen nicht ersetzen.

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