Frist bei Antrag Kostenübernahme Dermatologie in 3 Operationen + MDK sendet unvollständige Berichterstattung

Liebes Experten-Team,

Ich hoffe ich bin mit meinem Thema in diesem Bereich richtig.

Ich habe zwei verschiedene Fragen aufgrund folgender Situation:

Ich habe schon als Kind etliche Ärzte aufgrund unverständlicher adipöser Etwicklung aufgesucht. Auch kuraufenthalte EDC haben nichts gebracht so dass ich irgendwann bei einem höchstgewicht von 140 kg war.

Im späten jugendalter habe ich dann aus eigener Kraft also ohne ärztliche Eingriffe oder Behandlungen mein Gewicht von 140 kg auf meine heutigen 53 kg reduziert.

Hierauf bin ich sehr stolz allerdings schränken mich die Hautüberschüsse mich tatsächlich mehr ein als meine adipöse körperform wenn man von den gesundheitlichen Aspekten einmal absieht.

 

Ich hatte 2006 bereits eine hautstraffung im Bauch wo mir 800 Gramm Haut entfernt wurde sowie eine leider vom Arzt selbst betitelte fehlgeschlagene rückenstraffung 2009. Diese wurden damals von der AOK übernommen.

 

Nun hatte ich kurz vor der corona-pandemie erneut eine Antrag gestellt der gleich drei ärztlich empfohlenen und  dokumentierte Operationen welche alle wiederum wiederum mehrere Eingriffe beinhalten, gestellt..

Aufgrund einer Vorstellung bei dem MDK der Pandemie konnte man Antrag nicht verarbeitet werden.

Ich habe diesen am 3.5.22 erneut gestellt und am 16.06 antworte erhalten. Ich habe aus gesundheitlichen Gründen einen Termin beim MDK absagen müssen. Wie lange gilt in diesem Fall die Frist der AOK mein Antrag zu bearbeiten dieser liegt ja bei Einschaltung des mdks bei fünf Wochen aber wie ist dies wenn ich einen Termin absagen musste?Eine AU liegt vor.

 

Mir wurde leider keiner der Operationen genehmigt, wo wir zu meiner zweiten Frage kommen. Ich schränke mich körperlich extrem ein um wiederum andere körperliche Leiden wie wunde Stellen oder fehlhaltungen damit Haut nicht reibt, ein zum aktuellen Zeitpunkt bedeutet dies 0,0 Sport was mir unfassbar schwer fällt. Nur wegen der Untersuchung beim MDK habe ich dies natürlich nicht bewusst ausgereizt sondern er hoffte dass der MDK meinen körperlichen Zustand bzw Verfall sehen kann. Ich zitiere meine hautarzt hausärztin so wie meine sich sorgende  Familie dass ich abgemagert aussehe. Dies liegt an dem gravierenden muskelabbau. Nun ist in dem Bericht vom MDK nur niedergeschrieben dass ich meine wunden Stellen in Grenzen halten Punkt es ist jedoch nicht erwähnt dass ich jegliche Art von Sport unterlasse ebenso ist nicht erwähnt dass ich um hautreizungen zu vermeiden eine fehlhaltung meiner Schulter bzw meines Armes hatte was wiederum vor allem in meinem Job zu einer fehlhaltung meines Handgelenkes führte weil sie es dann auch operiert werden musste und ich meinen Job verloren. Und Sexualität ist davon Minimum beschränkt von psychischen Aspekt mal komplett abgesehen auch wenn ich weiß dass dies leider überhaupt nicht relevant ist. Eine Frage an Sie ist nun ob der MDK solche für meine finden wichtigen Informationen einfach weglassen kann und ich jetzt tatsächlich Widerspruch einlegen und dann vor allen Dingen alles bewusst ausreizen muss und zu verdeutlichen wie meine lebensqualität auf dem absoluten nullpunkt ist und wenn mein Körper von wundflächen überseht ist eine wochenlangen Pflege notwendig wäre und diese wieder in den Griff zu bekommen.

 

 

Ich sende gesunde Grüße aus dem Süden Deutschlands und danke Ihnen sehr dass es die Möglichkeit gibt sie hier anzuschreiben.

 

 

Gerne beantworte ich detailliertere Fragen und freue mich auf eine Rückmeldung ihrerseits.

Dieser Beitrag wurde deaktiviert.

Hallo Ralli88,

 

vielen Dank für deine Anfrage. Als Experten in Sachen Fitness können wir deine Fragen zum MDK leider nicht beantworten. Ich habe eine Kollegin informiert, die in Kürze hier eine Antwort einstellen wird.

 

Bitte deswegen noch um etwas Geduld.

 

Gruß

 

Jörg Heinrichs

AOK Expertenteam

Hallo Ralli88,

vielen Dank für Ihr Vertrauen und die eindrucksvollen Schilderungen. Auf eine solchen Gewichtsabnahme aus eigener Kraft können Sie in der Tat stolz sein. Es ist verständlich, dass Sie die Hautüberschüsse belasten und Sie sich eine Entfernung wünschen.

Zu Ihrer ersten Frage: Um eine möglichst schnelle Entscheidung der Krankenkassen zu gewährleisten, wurden gesetzlich Fristen für die Entscheidung über den Antrag festgelegt. Die Frist beträgt drei Wochen nach Antragseingang, bei Einschaltung des medizinischen Dienstes 5 Wochen. Sie kann bei einem hinreichenden Grund verlängert werden, wenn die Krankenkasse dies entsprechend schriftlich mitteilt.

Sollten die vorgenannten Fristen nicht eingehalten werden, kann der/die Versicherte(n) sich die Leistung selbst beschaffen und einen angemessenen Ersatz verlangen. Das ist jedoch nur anzuwenden, wenn das Versäumnis auf Seiten der Krankenkasse liegt. Wenn der Termin beim Medizinischen Dienst von Seiten des Versicherten abgesagt wird – sei es auch aus gesundheitlichen Gründen -, gilt dies nicht.

Zu Ihrer zweiten Frage: Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihren Hautarzt und Ihre Hausärztin zu wenden und das weitere Vorgehen zu besprechen. Diese haben die Möglichkeit, gegen die Entscheidung des Medizinischen Dienstes einen so genannten begründeten Einspruch einzulegen. Häufig ist dies der erfolgreichere und/oder schnellere Weg. Auf jeden Fall sollten Sie schriftlich Widerspruch bei der AOK gegen die Ablehnung einzureichen und dabei die hier geschilderten Einschränkungen mit angeben.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

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